Frankreich: 50% aller Medikamente wirkungslos


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Die Hälfte aller Medikamente haben keinerlei Wirkung und sind den zwei renommierten französischen Top-Ärzten Dr. Even und Dr. Debré zufolge völlig nutzlos. Dies behaupten die beiden in einem neuen Buch. Angeblich bringe die Pharmaindustrie laufend neue Medikamente ohne jegliche Wirkung auf den Markt, was den Steuerzahler in Frankreich bis zu 10 Milliarden Euro jährlich zusätzlich koste.

Medikamente haben laut einem neuen Buch
in 50% der Fälle keinerlei Wirkung

Die beiden Ärzte untersuchten und bewerteten 4’000 Medikamente und stellten fest, dass 50% völlig nutzlos und ohne jegliche Wirkung seien, 20% waren schlecht verträglich und 5% hatten sogar gefährliche Nebenwirkungen. Frankreich könne bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr sparen, würde man nutzlose Medikamente einfach aussortieren. Der beste Weg, um das enorme Haushaltsdefizit Frankreichs zu reduzieren, sei die Entfernung gefährlicher, nutzloser Medikamente aus den Regalen französischer Apotheken.

Dr. Even und Dr. Debré untersuchten im Jahr 2011 im Auftrag der Regierung einen Vorfall, als 2’000 Personen in einem kurzen Zeitraum an den Nebenwirkungen eines Diabetes-Medikaments verstarben. Diese Untersuchungen waren letztlich Anlass für die beiden, Medikamente im Allgemeinen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse waren am Ende der Ansporn das Buch mit dem Titel „Guide des 4000 médicaments utiles, inutiles ou dangereux“ zu schreiben.

Sie untersuchten eine lange Liste, vor allem von Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündungshemmende und Anti-Raucher-Medikamente sowie verschiedene Antibabypillen. Darunter war ein Cholesterinspiegel senkendes Medikament ohne jegliche Wirkung, das von 5 Millionen Franzosen täglich eingenommen wird. Olé Pharmaindustrie! Vermutlich lassen sich die Zahlen 1:1 auf andere westliche Länder wie Großbritannien, Österreich, die Schweiz, die USA oder Deutschland übertragen. Schließlich stecken hinter den Medikamenten in westlichen Ländern fast immer dieselben Firmen.

Was können wir selbst tun?

Man kann grundsätzlich auch – oder gerade – ohne Medikamente sehr viel zur eigenen Gesundheit beitragen. So gibt es etwa Nahrungsmittel, deren Verzehr beispielsweise Krebs vorbeugen kann. Hier eine kurze Zusammenfassung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Schokolade – Am besten die dunkle Herrenschokolade mit mind. 70% Kakao-Anteil nehmen. Kakao ist reich an Antioxidantien, zudem hat ungesüßtes Kakaopulver einen ORAC (Oxygen Radical Absorption Capacity)-Wert von 50’000 Einheiten pro 100 Gramm.
  • Himbeeren, Erdbeeren, Waldbeeren usw. – Grundsätzlich sind alle (ungiftigen) Beeren super gesund und beugen dank ihrer Antioxidantien Krebs vor, am besten sollen aber Goji Beeren und Acai Beeren mit 25’000 und 18’500 Einheiten pro 100 Gramm sein.
  • Grüner Tee – Laut zahlreichen Studien beugt Grüner Tee Krebs vor und hat es in einzelnen Fällen sogar geschafft Krebs erfolgreich zu bekämpfen. Weiteres dazu hier und hier.
  • Kurkuma – Das vor allem in südasiatischen Ländern verwendete Gewürz soll angeblich in der Lage sein, das Tumorwachstum vollständig zu blockieren.
  • Pistazien – Nicht nur bei Diabetes und Herzkrankheiten eine sehr gesunde Nahrungsergänzung, sondern laut einer Studie angeblich auch wirksam als Vorbeugung gegen Lungenkrebs.
  • Knoblauch – Knoblauch enthält Schwefelwasserstoff und hat bei Tests an Mäusen laut einer Studie des Albert Einstein College of Medicine ergeben, dass damit sowohl Herzinfarkten als auch Krebs vorgebeugt werden kann.
  • Bittere Aprikosenkerne – Hierzu gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen sagen, dass bittere Aprikosenkerne dank ihres Vitamin B17-Gehalts hochwirksam gegen Krebs sind und von der Pharmaindustrie zugunsten teurer Chemotherapien verteufelt werden, die Pharmaindustrie warnt jedoch vor giftigen Inhaltsstoffen. Möge sich jeder selbst ein Bild machen: Hier, hier und hier gibt es interessante Berichte. Hier via Google weitere Suchergebnisse.