Griechen müssen ab 2016 "Geld unter der Matratze" und "Schmuck" beim Finanzamt angeben


von

In Griechenland müssen Steuerpflichtige ab Januar auch zuhause gelagertes Bargeld, Schmuck und alle anderen Wertgegenstände in der Steuererklärung angeben. Auch der Inhalt von Bankschließfächern muss aufgeführt werden.

Griechenlands Flagge stand einst für „Gottes Weisheit, Freiheit und das Land“. „Flag of Greece“ von (of code) cs:User:-xfi- (talk) – own code. Lizenz: Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Ab dem 01. Januar 2016 müssen Griechen alle zuhause gelagerten Werte wie etwa „Bargeld unter der Matratze“ und andere Wertgegenstände, laut Definition Metalle oder Edelsteine bei den Steuerbehörden angeben. Neben Immobilien, Fahrzeugen und Wertpapieren müssen die Steuerpflichtigen nun zudem den Inhalt ihrer gemieteten Bankschließfächer erklären, den Namen und den Sitz der Bank.

In einer gemeinsamen Erklärung der Finanz- und Justizministerien müssen von nun an sämtliche Wertgegenstände in der Steuererklärung aufgeführt werden. Deklariert werden müssen Barbeträge über 15.000 Euro und Wertgegenstände über 30.000 Euro, welche sich im entsprechenden Haushalt befinden. Der Krieg gegen die persönliche Freiheit und das Privateigentum ist im vollen Gange, wie Ron Paul zuletzt ganz richtig anmerkte.

Bemerkenswert dabei ist, dass dies bereits in Planung gewesen sein muss, bevor die Syriza-Partei ab Januar 2015 die Regierung stellte. Der Parteivorsitzende Alexis Tsipras hatte vor seinem Amtsantritt als Präsident des Landes Steuersenkungen sowie den Stopp aller Sparmaßnahmen angekündigt, doch nichts von alledem geschah.



Die Krise in Griechenland findet seit sieben Jahren kein Ende. Zuletzt erschienen Berichte, dass die Not inzwischen so groß ist, dass die Prostitution im Land explodiert. Die Preise für die Dienste von Prostituierten sind von ursprünglich 50 auf 2 Euro gefallen. Von den 525 griechischen Bordellen haben nur zehn eine Lizenz.

4 Kommentare

  1. »Griechen müssen ab 2016 „Geld unter der Matratze“ und „Schmuck“ beim Finanzamt angeben«

    Die Deutschen doch auch bald. Unser Berliner Nimmersattverein überlegt nur noch, ob noch VOR oder gleich NACH der nächsten Bundestagswahl.

  2. jajaja Die Steuerbehörden möchten das gerne wissen was man Zuhause gebunkert hat.Aber die Griechen sind doch nicht blöd und geben das an.Wollen kann der Staat viel,aber bekommen wird Er nichts!!!!!!

  3. Guten Tag
    Das ist in der Schweiz schon lange so. Die Deklaration läuft unter der Rubrik „Übrige Vermögenswerte“. Wo liegt das Problem? Dort wo Vermögen steuerpflichtig ist, gehört das auch dazu.
    Freundliche Grüsse
    Nef

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.