Griechenland: Über 1000 Kitas und Schulen geschlossen


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Seit 2011 wurden in Griechenland über 1000 Kindergärten und Schulen geschlossen. Zwar flossen bis heute bereits 207 Milliarden Euro an Hilfen in das krisengeschüttelte Land, doch wurde fast alles an nationale und internationale Banken weitergereicht.

Im krisengeschüttelten Griechenland werden insgesamt 118 öffentliche Grundschulen und Kindergärten in diesem Sommer schließen und weitere 29 werden zusammengefasst. Dies sind Folgen sogenannter „Strukturreformen“ der Troika zur „Rationalisierung der staatlichen Ausgaben„.

Die erwähnten 118 Einrichtungen (31 Schulen und 87 Kindergärten) befinden sich in Ost-Attika, sowie in den nordöstlichen Präfekturen Rodopi und Xanthi. Das griechische Bildungsministerium hat sich somit für das Jahr 2013 Einsparungen in Höhe von 76’000 Euro und für 2014 in Höhe von 228’000 Euro errechnet. Seit 2011 haben insgesamt 1’038 Schulen und Kindergärten geschlossen (2011: 800; 2012: 120; 2013: 118).

Die griechische Regierung hatte aufgrund des Staatsdefizites im April 2010 Anträge auf Staatshilfen von EU und IWF eingereicht. Harte Kürzungen und horrende Preissteigerungen haben bis heute zahllose griechische Familien in den Ruin gestürzt.

Von den Rettungsmilliarden profitieren die griechischen Bürger und die griechische Wirtschaft kaum oder überhaupt nicht, sondern in erster Linie nationale und internationale Banken. Laut Attac Österreich flossen bis heute 207 Milliarden Euro in das Land, 170 Milliarden bzw. fast 80% davon direkt in den Finanzsektor.


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11 Kommentare

  1. Hauptsache der Papa-Deppos hatte sich (uns seiner Familie) vorher noch die CDS von der Postbank „privatisiert“ und daraus Milliardengewinn geschlagen… und das Erdgas (welcher Wer sämtliche vorhandenen Schulden sofort tilgen könnte), musste auch an den IWF, Weltbank und an Noble-Energy überschrieben werden. So läuft der Landraub und die Verarmung des Volkes, welches für die Schulden bürgt.

  2. Ein dummes Volk ist besser zu regieren, also werden noch viel mehr Schulen geschlossen. Da merkt auch niemand mehr wo das Geld hin fliesst, wenn keiner mehr lesen, schreiben oder rechnen kann.
    Dann wird die Kirche eine auferstehung erfahren und mit „Inquisition 2“ für die gewünschte Bevölkerungsdezimierung sorgen denn auch die Vatikanbank muss sich wieder gesund stoßen.

  3. @Kaiser, ich lese deine Kommentare schon länger und empfinde grosse Hochachtung von Deinem Wissen und Erfahrung….ich bin schweizer und allen gehts doch noch gut hier…hallo! auch wir werden penetriert und geschröpft bis Ende…Nur niemand checkt es!! War da ein Echo der CH Bürger als die UBS gerettet wurde?? Und jetzt wieder Milliarden Gewinne…..meine Mutter muss die AHV versteuern, nicht zu knapp…den Politheinis wird alles in den A geschoben….denke mal, CH ist später dran als die EU Länder, aber es kommt noch…könnte noch zig Zeilen mehr schreiben, aber eben….wünsche ein schönes weekend allerseits…LG MT

  4. @Jack71 – Danke – Wir haben hier ja noch mehr Schweizer Bürger im Blog, von daher kommt da auch Info zu Themen, die nicht mein Gebiet sind, aber dennoch interessant. Ich war in 2002 in der Schweiz erstmalig. Traumhaft und unvergesslich. Wäre es mir finanziell möglich, dann würde ich im Sommer dort
    gerne sein, und die andere Jahreshälfte hier. Das machen viele Schweizer Bürger so. Wäre schön von dir mehr zu lesen. Abschweifen vom Thema ist ja hier (anders als bei den Lügenmedien) erlaubt. JEDE Info zählt, und jeder hat Spezialgebiete.

  5. Naja,
    es scheint den Griechen ja noch sehr gut zu gehen, sozusagen jammern auf hohem Niveau.
    Wer der Meinung ist der fette Grieche sei sein Finanzvertreter und der lange Konservative ein ehrlicher Vermittler der hat keine wirklichen Probleme.
    Warum auch, die Deutschen zahlen ab Montag wieder und so geht das alles seinen sozialistischen Gang. Wozu brauche ich einen Kindergarten, wenn keine Arbeit da ist und Mutti als Beamtin zu Hause sitzen darf ?
    Das ist alles eine üble Show, zu Lasten der Deutschen und in London lacht man sich einen Ast ab.

  6. Ich seh mir das Ganze von der rumänischen Seite aus an. Jetzt nannte man das in Griechenland den drohenden Staatsbankrott, alles in Verbindung mit dem Euro und verursacht durch ein zu luxuriöses Leben, insbesonders was das Nichtzahlen von Steuern und die Sozialleistungen betrifft. Ganz vereinfacht ausgedrückt.
    Nehmen wir mal Rumänien. Da gibts keinen Euro, aber der Staat ist total verschuldet. Die Sozialgesetze sind f.d.A., da gibts Rentner, die müssen von 50 oder 80 € im Monat leben. Die Durchschnittsrente liegt bei 150 €.
    Natürlich gibts auch einige, die extreme hoch liegen, aber das sind im Vergleich wenige.
    Staatliche medizinische Versorgung ist äußerst mangelhaft, – alles, was vernünftig ist, ist privat und geht gegen cash.
    Das Schulsystem gehört auch überarbeitet, die Berufausbildung liegt total im Argen.
    Lediglich diejenigen, die auf dem Energiesektor arbeiten, verdienen gut. Dafür ist die Energie auch im Vergleich zum Einkommen sehr teuer.
    Aber zu gut gelebt hat in dem Land kaum jemand, außer den Politikern.

    Was passiert zur Zeit:
    Es läuft absolut nichts mehr in dem Land. Niemand investiert mehr. Im Kreis Hermannstadt, mit über 5.000 km² und über 400 T E habe ich eine einzige private Baustelle gesehen, wo eine Stahlhalle gebaut wird.
    Niemand gibt mehr Geld aus, es ist auch keines im Umlauf, – jeder wartet ab. Wenn man fragt, auf was, – dann gibts keine Antwort drauf.

    Grade heute habe ich mich wieder mit anderen Unternehmern unterhalten, – man wird den Verdacht nicht los, daß da irgendwas gesteuert wird. Ein Land, das voll von Bodenschätzen ist, beginnend mit Erdgas, bis zum Gold und Uran, liegt brach am Boden. Ein Land mit einer Agrarkraft, das in und zwischen den Kriegen nach A und D Agrarprodukte geliefert hat, wird das Wort „Hunger“ in neuer Dimension kennenlernen.
    Es geht einfach nichts voran. Angeblich hätte man jetzt irgendwelche Auflagen des IWF erfüllt, die erhebliche Sparmaßnahmen nach sich zögen, -aber zu welchem Zweck, – das steht in den Sternen.
    Die Banken geben nichts raus, – der Staat fördert nichts mehr, die Privatindustrtie, insbesonders aus dem westlichen Ausland, investiert industriell gar nichts mehr, allenfalls kleinere Beträge in den Tourismus, – und so dümpelt es vor sich hin.
    Wir haben hier keinen Euro, – aber dafür haben wir den Eindruck, daß das Land kaputt gemacht werden soll. Und die undurchsichtigste Rolle spielt dabei der IWF.
    Wenn ich jetzt an Griechenland denke, dann frage ich mich, inwieweit das Gemerkel, Schäuble etc.sowie auch der Euro hier nur Marionetten sind, die als Buhmänner herhalten sollen. Da läuft doch irgendwas anderes hinter den Kulissen ab.

  7. Ich lese zwar nicht viel übr Ungarn, aber die kurzen Neben-Artikel in den Lügenmedien klingen spannend (IWF rausgeschmissen, der EU gedroht etc.)… Mal schaue, wie die von dem internationalen Bankenkartell fertig gemacht werden, bevor der Euro casht (Prognose von Boston Consulting Group, wo der Hedge-Funds Besitzer Nick Romney und Netanyahoo auch mal tätig waren. Auch der Prime-Tower in Zürich = höchstes Gebäde der CH, gehört zum Teil dem werten Herrn Romney)!

  8. Hat mich interessiert, wie das bei denen wirklich zugeht. Bin kein Griechenland-Spezialist, deswegen muß ich mich auf die Aussagen Dritter berufen.
    Im Bericht steht:
    „Die griechische Regierung hatte aufgrund des Staatsdefizites im April 2010 Anträge auf Staatshilfen von EU und IWF eingereicht. Harte Kürzungen und horrende Preissteigerungen haben bis heute zahllose griechische Familien in den Ruin gestürzt. Von den Rettungsmilliarden profitieren die griechischen Bürger und die griechische Wirtschaft kaum oder überhaupt nicht, sondern in erster Linie nationale und internationale Banken.“
    Zur Analyse:
    Der erste Satz ist genauso klar wie der dritte. Nur mit dem zweiten habe ich Probleme.
    War aus familiären Gründen grade in Merkeltanien. Dabei hatte ich Gelegenheit mir zwei Meinungen darüber anzuhören, eine von einem Deutschen, der einige Tage vorher aus GR zurückgekommen ist, und einem Griechen, der in D bei der Telekom arbeitet und seine gesamte Verwandtschaft dort hat.
    Mehrere unlogische Punkte habe ich dabei erfahren. Z.B., daß nach wie vor die Straßencafes und die Restaurants voll sind, und zwar nicht nur mit Touristen, sondern mit Griechen. Nach wie vor wird zwischen 12 und 16 Uhr nicht gearbeitet, da kann man mit einem Koffer voll Geld in einen Laden hineingehen und was kaufen wollen, um 12 Uhr gehen die Rolläden runter. Da ist das „Geschäfte machen“ vollkommen egal. Man solle nach 16 Uhr wiederkommen, wenn man was will.
    Und so weiter, und so fort.
    Alles in allem verdichtet sich nach dem Gehörten bei mir Vorstellung, daß man die bequemen Griechen vom „Über-Luxus“ auf den „Normal-Luxus“ heruntergeholt hat. Natürlich wirds auch Einzelfälle geben, wo es ganz anders aussieht. Aber die Vorstellung, daß halb Griechenland wg. der Krise am Boden liegt, bewirkte bei den beiden genannten Personen ein Gelächter. Es würden die Geschäfte überwiegend normal laufen.

    Jetzt waren das aber nur zwei Meinungen. Würde mich mal wirklich interessieren, wie es dort tatsächlich aussieht. Bleibt die Frage, wer das wertneutral analysieren kann.
    Werd aber das Gefühl nicht los, daß da dem Gemerkel-Untertanen andauernd Sand in die Augen gestreut wird, um andauernd mit irgendwelchen Zahlungsschüben an die dort ansässigen Banken einverstanden zu sein, die letztlich nur die Ausfälle von maßgeblichen deutschen Geldinstituten verhindern sollen, die sich dort mit Krediten aus dem Fenster gelehnt haben.
    Wäre auch mal interessant, nachzuforschen, was eigentlich im europäischen Wirtschaftsbereich alles in griechischer Hand ist. Hab da mal einiges gelesen, wo sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben, – finde aber die Seite nicht mehr. Das geht vom gesamten Cola-Vertrieb in Europa bis vorderer Orient bis etc.etc.
    Vielleicht wäre das was für Dich, Bürgender? In RO jedenfalls sind die Griechen an vorderster Front (Rom-Telekom, versch. Energiebereiche, chem. Industrie, etc. etc.)

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