Frankreichs 75%-Steuer: "Reiche" bereiten Flucht vor


von

Die von der französischen Regierung angekündigte Einkommenssteuer in Höhe von 75 Prozent für „Reiche“, welche über eine Million Euro jährlich verdienen, wird sicherlich nicht einfach umzusetzen. Unternehmen haben bereits Rechtsberater und Experten beauftragt zu prüfen, wie man Hochverdiener im Ausland einsetzen könne. Ob Präsident François Hollande seinen Kurs halten kann?

Verjagt Frankreichs Unternehmer: François Hollande
Bildquelle: Wikipedia

Vorstände und Manager französischer Firmen und Banken werden offenbar nervös. So meldete die New York Times heute, dass Frankreichs „Reiche“ bereits Pläne schmieden, um zu gegebener Zeit schnell das Land verlassen zu können. Hintergrund: Der französische Präsident François Hollande denkt laut über eine Steuer in Höhe von 75 Prozent für „Reiche“ mit einem Einkommen von über 1 Million Euro nach.

Obwohl diese neue Steuer sicherlich keinen großen Teil der französischen Steuerzahler betreffen würde, dürften die Konsequenzen beträchtlich sein, schätzt Vincent Grandil, Anwalt und Experte für Unternehmen und Steuern. In Frankreich leben 65 Millionen Menschen und nur 30’000 davon wären von der Steuer betroffen. Die Abgabe habe jedoch auch einen enormen symbolischen Wert, so Grandil. „Wir erhalten viele Anrufe von jungen Menschen, die nun erwägen ins Ausland zu ziehen, wo man kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man viel Geld verdient.“ Der Präsident erwecke den Eindruck, Reiche nicht zu mögen und bestrafen zu wollen.

„Die Menschen in Frankreich haben eine sehr schwierige Einstellung gegenüber Geld“, fügte er hinzu. „Ein Selfmademan, der viele Arbeitsplätze schafft und dadurch zum Millionär wird, ist in Frankreich Argwohn und Neid ausgesetzt. Dies ist ein maßgeblicher kultureller Unterschied zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten.“ Viele Unternehmen prüfen nun Notfallpläne, um hoch bezahlte Führungskräfte außerhalb Frankreichs einzusetzen, wie die New York Times berichtet. Berater, Anwälte, Buchprüfer und Immobilienexperten seien bereits im großen Stil darauf angesetzt worden. Wir verfolgen diese Entwicklung mit Spannung weiter.

9 Kommentare

  1. Vermutlich wird er einlenken und demnächst „alternativlos“ auf die Armen losgehen, wie es auch im sozialistischen Spanien und im sozialistischen Griechenland der Fall ist. Und wenn es in Frankreich soweit ist, dann wird es auch in Deutschland langsam losgehen.

  2. Frankreichs Reiche schmieden nicht nur Pläne, sie sind schon in großen Mengen drüben in London, wo sie mit offenen Armen empfangen werden. Die Makler von Nobel-Immobilien reiben sich die Hände.

  3. Wenn die Reichen weg sind, die heute schon etwa 50% Einkommensteuer zahlen müssen, dann bleiben nur noch diejenigen, die sich noch selbst mal gerade unterhalten können und die Rentner, Kranken Bedürftige, und die Menschen die keine Arbeit haben.
    Und wenn dann die letztere Gruppe, wenn die Reichen weg sind, denjenigen, die sich noch gerade selbst ernähren können, dann auch noch etwas wegnehmen wollen, wie die Altersversorgung, das Einfamilienhäusern, Lebensversicherung usw., dann ist Revolution.
    Nur treffen, wird es die Reichen nie, denn die kommen später zurück, gründen Firmen, die das zerstörte Land wieder aufbauen und werden noch reicher.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  4. H.J.WEBER
    der präsident von frankreich ist auch nur eine marionette der elite.
    wäre mal ganz interresant,woher er sein wahlkampf finanziert bekam.
    oder wie er sein geld verdient,doch sicherlich über gut betugte
    ölmagnate.
    und nun mal was ganz anderes,ich habe heute 2malversucht auf you tube
    den legendären georg schramm runterzuladen.sein thema(wer regiert hier
    eigentlich)die sendung bei DIE ANSTALLT ist eigentlich sehr populär.
    aber jetzt kommts der cluo,nach 2 versuchen,ist der abgerufene titel
    nach 5 minuten ladezeit auf 0,00klbeits abgesackt,habe meiner frau
    dies gezeigt,weil sie sehr skeptisch ist was ich immer behaubte,das you tube auch nicht ganz koscher ist.bitte probieren ob ich falsch liege.
    aber ich kann euch jetzt schon sagen,das meine prognose leider stimmt.

  5. kaiser wilhelm
    man hat auch engländer,pakistanie,türken,in diesen umkämpften orten
    ausgemacht wo kommen diese denn her,von der nato und der verbrecher-
    organition uno,oder der who,es wird uns alles weisgemacht nur nicht
    die wahrheit.die nato ist ist das schlimmste was uns pssieren konnte.

  6. Kniet nieder und bedauert noch ihren Weggang ihr Kommentatoren! BILD & Co. haben ihr Ziel erreicht, wenn der ausgebeutete Pöbel den Ausbeutern nachtrauert. Waren die letzten 20 Jahre nicht Erkenntnis genug, welche Ziele die haben? Jedenfalls nicht das, Euch alle glücklich zu machen. Aber man muss natürlich auch Mut haben,das Übel an der Wurzel zu packen und zu bekämpfen, statt zu jammern das die lieben, netten Millionäre abhauen… Oh man….

  7. Hollande hat wieder mal gar nichts kapiert. Nicht eine Einkommenssteuer brauchen wir, sondern eine Vermögenssteuer. Wer sein Gehalt, auch ein hohes, wieder ausgibt, hält die Wirtschaft am Laufen. Wer das Geld über Gebühr ansammelt und verleiht, verursacht Probleme.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.