Iran könnte Straße von Hormuz schließen


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Der Iran könnte im Falle einer ausländischen Intervention oder eines Öl-Embargos die Straße von Hormuz schließen. Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Handelsstraßen der Welt, weshalb eine Blockade den Preis für Rohöl in astronomische Höhen katapultieren dürfte.

Iranische Marine
Bildquelle: Wikipedia, gemeinfrei

Am Samstag startete die iranische Marine eine 10-tägige Übung beginnend im Osten der Straße von Hormuz im Persischen Golf bis in den Golf von Aden. Wie die russische Zeitung Nesawissimaja Gaseta berichtet, könnte der Iran diese Straße schließen und so großen Druck auf die Weltwirtschaft ausüben. Ziel der Marine-Übung sei es zu demonstrieren, dass die Durchfahrt zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman geschlossen werden kann.

Der Iran hat wiederholt davor gewarnt, dass das Land im Falle eines militärischen Angriffs alle Maßnahmen ergreifen werde, um seine Souveränität zu schützen. Die Straße von Hormuz werde im Falle eines Angriffs sofort geschlossen, mit schwerwiegenden Folgen für die Weltwirtschaft. Iranische Marineeinheiten testen aktuell die Feuerkraft neuer U-Boote, Schiffabwehrraketen und Torpedos. Die Übungen seien die Folge des jüngsten Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und der darauf erfolgten Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen.

Russische Experten glauben, dass eine Blockade der Straße von Hormuz einer „Kriegserklärung“ gegenüber anderen arabischen Staaten gleich käme. So seien Öl-Länder derzeit auf der Suche nach alternativen Handelsrouten. Zudem arbeite man an der Errichtung einer arabischen Militärallianz ähnlich der NATO.

Die USA und Israel haben Teheran mehrfach mit Militärschlägen gedroht. Der Iran besteht jedoch auf sein Recht, als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags Nukleartechnologie zu friedlichen Zwecken zu entwickeln und zu erwerben.

22 Kommentare

  1. Unsinn,die Straße von Hormuz ist internationales Gewässer und kann nicht geschlossen werden.der iran hat dazu keine Möglichkeiten.Eine leere Drohung als Vorwand für die Ölmultis an der Preisschraube zu drehen.So wie früher,als Castos neue Feuerzeugfüllung für Preiserhöhungen herhalten musste.

  2. Unsinn. Es kann alles. Deutschland ist seit 65 Jahren besetzt, kann auch nicht, weil es gegen das Völkerrecht verstößt. Irak, Libyen und Afghanistan waren auch autonome Staaten bis jemand beschlossen hat das zu ändern.Kann alles.

  3. @Ölprinz
    Mit einer Sprengung der Seestraße hat der Iran schon 2006/2007 gedroht, als USrael mit Krieg gedroht hat. Offenbar mit Erfolg.

  4. Der Iran könnte die gesamte Straße von Hormuz (ca. 80km breit) mit Seeminen auslegen, die räumung würde selbst ohne behinderungen durch die Iranischen Seestreitkräfte Monate in anspruch nehmen.

  5. @ Zorn
    Offenbar sind Ihnen die Zwei-plus-Vier-Verträge entgangen. Jedenfalls ist Deuschland seit
    dem 3. Oktober 1990 wieder ein völlig souveräner Staat, in dem es keine Besatzungstruppen mehr
    gibt. Als letzte zogen im Jahr 1994 die sowjetischen bzw. russischen Truppen ab.

  6. @Rolf
    Wenn du dich erkundigst dann sind die 2+4 Verträge keine Friedensverträge, genausowenig wie das Grundgesetz eine Verfassung ist.
    Deutschland ist bis heute KEIN souveräner Staat, sondern ein Vasallenstaat der USA. Bis heute unterhält die USA über 250 Militärbasen NUR in Deutschland. Wieso ziehen die Amis ihre Truppen nicht ab, wenn sie uns doch nicht mehr besetzen? Richtig die Russen sind weg. Aber ändert das alles was wenn die Amis NOCH IMMER da sind??

  7. Schmeisst die Amis endlich raus aus Deutschland!
    Oder gibt es deutsche Soldaten in Amerika?
    Wir sind BESETZT und Basta!
    Also schmeisst sie raus!

  8. @alle,
    ein baste bei den wunschträumen verändert auch keine realität. deutschland ist von keinem staat besetzt. schon garnicht von amerika. die usa sind unsere treuen handels- und bündnispartner. unsere feinde sitzen auch nicht im iran. da sitzt nur ein verrückter paranoider stastspräsident der gerne die welt des mittelalters haben möchte (auch wunschdenken). unsere wahren feinde sind diktaturen wie china. und was russland angeht, so ist diese land eindeutig in der hand der mafia. mit der rückgabe der ddr ist ein stück fehlgeleitede geschichte korrigiert worden.

  9. kommen wir zum eigendlichen problem. achmademigad hat sein land nie wirklich verlassen. das ist ein einfältiger einfacher bauer, der mit demagogischen mitteln ein ihm demokratisch zugetragenes politisches amt missbraucht. neuwahlen werden im namen gottes beeinflusst. solche regierungen sind schon immer gefährlich gewesen. die sanktionen sind berechtigt. eine blockade der straße von hormuz kann von der freien demokratischen welt nur als angriff gewertet werden. besonders wenn schiffe europas und der usa beteiligt sind. in einem solchen fall haben wir einen natoverteidigungsfall. militärisch ist der iran nicht in der lage die straße zu schießen. soviel uboote kann dieses land nicht nachrüsten. die blockade kann nicht lange aufrechterhalten werden und wird mit sicherheit nur dem iran selbst schaden. wünschen kann sich das keiner. die schuld liegt jedoch einzig und allein beim iran.

  10. Betr. Sperrung der Str. von Hormuz.
    Ich war 23 Jahre Seemann und kenne die gesamte Region.
    1.) Die Str. von Hormuz kann jeder blockieren und nicht sperren wie immer behauptet wird. Sperren, macht den Eindruck als wolle man dort einen Polizisten hinstellen der die rote Kelle hebt.
    2.) Die Str. von H. ist zur Hälfte iranisches und zur anderen Hälfte omanisches Hoheitsgebiet und nicht wie von den USA und ihren Vasallen behauptet, internationales Gewässer.
    3.) Der Iran ist nicht daran interessiert die Str. zu sperren oder zu blockieren. Eine Blockierung durch den Iran kann man als die letzte Notlösung des Irans vor Beginn eines Krieges ansehen. Der Iran kennt die verqueren politisch-militärischen Denkstrukturen der USA und nimmt sie deshalb ernst.
    4.) Ein militärischer Angriff auf den Iran wird die unmittelbare Blockade der Str. von Hormuz zur Folge haben und zwar nicht wie sich das Ottonorm.verbr. vorstellt, sondern ganz simpel durch versenken von Großtankern in der äußerst engen Fahrrinne. Diese Wracks braucht keiner mehr zu bewachen. Das beste Beispiel war der auf viele Jahre durch Schiffswracks blockierte Suez-Kanal. Die gesamte Welthandelsflotte war gezwungen um Afrika herumzuschippern. Nur die Str. von H. ist nicht zu umschippern. Die Schiffe die sich vor der Blockade im Golf befinden sitzen in der Falle und die hinein wollen kommen nicht mehr hinein. ZB. US-Flugzeugträger. Gut, kleinere Schiffe werden eventuel um die Wracks herumfahren können.
    Eine Bergung der Wracks unter Beschuss ist unmöglich.
    Die „Allmacht“ der USA wird an diesen örtlichen Gegebenheiten erbärmlich scheitern, genau wie in Vietnam, Afghanistan und Irak usw.
    Die iranische Küstenregion ist ein zerklüftetes unerschlossenes Gebirgsmassiev und für fremde Truppen unzugänglich und nicht etwa eine flache Sandwüste wie im Irak.
    Ferner hatte der Iran seit jahrzehnten die Möglichkeite, in der zerklüfteten Küste, unter der Wasserlinie Torpedoabschussbunker einzurichten. Genau wie es die Norweger bereits vor dem WK2 in einigen Fijorden gemacht haben. Was sie in die Lage versetzen würde mit einem Mann, getarnt als Ziegenhirte, einige zig Millionen teuere Kriegssschiffe abzuschießen.
    In diesem Sinne könnte man an die Vernunft der USA appelieren, was ich aber für sinnlos halte.
    Der letze Aspekt scheint mir noch der wichtigste zu sein. Kriege in dieser Form sind nicht mehr zu finanzieren.
    MFG. Gregor Schock Hamburg…..http://www.polithammer.de

  11. PS. Aus meiner Sicht hat der Iran das Recht Atomwaffen zu besitzen, denn nur so kann er sicher sein vom Amerikaner nicht mehr angegriffen zu werden.
    Die einzige Nation die das Recht auf den Besitz von Atomwaffen verwirkt hat, sind die USA. Denn sie haben diese auf rein zivile Städte geworfen. Das wird ihnen kein klar denkender Mensch je verzeihen.
    Wenn der Iran eine islamische Republik ist, ist es ihre eigene Angelegenheit und es gibt niemanden das Recht das militärisch zu ändern. Die Entwicklung einer anderen Staaatsdoktrin muss aus dem Iran selbst kommen. G. Schock.

  12. Danke Gregor Schock. Bei einem Angriff auf Iran wird der Michel trotzdem wieder blöd glotzen und Schulter zucken. Hass auf dieses Land wurde ihm ja jahrzehntelang eingewalkt.
    Werde Ihre Argumente weiterverbreiten.
    Dank nochmals.

  13. an hans-peter
    was hänsschen nicht lernt,lernt hans nimmermehr.
    du bist ja noch dümmer als“(dein-vater)“ich kanns einfach nicht glauben ,wiefiele(deutschland ist nicht besetzt idioten giebt?)
    WAS SIND WIER DENN DANN?etwa frei und demokratisch?ich lach mich tot

  14. Ich baue auf die Zukunft: nämlich, dass man ERDÖL nicht mehr zum Antrieb von Maschinen brauchen wird müssen.

    Vielleicht reifen die Wasserstoff-Experimente einmal wirklich ?!

    Der Iran und die vielen arabischen Diktaturen wären dann gezwungen, umzudenken und selbst Gebrauchsgüter in ihren Ländern erzeugen oder erfinden zu lassen – und nicht nur mit dem ÖL einzukaufen !

    Was gäbe es dann dort an Arbeitsplätzen für die eigene Bevölkerung !!
    Und in der Folge könnten sich dann auch Demokratien entwickeln …

    Die Amerikaner sind zwar kein Vorbild für ein gut funktionierendes Sozialgefüge und auch Europa tut sich schwer, da offenbar Grosskonzerne (Multis) erfolgreich dagegen arbeiten !

    Leider sind die „westlichen“ Regierungen allesamt erpressbar und helfen den Multis zu noch mehr Macht !

    OPEL schliesst das Werk … da ginge ich doch als DEUTSCHLAND her und sage: o.k. – AMERIKA schliesst OPEL – aber WIR eröffnen dort ein NEUES DEUTSCHES WERK : z.B. „POPEL“ (ein Scherzchen) und produzieren NEUE KRAFTFAHRZEUGE, z.b. mit Wasserstoff-Antrieb – oder kostengünstigere Fahrzeuge für die von den MULTIS ausgebooteten Kleinstverdiener ?!!
    Da müsste man zwar Gelder, die an Griechenland fliessen, kürzen und DORT einsetzen …

    So stelle ich mir als „Kleiner Maxi“ halt manchmal die Welt vor ..
    „Tschuldigung“

    Liebe Grüsse aus Wien – Karin M. Müller

  15. PS: Sind Sie der Gregor Schock (Band 21 „Zeitzeugen des Alltags“ ??
    Oder ist das nur eine Namensgleichheit ?

  16. @Gregor Schock – Das ist aber mal eine späte Bestätigung.

    Wo ich gerade am Tippen bin : Verspäteter Dank für den seemännischen Kommentar in Bezug auf die Straße von Hormuz. Man kann es jüngeren Leuten ja nicht verübeln, dass sie kein Wissen haben, es wird in den Schulen ja beabsichtigt eine desinformierte Generation gezüchtet.
    SUEZ-KRISE? Häää? Is datt ne neue Pop-Gruppe?

    Mein erstes Buch welches ich im Leben las war : Bark Fortuna
    Ich habe es immer noch in der Form wie hier gezeigt und angeboten

    http://www.amazon.de/Bark-Fortuna-Roman-altdeutscher-Schrift/dp/B002O8YBDS

    Falls nicht bekannt kaufen und lesen. Es lohnt sich!

    Mit Gruß eines alten Hamburgers fern der Heimat (aber in Küstennähe)
    kw

  17. ..@ Kaiser Wilhelm .
    Ich beobachte die Seiten auf denen ich etwas geschrieben habe, max. drei Monate. Karin M.Müller hat aber erst nach ca. 11 Monaten geantwortet, so blieb es dem berühmten Zufall überlassen, dass ich es überhaupt gefunden habe.
    Sie scheinen das realisiert zu haben, was ich immer beabsichtigt hatte, aber immer wieder aufgeschoben habe, bis ich nun zu alt geworden bin.
    (Ich meine fern der Heimat)
    Die politischen Verhältnisse sind inzwischen dermaßen desaströs, dass man im Grunde, notfalls auf allen Vieren das Land verlassen müsste.
    Das Schlimmste aber ist, dass man täglich miterleben muss wie ignorant und desinformiert die Masse der Bevölkerung ist.
    MfG. aus Hamburg

  18. @Gregor Schock – Ja, ich bin seit fast 9 Jahren hier. Die Kehrseite ist, dass ich nun hier bin und zu alt bin. Würde gern noch einmal woanders sein, so wie ich es früher konnte. Also noch mal ne Veränderung.
    Dein Buch (Leseprobe bei Amazon) bei mir auf der Bestell-Liste. War leider
    zu knapp, mein Adjutant sitzt bereits Montag im Flieger mit Nachschub. Das
    Buch muss er mir dann schicken, wenn er wieder in Merkeltanien ist.
    Hol di stief
    kw

  19. Durch den erbärmlich niedrigen Ölpreis geht dem Russen langsam die Luft aus, so wird seit heute berichtet.
    Wenn die OPEC in gedeilicher Zusammenarbeit mit dem Ami den Russen auf diese Art erwürgen möchte, dann hätte ich ein Gegenmittel.
    Der Iwan könnte (nach US-Manier) eine false flag-Aktion starten und in der Straße von Hormuz mehrere Supertanker kreuz und quer versenken. Am nächsten Tag steigt der Ölpreis um das vier bis Zehnfache.
    MfG grillbert aus Hamburg.

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