Israel: Soldaten eröffnen Feuer auf Zivilisten in Gaza


von

Israelische Soldaten haben in den vergangenen Tagen mehrfach das Feuer auf palästinensische Zivilisten eröffnet. Verletzt wurde bei den Aktionen glücklicherweise niemand, wie lokale Medien berichten.

Benjamin Netanjahu
Bild: ScrapeTV

Wie die lokale Presse meldet, haben israelische Soldaten am Mittwoch aus ihren Wachtürmen heraus mit Maschinengewehren das Feuer auf zivile Häuser entlang des Grenzzauns eröffnet. Grund soll starker Nebel gewesen sein, der die Soldaten einen Angriff palästinensischer Widerstandskämpfer befürchten ließ. Die Aktion versetzte die Bewohner in Angst und Schrecken, glücklicherweise wurde dadurch jedoch niemand verletzt.

In den Tagen zuvor schossen israelische Schiffe Granaten in das Wasser nahe palästinensischer Fischerboote an der Küste von Rafah, auch hier wurde niemand verletzt. Die israelische Regierung gestattet palästinensischen Fischern nur ein Gebiet von drei Seemeilen um die Küste, obwohl sich israelische und palästinensische Offizielle in den 1990er Jahren auf ein Gebiet von 20 Seemeilen geeinigt hatten. Palästinensische Angler werden beim Verlassen der 3-Meilen-Grenze häufig von israelischen Soldaten belästigt oder angegriffen.

Nach dem Interim-Abkommen von 1995 (Oslo II) durften sich Boote aus dem Gazastreifen in einer 20 Meilen-Zone (37km) frei bewegen. Diese Zone wurde nach dem Rückzug der israelischen Armee aus Gaza einseitig auf zehn Meilen, später auf sechs Meilen im Juni 2008 auf drei Meilen reduziert. Im Gazastreifen gibt es rund 4’000 Fischer, 90 Prozent von ihnen sind laut Daten des Roten Kreuzes von Armut betroffen, 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2008.

6 Kommentare

  1. Eine miese Bande feiger Heckenschützen, zu fett geworden um sich richtigen Kämpfern entgegenzustellen. Sie schießen auf Frauen und Kinder, zerstören Brunnen und Gärten und lamentieren lauthals wie schlecht die restliche Welt ist.
    Der Cyberkrieg wird diejenigen treffen die ihn begonnen haben, egal wieviele Atombomben sie besitzen.

  2. Wir kämpfen seit mehr als 64 Jahre für unsere Freiheit wer im Westen tretet für unsere Freiheit ein keiner sind doch alle Menschen im Westen mit einer Doppelmoral behaftet.
    Für wem gilt die Freiheit,Gleichheit, und das recht auf leben.

  3. mohamad, deutschland trat früher für die rechte der palästinenser ein, wurde aber von den zionistisch unterwanderten staaten besiegt, ausgebeutet und zerschlagen. von genau denen, die heute gegen palästinas freiheit kämpfen und israel beschützen. mind. 20 millionen deutsche sind dabei gestorben und heute ist deutschland selbst ein zionistisch unterwanderter staat. denk darüber nach.

  4. Buridans Esel

    In Georgien probten Mossad und Minister mit israelischen Pass wie weit sie gehen konnten. In der Ukraine sind es wieder Israelis die an der Spitze der Putschisten stehen. Wieveil Macht haben die jüdischen Oligarchen über Russland ?
    Diese Frage entscheidet über Krieg und Frieden bei uns. Spielen die Russen besser Schach als US Amerikaner und Israelis dann bekommen sie die Ostukraine mit der Krim auf dem silbernen Tablett. Die EU also Deutschland bleibt mit der Westukraine und 20 Millionen Nationalisten ohne Rohstoffe und strategischen Wert sitzen.
    Spielen die anderen besser, dann gibt es Krieg denn für alle ist der Zeitpunkt gekommen Schulden zu begleichen. Da ist nur ein kleines Problem, binden USA und NATO ihre Kräfte im Kampf um die Ukraine, werden die Chinesen bis Australien die Flur bereinigen. Schafft man zuviel in den Atlantik triumphieren die Russen. Buridans Esel steckt wieder in der Zwickmühle. Macht man aber gar nichts wird der Esel verhungern, der Kondrtiew Zyklus lässt grüßen.
    Ich werde meine Angelmarke verlängern, Euros kann man nicht essen. 🙂

  5. Hoppla, habe einen Verzeichnisschutz falsch gesetzt, darum die Passwortabfrage. Sollte nun wieder gehen. Danke an den aufmerksamen Leser!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.