Israel: Bagger walzen palästinensisches Dorf nieder – zum 84. mal


von

Die israelische Polizei ist am Montagmorgen in ein Beduinendorf in der Wüste Negev einmarschiert und zwang die Bewohner ihre Häuser zu verlassen. Dann kamen Bagger und walzten das Dorf nieder – bereits zum 84. mal seit 1948. Die Bewohner gaben an, weiterhin standhaft zu bleiben.

Ein junger Beduine schaut zu, wie ein Bulldozer sein Haus zerstört, al-Sa'wa, Wüste Negev, 23. Dezember 2014 (Foto: Yotam Ronen / Activestills.org)
Ein junger Beduine schaut zu, wie ein Bagger sein Haus zerstört, al-Sa’wa, Wüste Negev, 23. Dezember 2014 (Foto: Yotam Ronen / Activestills.org)

Israelische Bagger und Bulldozer haben am Montagmorgen das Beduinendorf al-Araqib in der Negev-Wüste dem Erdboden gleichgemacht. Seit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 wurde das Dorf bereits zum 84. mal niedergewalzt, wie das Palästinensische Informationszentrum meldet.

Eine große Anzahl israelischer Polizisten habe das Dorf gestürmt, belagert und abgesperrt. Daraufhin seien Bagger und Bulldozer angerollt um die Gebäude zu zerstören. Salim al-Touri, einer der Bewohner des Dorfes, gab an, dass die Polizisten die Bewohner dazu gezwungen hätten ihre Häuser zu verlassen. Die Bewohner des Dorfes sagten, dass sie weiterhin standhaft bleiben und ihr Zuhause keinesfalls verlassen werden.

Der Abriss des Dorfes ist Teil der israelischen Siedlungspolitik in der Wüste Negev. Mehr als 120.000 Palästinenser sollen aus ihren Dörfern vertrieben werden, um Platz für neue israelische Siedlungen zu schaffen, schreibt die Webseite.

Im Mai 2013 genehmigte eine israelische Regierungskommission einen Gesetzentwurf, nach dem „nicht anerkannte“ Beduinendörfer in der Wüste Negev durch Israels Polizei evakuiert werden dürfen. Viele der Dörfer existierten bereits lange Zeit vor der Staatsgründung Israels.

6 Kommentare

  1. Komische Beduinen.Beduinen hatten 1948 bestimmt keine festen Dörfer.Und auch Jüdische illegale Siedlungen werden plattgemacht wie in jedem Land mit einer Rechtsordnung.

    Synagoge in Kiryat Arba abgerissen
    Dienstag, 14. April 2015
    In der Nacht zum Dienstag ist in die Hazon-David- Synagoge bei Kiryat Arba durch die israelische Zivilverwaltung abgerissen worden. Es war bereits das 36. Mal seit 2001, dass die Synagoge zerstört wurde.

    Die Hazon-David-Synagoge wurde von Siedlern erstmalig 2001 in Gedenken an David Hacohen und Chezi Muallem gebaut. Die beiden Männer waren an dieser Stelle von Terroristen getötet worden. Hacohen starb, nachdem ein Palästinenser sein Auto nahe dem Eingang zu Kiryat Arba beschoss. Muallem wurde einen Tag später erschossen, als er in Gedenken an Hacohen demonstrierte.
    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28462/Default.aspx

    Da staunste wa?

  2. Den Gleichmut und die Stärke dieser Beduinen wünsche ich uns hier auch. Gegen solche Menschen sind die Zionisten machtlos.

  3. Nach Völkermord können wir hier auch von Völkerterror sprechen.
    Schämt euch !
    Eure Waren kaufe ich nicht mehr,von A-Z.
    Mein Geld bekommt Ihr nicht mehr !

  4. Da in Israel kaum echte Juden leben, ist es nicht verunderlich, das jüdische Gebäude zerstört werden. In Israel leben hauptsächlich Nachfahren der Khazaren. Kein hebräisches Blut, keine Semiten. Gerne verstecken sich die Khazaren hinter dem Judentum, haben sogar aus der Tora einen Talmud gemacht. So wie sie das Judentum unterwandert haben, haben sie es mit dem Christentum gemacht und versuchen es nun schon lange mit dem Islam.
    Wer noch Semiten sind, ist eine ganz große Überraschung, selbst für die welche schon lange die Wahrheit suchen.

    http://sitsshow.blogspot.com/2015/03/the-hidden-history-of-incredibly-evil.html
    http://www.veteranstoday.com/2014/12/31/shock-waves-part-ii/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.