IAEA: Syrischer Atomwaffenkomplex offenbar nur "Spinnerei"


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UN-Ermittler der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA haben einen bisher unbekannten Komplex in Syrien identifiziert, mit dem sich die Regierung in Damaskus offenbar dringend verdächtig machte heimlich Kernwaffen herzustellen. Angeblich habe man pakistanische Nuklearwaffentechnik verbauen wollen, so zahlreiche Medien. Eine schwere Panne, handelte es sich doch lediglich um eine gewöhnliche syrische Textilfabrik.

So ein Ärger: Entspricht ein Gebäudekomplex im Nordwesten Syriens doch fast genau dem Aufbau einer libyschen Urananreicherungsanlage des kürzlich ermordeten Muammar Gaddafi, der angeblich versucht hatte, Atomwaffen unter der Leitung des pakistanischen „Vaters des pakistanischen Atomwaffenprogramms“ Abdul Qadeer Khan herzustellen. Und nun das. Ausgerechnet in Zeiten, in denen die IAEA Beweise für die Kernwaffenproduktion des Iran vorlegen soll. Zahlreiche Medien hatten wieder in gewohnter Manier mit allerlei Kampfbegriffen gegen die dunklen Machenschaften des „syrischen Regimes“ gewettert und kräftig in das übliche Propaganda-Horn geblasen. So schrieb die WELT letzte Woche:

Während das Regime in Damaskus mit aller Gewalt versucht, den Aufstand der Bevölkerung und abtrünniger Teile der Armee niederzuschlagen, tauchen neue Hinweise auf, die darauf hindeuten, dass Syrien an Atomwaffen arbeitet oder gearbeitet hat: Ermittler der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) haben einen Industriekomplex in Syrien ermittelt, der zur Anreicherung von waffenfähigem Uran gedient haben könnte. Darauf weist die Konstruktion der Anlage hin, schreibt die Nachrichtenagentur AP in einem Exklusivbericht, und beruft sich auf Informationen von Mitarbeitern der internationalen Organisation.

Natürlich hatte sich die syrische Regierung zu diesen Vorwürfen nicht geäußert. „Die Vorwürfe sind definitiv haltlos“, sagt Jeffrey Lewis, Experte für Atompolitik am Center for Nonproliferation Studies. Es handele sich um eine alteingesessene Textilfabrik, sonst um gar nichts. Zahlreiche Medienberichte seien nachweislich falsch gewesen. Wenigstens eine Gemeinsamkeit scheint es somit zwischen der IAEA und der syrischen Textilfabrik zu geben: In beiden Fällen handelt es sich nur um Spinnereien, denen man offenbar etwas zu viel Beachtung schenkt. Der „negative Touch“ bleibt jedoch wieder an der syrischen Regierung hängen. Wahrscheinlich ging es ohnehin nur darum.


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