Frankreichs Arbeitslosenquote steigt 19. Monat in Folge


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Entgegen der Beteuerungen des französischen Präsidenten François Hollande steigt die Arbeitslosenquote in Frankreich bereits seit 5 Quartalen, bzw. schon den 19. Monat in Folge. In seinem Präsidentschaftswahlkampf hatte Hollande 100’000 neue Arbeitsplätze pro Jahr versprochen.

Wird er sein Versprechen halten? François Hollande

Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist den 19. Monat in Folge gestiegen und hat offiziellen Zahlen zufolge 10,7 Prozent erreicht. Insgesamt zählt die französische Statistikbehörde INSEE 3,13 Millionen arbeitsfähige Bürger, die derzeit ohne Beschäftigung sind. Allein im Oktober ein Anstieg um 29’300.

Die französische Tageszeitung Le Parisien hat jedoch errechnet, dass die tatsächliche Arbeitslosigkeit in Frankreich etwa dreimal so hoch liegen müsste, als der offizielle Wert. Die Zahlen der Regierung rechnen angeblich diejenigen nicht mit ein, die keine Arbeitslosenhilfe mehr beziehen, weil ihre Ansprüche bereits erschöpft sind, ebenso werden Arbeitslose, die keine staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen nicht mitgezählt. Auch Teilzeitbeschäftigte werden herausgerechnet. Die ungeschönten Zahlen ähneln daher den geschätzten Quoten aus anderen Ländern, wie etwa 23% in den USA und 16% in Großbritannien.

Obwohl er vor den Präsidentschaftswahlen versprochen hatte, pro Jahr 100’000 neue Arbeitsplätze im öffentlichen, und 50’000 im privaten Sektor zu schaffen, ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich seit Amtsantritt François Hollandes weiter gestiegen. „Im Jahr 2013 werde ich für mehr Arbeitsplätze in allen Bereichen der Gesellschaft kämpfen. Die ganze Nation muss erkennen, dass wir uns alle gegen die Arbeitslosigkeit einsetzen müssen“, sagte Hollande. Doch hat die die INSEE prognostiziert, dass die Arbeitslosenquote in Europas zweitgrößter Volkswirtschaft auch im Jahr 2013 steigen wird.

6 Kommentare

  1. Oh, wer hätte das gedacht. Es erstaunt zumindestens mich nicht. Jeder Investor der halbwegs bei Sinnen ist wird bei so einer Politik einen großen Bogen um Frankreich machen bzw. sich stark überlegen, inwieweit Frankreich noch der richtige Standort ist. In den meisten angrenzenden Ländern ist Gängelung und Steuerlast wahrscheinlich deutlich erträglicher.

  2. Hollande löffelt nun aus, was ihm das Vasallen Sackgesicht eingebrockt hat und natürlich verschärfen die kapitalistischen Volkverräter die Situation noch.
    Es führt kein Weg vorbei an der Enteignung und Verstaatlichung großer Vermögen. Zurgiffe auch außerhalb, jderzeit, überall, wer dagegen opponiert wird entstaatlicht. Diese Meschpoke muß man doch mal loswerden können. Nehmt ihnen ihr Vermögen weltweit.

  3. @Werner da verdrehst Du paar Tatsachen.Mag sein das Du aus einem poletarischem Elternhaus stammts aber Fakt ist das durch die kommunistischen Einschnitte in der Wirtschaft,durch Hollande, erst die Kapitalabwanderung so richtig Fahrt aufgenommen hat!Sozialismus fördert Verfall und Arbeitslosigkeit!

  4. werner + heiko, wie sagte andreas clauss einst so schön: kapitalismus und kommunismus sind zwei seiten der gleichen medaille.

  5. @ Heiko,
    Kapitalabwanderung?
    Du tust ja gerade so, als hätte Kapital Füße, gar Beine. Es sind immer Personen, die asozial agieren und die gilt es zu eliminieren. Gegen Kapitalabwanderung lassen sich doch einfache Mittel und Möglichkeiten finden.
    Bsp. Banken, die sich daran beteiligen, die Lizenz zu entziehen, Bankenchefs von Banken, die sich daran beteiligen öffentlich zu hängen…..2-3 Bsp. dieser Art und die Kapitalabwanderung war gestern.

    Der Fisch stinkt immer vom Kopf her und genau den giot es zu ordnen. Wer sich nicht sozial ordnet wird asozial eliminiert.

  6. @ alesi
    super beitrag, vor allem so konstruktiv.
    Kapitalflucht? Kapital kann nicht flüchten, flüchten kann nur etwas, das laufen kann. Kapital ist ein produktionsfaktor, auch er kann nicht flüchten, der kann nur abgebaut, runtergefahren, reduziert, etc. werden. Machen tun das immer Menschen. Was flüchtet sind Vermögen, Vermögen von Menschen, die darüber verfügen und gut von und in einem System leben, indem sie schmarotzen, weil sie swich nicht ihrer lesitungsfähigkeit einbringen wollen. Sie agieren zu ihrem eigenen Vorteil und zum Nachteil aller anderen. Dem sollten alle anderen, die die Mehrheit der Bevölkerung des Staates bilden ein Regulativ entgegensetzen, das war bisher der Versuch des sog. Sozialstaates mit Rente, KV, AV, etc.. Wer sich davor drückt, und s. o. beschrieben, diese Menschen tun das, kriegt Druck. Sein Vermögen ist insoweit zu konfiszieren, wie es seiner Leistungsfähigkeit entspricht. Das hat weder was mit Kommunismus noch mit Kapitalsimus zu tun, das sind ganz einfache Regeln, die das Zusammenleben von Menschen regeln, die in der heutigen Dichte auf diesem Globus leben. Wwer das nicht will, kann sich gerne ohen jedwedes Vermögen auf eine einsame Insel zurückziehen und dort autonom versuchen zu überleben. Nicht mehr und nicht weniger. Das es über die Jahrhundert zu Vermögensakkumulationen gekommen ist, widerlegt ja nicht die o. g. Tatbestände, es bestätigt lediglich, dass die staatliche Gemeinschaft es bsiher versäumt hat, hier ihren Anteil einzufordern.

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