Irans Vize-Außenminister: Terrorismus ein politisches Tool


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Einige Länder nutzen den Terrorismus als politisches Tool für sich aus. Dies sagte Irans Vize-Außenminister während einer Pressekonferenz und bezog sich auf den halbherzigen Kampf des US-Militärs gegen die ISIS-Gruppe im Irak.

Teheran, Iran – Bild: Wikipedia (en)
Autor: Amir1140, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Teheran werde nicht zulassen, dass Terroristen über die Zukunft des Mittleren und Nahen Ostens entscheiden, dagte Irans Vize-Außenminister Hossein Amir Abdollohian während einer Pressekonferenz am Mittwoch, wie TASS meldet.

„Wir werden terroristischen Gruppen nicht erlauben, die Zukunft unserer Region zu gestalten“, sagte er. „Es gibt eine offensichtliche Unterstützung durch einige Länder für die Terroristen und es wird versucht, sie als politisches Tool zu nutzen, was bedauerlich ist.“ Im Irak gebe es einen grundlegenden Kampf gegen den Terrorismus, gegen den Islamischen Staat (ISIS) und der Iran unterstütze sein Nachbarland dabei. „Iran war eines der ersten Länder, das den Irak unterstützt hat“, so Abdollohian. Die USA hingegeben meinten den Kampf gegen den Terror nicht ernst, fügte er hinzu.

Das Verhalten der Vereinigten Staaten sei kein ernsthafter Kampf gegen den Terror, so der Top-Diplomat weiter. Die USA seien zwar bemüht eine Koalition zu bilden, doch seien die tatsächlichen Erfolge im Kampf gegen ISIS der irakischen Regierung, der Armee, den Bürgern und den religösen Führern zu verdanken.

Er versprach, dass der Iran sein Möglichstes tun werde, um den Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen. „Auf Ersuchen der rechtmäßigen Regierung des Irak haben wir unsere Militärberater nach Bagdad geschickt.“

3 Kommentare

  1. der Mann bringts auf den Punkt! Die, die am lautesten schreien sind die tatsächlichen Treiber dahinter, Israel, Amiland, KleinBrittain, das sind die Terrorstaaten, die eliminiert werden müssen. Wir müssen sie da packen, wo es weh tut, beim Geld!
    Nehmen wir ihnen ihr Geld ab – oder besser behalten wir ihnen unser Geld vor, Konsum- und Arbeitsverweigerung, wirken Wunder.

  2. stimmt schon,

    die ganze Koalition fliegt keine vier Luftangriffe pro Tag und die meisten Bomben landen irgendwo in der Wüste. In Lybien wurden der NATO die Bomben knapp so hat es dort gewettert.
    Das sie überhaupt etwas unternehmen zeigt nur die Angst Iraker und Iraner könnten den Krieg gegen die Söldnerbanden auch allein gewinnen.

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