Friedensnobelpreis für Obama, Kissinger – warum nicht auch für Donald Trump?


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Wenn Kriegsverbrecher wie Henry Kissinger und Barack Obama den Friedensnobelpreis bekommen, warum nicht auch Donald Trump? Dieser Auffassung ist Myles Hoenig, ein ehemaliger Kandidat der Grünen Partei für den US-Kongress.

Trump Friedensnobelpreis Kriegsverbrecher
Trump Friedensnobelpreis Kriegsverbrecher, Bild: Gegenfrage.com

Er traf diese Aussage am Samstag bezüglich des Vorschlags einiger Kongressabgeordneter, Trump für den Friedensnobelpreis zu nominieren. „Warum nicht auch Donald? „, fragte Hoenig.

„Sehen Sie sich die Geschichte des Nobelkomitees an. Zuerst gaben sie ihn einem kriegshetzendem Präsidenten, noch bevor er ein Kriegsverbrecher war, nämlich Präsident Obama. Noch bevor seine ersten Bomben auf unschuldige Dorfbewohner oder von Drohnen bombardierte Individuen fielen, schwieg er bereits über die massiven Kriegsverbrechen, die Israel während der Belagerung von Gaza begangen hatte, als er designierter Präsident war“, so Hoenig.

„Sein Argument für sein Schweigen war, dass die Außenpolitik dem amtierenden Präsidenten George Bush überlassen werden sollte. Er war jedoch schnell mit von der Partie, seine Empörung über das Massaker von Mumbai während dieser Zeit zu verurteilen und zu verbalisieren“, erklärte er weiter.

„Das Nobelkomitee scheint auch nicht aus früheren Fehlern zu lernen. Den Preis an Henry Kissinger zu verleihen, um den Vietnamkrieg zu beenden, ist wie die Belohnung für einen Brandstifter, der den Feueralarm ausgelöst hat.“

„Kissinger kann bis heute nicht in eine Reihe von Ländern auf der ganzen Welt reisen, weil er wegen seiner Kriegsverbrechen verhaftet werden würde, von Chile bis Indonesien und viele mehr“, sagte er.

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presstv

1 Kommentar

  1. Wer den Krieg gewinnt ist niemals ein Kriegsverbrecher.
    Umgekeht gilt dasselbe.
    Hitler gilt nur deshalb als Kriegsverbrecher (und mit ihm das Deutsche Volk insgesamt) weil er den Krieg verlor.
    Die „Grünen“ treten heute noch für die These von der Kollektivschuld ein.
    Da die Tätergeneration fast vollständig ausgestorben ist,
    müssen eben die Kinder zahlen.
    Merkel sagt dasselbe etwas anders: „es gibt eine immerwährende Schuld der Deutschen“.

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