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Hitler schrieb noch ein zweites Buch


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Adolf Hitler schrieb nach „Mein Kampf“ noch ein weiteres Buch, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs unter Verschluss blieb.

1928 verfasste Hitler sein zweites Buch, das heute einfach als „Zweites Buch“ bekannt ist. Während sein erstes Buch hauptsächlich autobiografisch und ideologisch war, sollte das zweite Buch seine Pläne für die zukünftige deutsche Außenpolitik skizzieren.



Sein Verlag riet ihm davon ab, das Buch zu veröffentlichen, da es den Erfolg von Mein Kampf schmälern könne. So blieb es unveröffentlicht. Im Jahr 1930 fürchtete der spätere Reichskanzler, eine Veröffentlichung würde seine außenpolitischen Ziele zu sehr aufzeigen, und so blieb es weiterhin unter Verschluss.

Im Jahr 1945 wurde es von einem amerikanischen Offizier im Gewölbe eines deutschen Luftschutzbunkers entdeckt. 1958 wurde es in den USA wiederentdeckt. Nach der Authentifizierung durch einen ehemaligen Mitarbeiter vom NSDAP-Verlag wurde das Buch 1961 schließlich zum ersten Mal veröffentlicht.

Heute ist es zum Kauf verfügbar, z.B. auf Amazon.de*. Ob es sich bei der Schrift möglicherweise um eine Fälschung handeln könnte, bleibt bis heute umstritten.

3 Kommentare

  1. Ich halte das Buch für eine Fälschung.
    Einfach deswegen, weil in der mir verfügbaren Literatur (Goebbels, Tischgespräche Hitlers etc.) keinerlei Querverweis dazu zu finden ist.
    Zumindest Goebbels hätte das Manuskript kennen müssen und in seinen Tagebüchern zumindest mit einem Satz darauf eingehen können. Hat er aber nicht.
    Hitler selbst hatte in den bekannten „Tischgesprächen“ mit Pickers sich über sehr vieles ausgelassen, auch über private Dinge. Auch da kein Anhaltspunkt.

  2. Man brauche sich nur die Vita des Hrn. Konrad Paul Kujau in Erinnerung rufen, und man erkennt eine nun verfeinerte kriminelle Geschäftsidee.
    Das Buch hat sicher nichts mit Wahrheit zu tun. Es muss nur auf das Interesse von Idioten stoßen und von denen gemocht und auch gekauft werden.
    Wenn nur 1000 Bücher verkauft werden, hat sich die Angelegenheit für die Macher finanziell mehr als gelohnt.

  3. …wobei es ganz sicher nicht nur um finanziellen Gewinn geht.
    Wenn man Hitler so ein Buch (keine Ahnung, welche Äußerungen dem dort untergeschoben werden) anhängt, dann zitieren dann irgendwelche Guido Knopp oder ARD Panorama Leute und behaupten, dieses und das.
    Irgendwann verfestigt sich das dann in den Köpfen.
    Ich weiß nicht wo, aber in irgendeinem politisch korrekten Buch habe ich mal gelesen, dass Hitler bei einem angeblichen Wutanfall in seinen Teppich gebissen habe.
    Was von derlei Käse zu halten ist, ist hoffentlich einer Mehrheit hier klar.
    Aber wer die Deutungshoheit inne hat, sitzt leider auch am längeren Hebel.
    Sofort nach der Wiedervereinigung begann das Herunterrechnen der Opfer des Terrorangriffs auf Dresden von Ende Februar 1945.
    Wir wissen es besser. Aber was wissen die Nachgeborenen
    in weiteren zwanzig Jahren?

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