Israel stellt 45'000 Palästinensern das Wasser ab


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Israel hat mindestens 45’000 Palästinensern das Wasser abgestellt. Grund dafür sind angeblich nicht ausreichend dimensionierte Wasserleitungen. Vertreter der Palästinenser glauben hingegen, dass man den Betroffenen versucht Dienstleistungen israelischer Behörden aufzuzwingen.

Der Felsendom in Jerusalem
Foto: Klacks.net

Rund 45’000 Palästinensern aus dem Flüchtlingslager Shuafat und den Jerusalemer Vororten Ras Shehadeh, Ras Khamis, As -Salam und Anata wurde drei Tage lang das Wasser abgestellt. Die Jerusalemer städtische Wassergesellschaft Hagihon hat während eines Zeitraums von zwei Wochen schrittweise die Wasserversorgung reduziert, bis zum vollständigen Stopp.

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz berichtet von 50’000 Palästinensern ohne Wasser. Ein Mitglied des Volkskomitees der Shuafat, Khaled Al- Khalidi, bestätigte am Mittwoch, dass 23’000 Flüchtlinge drei Tage lang keinen Zugang zu Wasser hatten, die Bewohner der Vororte sollen insgesamt sogar 20 Tage lang von der Versorgung abgeschnitten gewesen sein. Er forderte die Wassergesellschaft auf, sich an ein im Jahr 1956 unterzeichnetes Abkommen zu halten, laut dem palästinensischen Flüchtlingen die Wasserversorgung zusteht.

Laut Ha’aretz sind die Wasserleitungen nicht ausreichend für die Bedürfnisse der dort lebenden Bevölkerung dimensioniert, da der Verbrauch in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Zahlreiche Gebäude in der Gegend wurden demnach ohne Genehmigung gebaut und die Bewohner sind keine registrierten Kunden des Versorgers. Jameel Sandouqa, Vorsitzender des Entwicklungsausschusses in Ras Khamis, sagte hingegen: „Hagihon hat die Wasserversorgung in der Region abgestellt, um uns zu zwingen die Dienste der Jerusalemer Stadtverwaltung anzunehmen.“

Die Regierung Israels beansprucht die Herrschaft über das Land für sich, die Palästinenser erkennen die Regierung jedoch nicht an und betrachten das Land als illegal besetzt. Viele Juden lehnen die zionistische Politik Israels aus Glaubensgründen entschieden ab.

Immer wieder demonstrieren zahlreiche gläubige Juden gegen Israel und das Militär, zuletzt am 02. März 2014, als mindestens 300’000 Juden in Jerusalem auf die Straße gingen (Fotos hier).

Infos und Quellen:

 

8 Kommentare

  1. Man kann einem Volk, man kann Menschen alles zuleide tun. Man kann sie mit Seuchen, mit Kriegen, mit Diktaturen quälen, und versuchen, sie zunichte zu machen.
    Sie werden bestehen, wenn auch nur ein Teil davon,- je nachdem, aus welchem Holz sie gemacht sind.
    DU-Munition, Konzentrationslager, Genozid in welcher Form auch immer, – immer werden Menschen bleiben, die auch damit nicht unterzukriegen sind.

    Wenn man aber will, daß man ein Volk komplett ausradiert, dann bedient man sich des Wassers. Es ist die heimtückischste, aber auch die sicherste Art der Ausrottung.

    Wir als solche, die sich in einer an und für sich wasserreichen Gegend leben, können uns das kaum vorstellen. Wir kennen keine Länder, in denen das Bier billiger ist als das Wasser.

    Trotzdem gibt es Kräfte in Europa, die EU-weit das Recht auf Wasser verbrieft haben wollen. Ein Zeichen, daß es Leute gibt, die auch mitdenken.

    Wasser ist Leben. Wo kein Wasser ist, kann kein Leben existieren. So einfach ist das.

    Man kann auf Orban schimpfen, weil der in Ungarn den Roma das Wasser abgedreht hat. Nicht, weil sie kein Wasser mehr bekommen sollen, sondern weil sie es bezahlen sollen, wie alle anderen Ungarn auch. Aber das ist was anderes. Dort gehts um den Streit um unentgeltliche Nutzung eines der höchsten Lebensgüter, mehr wert noch als der Sprit.

    Das hier bei den Palästinensern ist was anderes. Das ist Genozid-Politik. Die „Koalition der Willigen“ hats im Irak mit der DU-Munition vorgemacht, – das hier ist die elegantere Methode.

    Niemals habe ich von der Suppe gekostet, was es heißt, kein Wasser zu haben. Aber ich habe daran gerochen, wenigstens das. Als hier in Rumänien durch zwei aufeinanderfolgende trockene Sommer und niederschlagsarme Winter der Grundwasserstand derart abgesunken ist, daß die Bürgermeister händeringend darauf warten, wie man Wasserleitungen von der nächsten Stadt in die Dörfer verlegen kann. Die Leute brauchen dringend Wasser für sich und ihr Vieh.
    Und sie warten, bis die EU- Gelder dafür genehmigt sind…..

    Einer unserer engsten Mitarbeiter war in seinem Leben mit Bohrungen auf allen möglichen Kontinenten tätig. Von ihm erfuhr ich, welche unermeßlichen Wassermengen in entsprechenden Tiefen unter den Wüstengegenden existieren. Man könnte damit die Sahara und Arabien fruchtbar machen. Gibt es Leute, die sich für solche Investitionen stark machen? Ich kenne keine. Warum auch wohl? sind ja nur Muslime.

    Ghaddafi wollte sich mit Wasser eine bestimmte Art von Unabhängigkeit schaffen. Als er kurz davor war, fand man Gründe, um ihn umzubringen.

    Wasser ist Leben. Es kann aber auch den Tod bringen.
    Je nachdem, wer darüber entscheidet.

    Wir nicht, aber unsere Enkelkinder werden in 50 und mehr Jahren wissen, was mit diesen Zeilen gemeint ist. Wir können uns es (noch) nicht vorstellen.

  2. „Zahlreiche Gebäude in der Gegend wurden demnach ohne Genehmigung gebaut und die Bewohner sind keine registrierten Kunden des Versorgers.“

    Tolle Begründung von der Haretz. Ich gehe davon aus dass die Palästinenser von Siedlern aus Jerusalem herausgedrängt wurden und nur deshalb in den Vororten hausen.

  3. @thomas

    Wenn du etwas Ahnung hättest wüsstest du das die Haaretz gegen Jüdische Siedler ist(gegen alles anderen natürlich nicht)!

    Nun in Deutschland ist vor kurzem ein von Zigeunern illegal besetztes Haus abgebrannt weil sie Strom anzapften,die Polizei war vorher schon öfter da warf sie aber nicht raus.

    Und dort baut man Illegal und hat seit 50 Jahren keinen Strom und Wasser bezahlt!Das hat Israel erledigt.

    In welchem Land gibts das noch?Und wenn das dor Flüchtlinge sind dann sind leben heute 30 Millionen Flüchtlinge in D. und zig Städte wären Flüchtlingscamps.Die Palis. von denen viele erst nach dem Krieg aus Nachbarländenr kamen da es in den Camps genug zu Essen gab sind die einzigen die ihren Flüchtlingsstatus vererben,das heisst irgendwann ist die ganze Welt von Palis. Flüchtlingen besiedelt weil irgendwann jeder einen P. Vorfahren hat.

    In ISrael betreibt man Tröpfchenbewässerung,die Palis. fluten ihre Äcker mit Illegale gebohrten Brunnen(mach das mam in D.!)wie vor 2000 Jahren.Sehr klug wenn man angeblich wenig Wassser hat!Es ist auch sehr klug einen Wasserpark zu bauen,Springbrunnen in Luxusshopping Centern zu bauen(in Gaza)und sich Swimmingpools zu bauen wenn man wenig Wasser hat.Ist ja auch verdammt weit zum Meer wenn man mal schwimmen will…

    Ach und Thomas noch was-3/4 der Christen verliessen Ostjerusalem unter Jordanischer BEsatzung(von KEINEM Arabischen Staat anerkannt da diese ursprünglich selbst alle ein Stück haben wollten)und als Ostjerusalem besetzt wurde verkündete der Kommandierende Stolz das Ostj. das erste mal seit 2000 Jahren JUDENFREI sei,es wurden alle Synagogen zerstört aus Jüdischenb Grabsteinen wurden Trittstufen und KLOS gemacht,als Israel die Jordanier vertrieb übergab man dagegen sofort die Verwaltung des Tempelbergs etc. an die Moslems als dank dürfen Juden dort nicht mal beten(Moslems spielen dort aber Fussball-muss ja wirklich Heilig sein der Ort)und werden oft daran gehindert überhaupt dorthin zu gehen,damit es keinen Streit gibt werden Juden auch wenn sie mit Steinen beworfen werden des Ortes verwiesen,nicht die Steinewerfer.

    Ja natürlich Demonstrieren die Orthodoxen weil sie bisher nicht zum Wehrdienst mussten und einen Jüdischen Staat ablehnen weil es so geschrieben steht.
    Gut Ghandi hat auch gesagt die Hindus sollten sich von den Moslems alle abschlachten lassen denn am Ende würden die Moslems merken was sie gemacht haben und zur Besinnung kommen,so kann man es natürlich auch sehen.

  4. Das ist bei den Israelis aber Standard und nicht nur in Bezug auf Wasser,
    zumindest als Drohung.Hier was aus 2009 / 2009

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2009/10/20091026132714361238.html

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/israel/8918983/Israel-threatens-to-cut-water-and-power-to-Gaza.html

    https://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/9893-israel-threatens-to-cut-off-electricity-to-palestinian-authority

    http://globalvoicesonline.org/2011/08/09/palestine-israeli-bulldozers-blamed-for-cutting-off-gaza-telecoms/

    http://answerit.news24.com/Question/Why%20did%20israel%20cut%20off%20food%20supplies%20to%20Palestine?/22402

    Die Auserwählten dürfen das! Sie haben das größte Freiluft-KZ.

    Sie haben ja auch die volle Unterstützung des Deutschen Volkes.
    Das sagte unserer Mutti in ihrer Rede vor der Knesset. Und den höchsten
    Orden hat man ihr ja nun kürzlich auch umgehängt.

  5. Fritz !

    die Argumentation ist nicht unlogisch.
    Trotzdem sollten die Palestinenser einen eigenen Staat bekommen. Dann müssen eben 300 000 Siedler die Koffer packen und arbeiten gehen. Dieses Volk rennt doch auch nur mit Knarren durch die Gegend und lässt sich von den arbeitenden Menschen alimentieren.
    Haben die „Palis“ einen eigenen Staat können sie den Israelis nicht mehr auf der Tasche liegen. Netanjahu und die Siedler werden verlieren, wie schon die Kreuzfahrer Republiken verloren haben. Keine Atombombe kann Israel vor der internationalen Isolation schützen.

  6. Denke mal, das der Deutsche EU-Pfutzi mit seiner „“Brandrede““ vor dem Judenparlament diesen erst den Freischein für weitere Sanktionen gegen das palestinensische Volk gab! Frieden schaffen ohne Wa(sser)ffen!!!

  7. @60+ – Ist sicher dieses Ding gemeint, oder ?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-knesset-abgeordnete-verlassen-saal-bei-rede-von-martin-schulz-a-953022.html

    @Allis – Und Evelyn Hecht Galinski darf SO EIN Buch schreiben. Die Antisemitismus & Nazi Doppelkeule wirkt bei ihr nicht! – Stell dir mal
    vor der Sarrazin würde so was schreiben. O.K. der Sarrazin ist (anders als Möllemann) kein Fallschirmspringer, er müsste also in Hotelzimmern in der Schweiz etwas vorsichtig sein mit dem Inhalt der Mini-Bar im Zimmer.

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