Japan genehmigt höchstes Militärbudget seit 1945


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Japan wird seinen Verteidigungshaushalt zum dritten mal in Folge um weitere zwei Prozent auf ein Rekordbudget in Höhe von fast 5 Billionen Yen aufstocken. Zugekauft werden in erster Linie Waffen aus den Vereinigten Staaten.

Fett, schwer und teuer: Der F-35 Kampfjet
Fett, schwer und teuer: Der F-35 Kampfjet
Bild: US Navy, gemeinfrei

Japans Regierung hat trotz der stagnierenden Wirtschaft den größten Militärhaushalt seit 70 Jahren genehmigt. Grund ist der wachsende Konflikt mit China, so Medienberichte (s. hier, hier oder hier).

Das Kabinett von Ministerpräsident Shinzo Abe hat für eine beispiellose Summe in Höhe von fast 5 Billionen Yen (aktuell 35,7 Milliarden Euro) grünes Licht gegeben. Die Militärausgaben erhöhen sich damit bereits zum dritten mal unter Präsident Abe um weitere zwei Prozent. Nach dessen Amtsantritt im Dezember 2012 endete der elf Jahre andauernde Rückgang von Japans Verteidigungsausgaben. Während einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte Abe, dass das Budget außerdem „zu einer wirtschaftlichen Erholung in seinem Land beitragen“ werde.

Zugekauft werden angeblich in erster Linie US-amerikanische Waffen. So wird Tokio unter anderem sechs Stück F-35A Stealth-Kampfflugzeuge der 5. Generation für 148 Millionen Dollar pro Stück kaufen, sowie fünf Bell-Boeing V-22 Kipprotor-Wandelflugzeuge für geschätzte 68 Millionen Dollar pro Stück.

4 Kommentare

  1. da freuen sich die Amis. Deutschland erhöht ja auch bald. Sicher das wir dann auch deren Zeug kaufen. Und damit es so weiter geht müssen wir den Sinn des Kaufes mit Krieg noch hinkriegen.

  2. Der Rüstungsbetrag von unter 36 Milliarden Dollar ist, verglichen mit anderen Industriestaaten nicht zu hoch. Man vergesse nicht, dass Japan 110 Mill. Einwohner hat. Außerdem befindet sich Japan in Asien- und der asiatische Teil des eurasischen Kontinents verzeichnet schon seit Jahren hohe Rüstungsausgaben. Panik ist fehl am Platze.

  3. Laut wiki hatte Japan 2011 Militärausgaben in Höhe von 58,4Milliarden US-Dollar. Das waren damals ca.41,2Milliarden Euro. Also deutlich mehr.

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