George Soros: Brexit könnte rückgängig gemacht werden


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Der Multimilliardär George Soros glaubt, dass der Brexit rückgängig gemacht werden könnte. Es handle sich beim geplanten Austritt der Briten aus der EU um eine „Lose-Lose-Situation“.

Brexit George Soros
Brexit George Soros, Bild: Gegenfrage.com

George Soros, der im Jahr 1992 durch Währungswetten gegen das Britische Pfund zum Milliardär wurde, sagte, dass sich Großbritannien einem Umkehrpunkt nähere. Die britische Wirtschaftsleistung gehe derzeit stark zurück, weshalb der Brexit rückgängig gemacht werden könnte.

Dies sagte er laut der britischen Zeitung Daily Mail. Großbritannien werde „von der wirtschaftlichen Realität eingeholt“. Der Brexit sein eine „Lose-Lose-Situation“, weder Großbritannien noch die Europäische Union profitierten vom Austritt des Königreichs aus dem Staatenbund.

Die Entscheidung der Briten könne „nicht ungeschehen gemacht werden, aber die Menschen könnten ihre Meinung ändern“, so der Milliardär. Im Jahr 2016 war Großbritannien eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der sieben führenden Wirtschaftsnationen.

Im Jahr 2017 verlangsamte sich das Tempo jedoch. Hinzu kommen steigende Preise und stagnierende Löhne. „Die Haushalte werden erkennen, dass ihr Lebensstandard sinkt und sie ihre Ausgabengewohnheiten anpassen müssen“, sagte Soros weiter.

„Um es noch schlimmer zu machen, werden sie auch erkennen, dass sie überschuldet sind, sie ihre Schulden aber zurückzahlen müssen.“ Der Trennungsprozess werde voraussichtlich fünf Jahre dauern. „Falls alles gut geht, werden sich die beiden wieder verheiraten, bevor sie getrennt sind.“

George Soros

Soros verdiente in den 1990er-Jahren Milliarden durch Währungsspekulation. Unter anderem war er mitverantwortlich für den Kollaps des Britischen Pfunds im Jahr 1992, was beinahe den Zusammenbruch des Europäischen Währungssystems (EWS) zur Folge gehabt hätte.

In Budapest geboren wanderte er nach dem Zweiten Weltkrieg nach England aus und in den 1950ern nach New York. Von dort aus finanzierte er NGOS auf der ganzen Welt und finanzierte in den späten 1980er Jahren Dissidentengruppen im Ostblock.

George Soros bzw. seine NGOs, in erster Linie das Open Society Institute, war zudem bekanntermaßen Finanzier verschiedener blumig klingender Farbrevolutionen in Georgien, in der Ukraine, im Libanon oder in Kirgisien.

Ende 2015 hat Russland dem Open Society Institute von George Soros die Durchführung weiterer Projekte in Russland verboten. Grund: Die Aktivitäten des Instituts stellten eine „Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands“ dar.

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dailymail



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