Israel: Tausende protestieren gegen Gaza-Offensive


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In der israelischen Metropole Tel Aviv haben Tausende Demonstranten gegen die Offensive im Gazastreifen protestiert. Die Versammlung wurde durch Behörden verboten, dennoch wurde die Demo fortgesetzt. Die Hamas wie auch Israels Regierung scheinen sehr daran interessiert zu sein, einen Frieden zu verhindern. Was steckt dahinter?

Der Felsendom in Jerusalem
Foto: Klacks.net

In Tel Aviv haben am Samstag rund 3000 Demonstranten gegen den seit über einem Monat andauernden Angriff auf den Gazastreifen protestiert und forderten ein Ende der Offensive durch das israelische Militär.

Israelische Sicherheitskräfte verboten die Versammlung unter dem Vorwand, dass Raketen der palästinensischen Hamas in Tel Aviv und anderen Städten einschlagen könnten. Dennoch verharrten rund 500 Aktivisten auf dem Rabinplatz in Tel Aviv und missachteten das Verbot durch die Behörden. Trotz einer Gegendemonstration gab es keine Berichte über Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten.

Die Offensive im Gazastreifen wird mit dem Tod dreier israelischer Jugendlicher begründet, hinter deren Ermordung durch Israels Ermittlungsbehörden die Hamas vermutet wird.



Die sogenannte radikale Hamas wird in den Medien meist als Erzfeind Israels dargestellt. Tatsächlich aber wurde die Hamas durch Israels Likud-Partei gegründet und mit Geldmitteln versorgt. In Journalistenkreisen wird vermutet, dass die Hamas im Auftrag Israels einen möglichen Frieden verhindern und Israel die Rechtfertigung für Militäroperationen in dem besetzten Gebiet verleihen soll.

Quellen:

7 Kommentare

  1. Wird schon stimmen, wo fast 2000 Menschen sterben und auf der Gegenseite eine handvoll, da ist etwas faul im Staate Dänemark.
    Tausende (3000 ) Demonstranten sollen gegen das Schlachten angetreten sein ? Da finden sich wesentlich mehr in jedem Fussballstadion dort unten zum Spiel ein.
    Dieses Volk will keinen Frieden, es hält nur inne mit dem Morden wenn der öffentliche Skandal überschwappt. Dann stellen sich die Berufslügner und Kinderschläger hin und reden das sie doch die Guten sind. das einzige was helfen kann ist ein Boykott des Landes und ein Verbot für Flüge von und nach Israel. Dann wäre in zwei tagen Frieden in der Region.

  2. Überhaupt bin ich der Meinung – insbesonders aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte – daß man den Begriff „Die Juden“ neu definieren muß. Wie man das aber machen müßte, das weiß ich nicht.

    Als ethnische Volksgruppe ists schon schwierig, zumal es viel zu viele Richtungen gibt. Ob das mit dem bestimmten Gen hinhaut, das manche jüdischen Forscher selbst propagieren, – kann ich nicht beurteilen. Aber erst kürzlich hat mir jemand gesagt, – wo denn da eine genetische Gemeinsamkeit eines deutschstämmigen Juden aus Europa und einem Falasch Mura – Juden aus Äthiopien sein soll.

    Früher war es die abwertende Bemerkung über die Finanzjongleure schlechthin, sowie diejenigen, die ihren Besitz so vermarkteten, daß jegliche soziale Komponente dabei außen vor blieb. Aber auch das ist Schnee von gestern. Wieviele gibt es in dieser Finanz- und Immobilienbranche, die alles andere als Juden sind, aber mit ihren Aktivitäten viele Juden in den Schatten stellen.

    Eine Identifizierung der israelischen Politik mit dem Judentum wäre überhaupt falsch. Zuviele Gegner gibt es da in den eigenen Reihen, zuviele Strömungen schon unter der israelischen Bevölkerung.

    Den alten Begriff „die Juden“ wird man folgerichtig allenfalls noch als Oberbegriff für die Religionsgemeinschaft verwenden können, – sowie „die Katholiken“ oder „die Moslems“. Aber auch da wirds schwierig, – zumal es bereits bei der Auslegung der Religion ziemliche Unterschiede gibt, wie z.B. Aschkenasen, Chasaren, Kabbalisten, usw. Fällt mir auch schwer, diese Begriffe zu unterscheiden.

  3. fleißig fleißig 600 mio !
    netkompakt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=76464:nach-dem-ausbruch-der-kaempfe-in-der-ukraine-hat-es-&catid=41:more&Itemid=60

  4. 60+
    Danke für die Anteilnahme.

    Mal sehen, was dabei herauskommt. Als Regierungschef hätte er mehr Möglichkeiten.

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