Hisbollah warnt vor Anschlägen auf Christen


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Die Hisbollah verurteilte in einer Erklärung am Sonntag die Anschläge auf Christen im Nahen Osten. Die Angriffe seien Teil eines „großen Plans“.

Die libanesische Widerstandsgruppe Hisbollah verkündete ihre Unterstützung für im Nahen Osten lebende Christen. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung verurteilte die Gruppe die Terroranschläge auf zwei Kirchen in Ägypten, wodurch 44 Menschen ums Leben kamen.

„Diese kontinuierlichen und eskalierenden Tötungen, die von kriminellen Gangs im Namen der Religion durchgeführt werden, sind die größten Katastrophen, von denen unsere Ummah Zeuge wurde“, hieß es in der Erklärung.

Die Hisbollah beschuldigte die westlichen Großmächte, die Zionisten sowie einige Länder in der Region, „terroristische Gruppen bei ihren Angriffen auf die religiöse Vielfalt im Nahen Osten“ zu unterstützen. Die schiitische Gruppe betonte zudem, dass die Angriffe auf Christen, vor allem in ihren Kultstätten, gegen die Lehren des Islam seien.

„Diese Verbrechen sind Teil eines großen Plans, um die Christen aus der Halbinsel Sinai und anderen Regionen in Ägypten, Syrien, im Irak und Libanon zu vertreiben“, so die Erklärung.

Hisbollah

Die Gruppe wurde 1982 (offiziell: 1985) als eine schiitische Widerstandsgruppe gegen die israelische Invasion im Libanon gegründet. Sie konnte sich seither zu einem wichtigen Teil der libanesischen Gesellschaft, des Militärs und der Politik entwickeln.

Im Syrienkrieg schloss sich die Gruppe der Regierung in Damaskus an und unterstützt das syrische Militär. Die USA, Israel, die EU, Kanada und Australien stufen die Hisbollah als Terrororganisation ein.

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telesur

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