Gaza: Israels Streitkräfte setzten geächtete Waffen ein


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Israels Militär hat bei der Gaza-Invasion erneut schwere Waffen eingesetzt, wie etwa DIME, thermobarische Bomben, panzerbrechende Munition mit abgereichertem Uran, Flechet-Granaten und Weißen Phosphor. Einige davon sind international geächtet oder sogar illegal.

Israelischer Kampfjet
Bild: Wikipedia

Im vergangenen Krieg gegen den Gazastreifen haben Israels Streitkräfte Berichten zufolge erneut illegale und geächtete Waffen eingesetzt, um Tausende Palästinenser zu töten und verstümmeln. Verschiedene internationalen Ärzte stellten fest, dass die IDF bei dem 50 Tage dauernden Angriff sogenannte Dense Inert Metal Explosive (DIME) eingesetzt haben.

Israel hatte diese Munition bereits 2009 bei dem Überfall auf den Gazastreifen eingesetzt, ebenso im Jahr 2006 bei der Bombardierung des Libanon. DIME kann etwa durch Drohnen abgefeuert werden und wurde speziell für den Einsatz in Wohngebieten konzipiert. Laut einen Bericht von Globalsecurity.org hat die Munition eine extrem starke Explosionskraft auf einem sehr geringen Radius von wenigen Metern. Zwar wurde diese Waffe bisher nicht für illegal erklärt, doch gilt sie „stark krebserregend und schädlich für die Umwelt“, so der Bericht.

Laut Palästinas Zentrum für Menschenrechte wurden auch thermobarische Waffen gegen Gazas Zivilbevölkerung eingesetzt, welche langanhaltende Hitzedruckwellen erzeugen und auch als „kleine Atombomben“ bezeichnet werden. Außerdem erschienen Berichte über Israels Einsatz von Flechet-Granaten oder auch panzerbrechender Munition mit abgereichertem Uran, welche gewaltige Explosionen verursacht und in der Regel zu einer großen Anzahl ziviler Opfer führt. Auch Weißer Phosphor wurde angeblich verwendet, eine C-Waffe, die womöglich gegen die Chemiewaffenkonvention verstößt und in jedem Fall international geächtet ist.

Insgesamt wurde beim Angriff auf den Gazastreifen rund 2100 Personen getötet und mindestens 11000 verletzt.

5 Kommentare

  1. wo bleibt eigentlich der aufruf zu Sanktionen, nachdem Israel einen teil von palestina annektiert hat? verlogene bande

  2. Greenpeace Österreich fordert Ausstieg aus „South Stream“

    Greenpeace Österreich fordert, dass die „österreichische Bundesregierung sofort aus dem ‚South Stream‘-Vertrag aussteigt“. Damit habe Österreich die „Gasabhängigkeit von Russland besiegelt“, sagte Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, gegenüber der APA. Stattdessen solle Wien zu einem „Hub“ für Energie-und Klimaschutzstrategien werden.

    Außenpolitisch und wirtschaftlich sei die Mitwirkung an der Gaspipeline „South Stream“ eine „fatale Entscheidung“, da sie für Österreich mit 60 Prozent der Importe „starke Abhängigkeit“ von Russland schaffe und Moskau „große Handlungsmöglichkeit“ eröffne. Auch wegen des aktuellen Ukraine-Konflikts ist die Pipeline sehr umstritten.
    Verstoß gegen „euopäische Werte“

    Österreich zahle jährlich eine Milliarde Euro an Russland für Gaslieferungen. „Die österreichischen Pläne stehen gegen EU-Pläne und konterkarieren europäische Werte. Das ist keine Vermittlerrolle Österreichs, sondern eine Anbiederung an Russlands Präsidenten Wladimir Putin“, so Egit. Die Gaspipeline sei zudem aufgrund der „enormen Baukosten unwirtschaftlich“.

    Schließlich sei die Pipeline aufgrund nicht eingehaltener Richtlinien derzeit „nicht genehmigungsfähig“ und könne die „strategische Umweltprüfung nicht bestehen“. Egit sprach von einem „Diktat der OMV“ der heimischen Energiepolitik. Die OMV und Gasprom hatten Ende Juni am Rande des Arbeitsbesuchs von Putin in Wien den Bau des 200 Millionen Euro teuren letzten Teilstücks der Gaspipeline in Österreich besiegelt. Diese soll ab 2017 russisches Gas bis nach Österreich bringen.

    beschwerde Brief:
    Nachdem ich heute diesen Artikel auf Orf.at lesen musste, war mein erstaunen nicht überaus groß! Sie können sich nach Ihrer Meinung vielleicht wohl noch Green nennen aber Peace ist absolut nicht angebracht. Sie übernehmen so einfach die Kriegsrethorik der Nato! Sie reden hier von Westlichen Werten! Und sie sprechen von Europa und meinen die EU. Zurück zu den „Westlichen Werten“. Was für Werte hat der Westen den? Uranmunition durch die Nato in die ganze Welt zutragen und dort wo Kriegsschauplätze zu verteilen und die Umwelt überall zu zerstören. Großartig!!! Oder die Westlichen Werte die jegliche Völkerrechtliche Standards überall in der Welt über den Haufen werfen und friedliche Familien durch Humanitäre Aktionen Bombardiert. Wunderbar! Ihre Praktik ist doch genau die gleiche Westliche häuchlerische Methode die Umwelt und Menschenrechte nicht in zentrum Ihrer Arbeit macht sondern nur Wirtschaftliche. Israel bombardiert, annektiert teile von Palestina, schießt wie ein tollwütiger Hund mit Phosphor auf Städte und so auch auf unschuldge Kinder! Keine Ahnung wie sie soetwas mit Ihrem „Westlichen Werte“ Gewissen in einklang bringen. Schande! Ihre Organisation hat keinen Standard der in irgend einer Form einer unterstützungwert wäre. Viele Ihrer Mitarbeiter die eine besser Welt haben wollen und sicher glauben und aus Überzeugung glauben etwas gutes zu tun werden hier von Ihnen nur benutzt. Also sind das Ihre Werte? Aber Sie, die in den Oberen Reihen dieses Unternehmen sollten sich entweder besser informieren und sich nicht Instrumenaliesieren lassen. Sonst ist es einfach nur eine Schande!

    mit besten Grüßen
    Demut

  3. Also wie sich immer wieder gezeigt hat wirken Sanktionen nie. Sie zögern nur das Elend heraus und bestrafen Firmen und Menschen die gar nichts damit zu tun haben. Ich kann mir gut vorstellen das diese Sanktionen noch einen anderen Hintergrund haben. Man auferlegt solange Sanktionen bis das Volk am ende selbst auf steht und den jeweiligen Anführer (President) weg haben will. Und wir finden das auch noch gut? Wie gesagt die normalen Bürger leiden zuerst darunter. Ausserdem sollte man so eine Einstellung langsam aus den Köpfen der deutschen Politik weg bringen mich ärgert das nur. Sanktionen sind in meinen Augen eine Schwäche weil man offensichtlich nichts anderes kann, weder militärisch noch diplomatisch. Die deutschen haben Angst vor Russland nichts weiter. Nun genau so wie im Gaza kann ich nur sagen: Möge der stärkere gewinnen so leid es mir tut. Und wenn man jetz zurück blickt wie lange dieser Kindergarten schon geht und noch gehen kann spricht das am Ende ja wohl nicht für Sanktionen als Lösung.

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