Hamas bittet Russland um Hilfe gegen "Israels Aggression"


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Hamas-Chef Khaled Mesha sprach mit Russlands Vizeaußenminister und bat diesen, den Einfluss Russlands als Weltmacht einzusetzen, um Israels Aggression gegen das palästinensische Volk und die heiligen islamischen Stätten zu stoppen. Die Erfolgschancen dürften allerdings nicht sehr groß ausfallen.

Jerusalem / al-Quds, Bild: Eigene Fotografie
Jerusalem / al-Quds, Bild: Eigene Fotografie

Die Hamas bat am Samstag um eine russische Intervention, um die israelische „Aggression“ gegen die Palästinenser zu stoppen, meldet TeleSur. Eine Aufforderung, die nach Wochen der Gewalt im Westjordanland erfolgt, wodurch Dutzende Palästinenser getötet und Hunderte teilweise schwer verletzt wurden.

Laut einer Erklärung auf der Website der Gruppe, sprach Hamas-Führer Khaled Meshal am Samstagabend mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Michail Bogdanow. Meshal sagte Bogdanow, dass die anhaltende israelische Besatzung und die Grausamkeiten, die seitens der israelischen Armee und Siedlern gegen das palästinensische Volk begangen werden, hinter der „Explosion“ der Wut und des „Aufstands“ der Palästinenser stecke.

 

Er forderte Russland auf, den globalen Einfluss als Weltmacht zu verwenden, um Israels Aggression „gegen unser Volk und unsere heiligen Stätten“ zu stoppen. Entsprechend der Aussage drückte Bogdanow seine Unzufriedenheit über die Geschehnisse aus und versprach, Moskau werde sein Bestes geben.

Die Erfolgschancen dürften jedoch recht gering ausfallen. Zuletzt stimmten sich entgegen der Ankündigungen Israels die Streitkräfte der beiden Länder bezüglich des Syrien-Einsatzes ab. TeleSur schreibt, dass sich die russisch-israelischen Beziehungen seither etwas „aufgewärmt“ haben.

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