Indien: Waffendeal und Militärpakt mit den USA?


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Möglicherweise wurde Indien nicht durch Drohungen aus den USA bezüglich der Ölgeschäfte mit dem Iran umgestimmt, sondern durch lukrative Waffendeals und eine stärkere militärische Zusammenarbeit. Laut indischen Zeitungen steht ein milliardenschwerer Waffendeal mit der US-Regierung an, weshalb der US-Verteidigungsminister im Juni nach Neu-Delhi reisen wird.

Regierungsgebäude in Delhi, Indien
Bild: User Airunp, Wikipedia, cc-by-sa-2.1-es

Es war in der Tat wundersam, dass Indien zuerst eine harte Position in der Iran-Frage einnahm (wir berichteten), nur um sich wenig später den angeblichen Drohungen aus den USA zu beugen (wir berichteten). Doch waren es möglicherweise nicht nur die angedrohten Sanktionen, die Indien umstimmten: Laut lokalen Medien stehen milliardenschwere Waffendeals mit den Vereinigten Staaten an, zudem ist plötzlich von einer „stärkeren militärischen Zusammenarbeit“ die Rede.

Laut einem Bericht der Times of India wird der US-Verteidigungsminister Leon Panetta im Juni für diesbezügliche Gespräche mit dem indischen Premierminister Manmohan Singh, Verteidigungsminister AK Antony und dem nationalen Sicherheitsberater Shivshankar Menon nach Neu-Delhi reisen. Bei den Gesprächen werde es auch um Themen bezüglich China, Pakistan und Afghanistan gehen, wie ein indischer Offizieller zitiert wurde, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Angeblich stehen zwei große Waffendeals mit den USA an. Zum einen der Erwerb einer ultraleichten 145 M-777 Haubitze im Wert von 647 Millionen Dollar. Desweiteren steht ein Deal mit dem US-Kriegswaffenhersteller Boeing an, wo es um einen hochmodernen Kampfhubschrauber im Wert von 1,4 Milliarden Dollar gehen soll.

2 Kommentare

  1. das mit den sanktionen kam mir eh immer komisch vor. seien wir ehrlich: indien braucht keine amerikanischen banken und kann sich sehr gut selbst versorgen. die indische regierung lenkt nur ein, wenn sie einen nutzen daraus ziehen kann. vermutlich ist das ende vom lied, dass indien billige hightech-waffen von den amis bekommt und billiges öl aus dem iran. warten wir ab.

  2. @peter paffay: Natürlich braucht Indien die USA-B’nai-B’rith, denn die Bank of India gehört ja auch denen, also wird gefälligst gespuhrt, sonst gibt’s saures (Wirrschafts-, Immo-Crash, oder Hyperinflation)…die Geschichte vom Opium-Händler vertrieben aus Bagdad, da schon dort zu viel beschissen und ausgebeutet (von David Sassoon) und wie England die mit der East India Company die Bank of India gündete & beherrschte ist spannender als jeder Krimi! Schon der alte Delano Rosenwelt (EX-US-Präsident und Vorfahre von Bush und Osama-Obama; one blood-line) war ein Drogenhändler, nur sind die Mengen aus Afghanistan, heute, ein wenig grösser, was die US-Militärtransporter fassen-

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