Hillary Clinton: Klimawandel schuld an Flüchtlingskrise


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In Syrien flüchten die Menschen nicht nur vor den USA, Russland, dem IS und allerlei anderen Armeen, die dort ihre Machtkämpfe austragen und wild um sich schießen. Es sei auch der „Schrecken des Klimawandels“, sagte US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Hillary Clinton Fotomontage, Quelle: theconservativetreehouse.com
Hillary Clinton Fotomontage, Quelle: theconservativetreehouse.com

Hillary Clinton glaubt, die syrische Flüchtlingskrise sei zum Teil auf die „Schrecken des Klimawandels“ zurückzuführen, wird sie vom Daily Caller zitiert. Die US-Präsidentschaftskandidatin sagte während eines Vortrags in Coralville: „Dann müssen wir uns fragen, warum ist das geschehen? Aufgrund der schrecklichen Regierungsführung, aufgrund der Korruption, aufgrund des Konflikts, aufgrund des Klimawandels.“

Die Verbindung zwischen der Flüchtlingskrise und dem Klimawandel ist in US-Regierungskreisen nichts neues: Bereits im vergangenen Monat sagte Susan Rice, Sicherheitsberaterin von US-Präsident Barack Obama, während einer Rede an der Stanford University:

„Der Klimawandel ist aus Sicht des Verteidigungsministeriums ein Bedrohungsmultiplikator, was bedeutet, dass selbst dann, wenn der Klimawandel nicht der Funke ist, der die Konflikte direkt auslöst, die Größe des Pulverfasses erhöht.“

Im Mai warnte Außenminister John Kerry vor einer Welle von „Klimaflüchtlingen“, die ihre Heimat auf der Suche nach Nahrung, Wasser und einem Dach über dem Kopf verlassen. Obama selbst sagte im September während einer Rede vor den UN: „Wir werden Klimawandel-Flüchtlinge sehen … durch steigende Meeresspiegel und intensivere Dürren.“