'Israel nicht in der Lage, iranische Atomanlagen zu zerstören'


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Militärexperten zweifeln an der Fähigkeit Israels, einen Angriff auf iranische Atomanlagen erfolgreich durchzuführen. So seien extrem komplexe Angriffsmanöver notwendig, da die Anlagen unterirdisch seien und der Iran langjährige Erfahrung mit der Herstellung von Stahlbeton habe.

Israel sei nicht in der Lage, das iranische Atomprogramm durch einem präventiven Luftschlag zu zerstören. Israel ist im Falle eines Angriffs auf den Iran sogar auf alternative Mittel angewiesen, wie ein Bericht aufzeigt. Die Militär-Fachzeitung Janes Defence Weekly hat ebenfalls Zweifel an der Fähigkeit Israels, einen Angriff gegen den Iran erfolgreich durchzuführen und hat dem israelischen Militär „erhebliche Schwierigkeiten“ prognostiziert.

Zwar verfügt Israel über die stärkste Luftwaffe im Nahen Osten, doch seien extrem komplexe Angriffsmanöver notwendig, um die Atomanlagen des Iran auszuschalten. So müssten israelische Kampfflugzeuge die Anlage mehrere Tage lang bombardieren und dabei immer wieder betankt werden, wie der britische Telegraph berichtet. Ob der Iran dem Treiben widerstandslos zusehen würde, ist ebenfalls fraglich.



Israel zerstörte bereits Saddam Husseins Osirak-Reaktor im Jahre 1982, ebenso einen syrischen Reaktor im Jahr 2007. Der Einsatz im Iran werde allerdings um ein Vielfaches schwieriger. „Ein Angriff wird nicht ausreichen, nicht wie in Syrien oder im Irak, wo die Anlagen nicht unterirdisch waren“, sagte Malcolm Chalmers vom Royal United Services Institute. „Die Iraner sind Experten in der Herstellung von Stahlbeton aufgrund ihrer langen Probleme mit Erdbeben.“

Der Iran besteht als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags darauf, Atomenergie zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Israel hingegen hat den Atomwaffensperrvertrag seinerseits nicht unterzeichnet, verfügt jedoch mutmaßlich über Kernwaffen, was von der israelischen Regierung weder bestätigt noch dementiert wird. Der Atomwaffensperrvertrag verbietet die atomare Aufrüstung, hat jedoch die friedliche Nutzung von Kernenergie zum Gegenstand.

7 Kommentare

  1. Irgendwie kommt bei der immer stärkere Verdacht auf, dass der Iran eigentlich überhaupt gar nicht böse ist, sondern Israel. Ist nur so ein Bauchgefühl 🙂

  2. Noch bevor Israel tiefgreifend die unterirdischen Anlagen erreicht hat,wenn Israel überhaupt soweit durch dringt ins
    Gestein,werden ihre Flieger eins nach dem anderen runter geholt.Noch nicht einmal ihre Freunde die Amis werden da viel ankratzen.
    Unten in den Anlagen ist alles zig mal mit bewaffnetem Beton verstärkt.
    Viel Spaß bei der sinnlosen Operation.

  3. Woher kommt das eigentlich, das so scheinbar intelligente Menschen ihren Mund nicht öffnen können, für vernünftige,faire Verhandlungen ?

    Wer den Tod sucht wird ih finden !

  4. Da das Atomrogram der Vorwand ist (Massenvernichtungswaffen – Tatsächlich aneignung der Schätze des Landes, böse Militäts in Jugoslavien – zuerst wurde die Industrie und die Infrastruktur zerstört, dann beachtete mann das Jug. militär) so wird die Vernichtung des Iraks, des fast letzten unabhängigen (Vom Zentralbanksystem der FED und den Eignerfamilien) Landes der Welt wie Lybien behandelt werden.
    Gelingt dies, wird die versklawung Europas nicht aufzuhalten sein.

  5. Wer atomare Anlagen unterirdisch baut, führt sicherlich nichts Gutes im Schilde…Das ist kein Bauchgefühl (@spaßbremse) sondern Menschenkenntniss und bitterer Ernst.

  6. @ein mensch d.s.: was meinst denn Du zu der Tatsache, als Israel seine Atomanlagen unter dem Boden versteckte, und als Kennedy aufgrund seiner diesbezüglich „vorgeführten“ Inspectoren androhte, die Freundschaft aufzukündigen… Gott hab sei ihm gnädig! Die USS-Washington war vermutlich auch nur ein Warnschuss vor den Bug, was?!?

  7. Sorry, das Kriegsschiff das heute Geschichte ist (versenkt) hiess nicht USs-Washington, sondern USS-Liberty … Und versenkt hatten es wohl auch die bösen Iraner, was?!?

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