Fluorid – einige Zahlen und Fakten


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Man findet es in Nahrungsmitteln, in vielen Ländern auch im Trinkwasser und natürlich in Zahncremes: Fluorid. Der Zusatzstoff hat allerdings keinen einzigen positiven Effekt auf die Gesundheit oder die Zähne, besagen Studien.

Meistens mit Fluorid: Zahncreme
Meistens mit Fluorid: Zahncreme

Eines vorweg: Es existieren verschiedene Fluoride, hier hauptsächlich gemeint ist das in Nahrungs- und Kosmetikprodukten eingesetzte und am weitesten verbreitete Natriumfluorid. Aber auch Zinnfluoride, Aminfluoride oder Aluminiumfluoride finden sich in verschiedenen Produkten, insbesondere der Zahnpflege.

Fluorid ist krebserregend: Laut einer Studie des National Cancer Institute ist Fluorid, wie es sich in Zahncremes befindet, krebserregend. Eine weiter Studie des New Jersey Department of Health bestätigte, dass Fluorid das Knochenkrebsrisiko um das 6,9-fache erhöht.



Insgesamt wird das Krebsrisiko durch die Einnahme von Fluorid um 5 Prozent erhöht. Laut Dr. Dean Burk PhD, der seit über 30 Jahren am National Cancer Institute beschäftigt ist, ist Fluorid krebserregender als jede andere Chemikalie. Das eingenommene Fluorid lagert sich in den Knochen ab, wo dann Osteosarkome auftreten kann.

Hongkong ist Fluorid-Weltmeister: Die meisten Industrieländer fluoridieren das Trinkwasser nicht. Etwa in Westeuropa nimmt nur 3 Prozent der Bevölkerung mit Fluorid angereichertes Wasser zu sich. Nur in 11 Ländern weltweit nehmen über 50 Prozent der Bevölkerung fluoridiertes Wasser zu sich:

Australien (80%), Brunei (95%); Chile (70%), Guyana (62%), Hongkong (100%), die Republik Irland (73%), Israel (70%), Malaysia (75%), Neuseeland (62%), Singapur (100%), und die Vereinigten Staaten (64%). Insgesamt 377.655.000 Millionen Menschen weltweit trinken künstlich fluoridiertes Wasser.

Fluorid verdoppelt die Anzahl von Hüftfrakturen bei älteren Männern und Frauen: Bereits eine extrem niedrige Wasserfluoridierung von 0,1 ppm reicht für eine „signifikante Erhöhung“ der Vorkommen aus. Dies ergab eine Studie aus dem Jahr 1994.

Fluorid bringt nichts gegen Karies: Jedenfalls besagt das die Statistik. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es keinen erkennbaren Unterschied zwischen entwickelten Ländern, die ihr Wasser fluoridieren und jenen, die dies nicht tun.

So wird der Karies-Rückgang in den USA in den vergangenen 60 Jahren häufig der der Fluoridierung des Trinkwassers zugeschrieben, doch ging Karies in allen entwickelten Staaten gleichermaßen zurück.

Fluorid macht dumm: Ein Bericht vom National Institute of Environmental Health Sciences besagt, dass eine erhöhte Fluoridbelastung die neuropsychologische Entwicklung stört. Eine andere Studie kam zum Ergebnis, dass die Einnahme von Fluorid über einen längeren Zeitraum „erhebliche Gesundheitsschäden verursachen kann, insbesondere im Nervensystem.“

Die Studie besagte zudem, dass Menschen, die viel Fluorid zu sich nehmen, deutlich niedrigere IQ-Werte aufweisen als diejenigen, die wenig Fluorid zu sich nehmen.

Fluorid macht unfruchtbar: Die US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) meldete, dass Fruchtbarkeit von weiblichen Personen zwischen 10 und 49 abnimmt, sobald die Fluoridierung erhöht wird. Bestätigt wurde dies durch Tierversuche: Fluorid wirkt sich bei den meisten Tierarten negativ auf die Fruchtbarkeit aus.

Fluorid verursacht Fluorose: Fluorose ist ein Defekt des Zahnschmelzes durch zu viel Fluorid während der ersten 8 Jahre des Lebens. Weiße Flecken und braune Zähne können durch Fluorid entstehen. In den USA sind 20 Prozent aller Kinder davon betroffen, am seltensten in Kalifornien, wo nur 16 Prozent der Bevölkerung fluoridiertes Wasser zu sich nimmt.

Häufige Ursachen für Fluorose sind die Einnahme von fluoridiertem Trinkwasser, besonders während der Kindheit, die Verwendung von Fluorid-Zahnpasta, die Verwendung von Fluoridtabletten, und der Verbrauch von fluoridhaltigen Lebensmitteln.

Fluorid verkalkt die Zirbeldrüse: Britische Forscher fanden heraus, dass die Zellen in der Zirbeldrüse genauso anfällig für Fluoridvergiftung sind wie die Zähne. Im Gegensatz zu den Zähnen kann man die Zirbeldrüse jedoch nicht mit bloßem Auge sehen. Die Zirbeldrüse steuert die „innere Uhr“, sorgt für einen guten Schlaf und reguliert Stress.

Fluorid hat in den USA keine Zulassung in Medikamenten: Man mischt es ins Trinkwasser, in Medikamenten darf es jedoch nicht eingesetzt werden. Laut FDA hat Fluorid keinen positiven Effekt auf die Gesundheit und die Entwicklung von Menschen, zudem hat die Behörde bereits zwei Fluoridergänzungen abgelehnt, Enziflur und pränatales Fluorid.

Die Behörde hat bisher noch nie zuvor ein fluoridhaltiges Medikament als „sicher“ eingestuft.

Fluorid ist toxisch: Fluorid ist nicht abbaubares Gift, das sich im Boden, in Pflanzen, in der Tierwelt und im Menschen festsetzt. Viele Landwirte sind entsetzt aufgrund der Tatsache, dass die Substanz für den Einsatz in den National Organic Standards zugelassen wurde. Somit findet Fluorid also Verwendung in Pestiziden und Pflanzendünger.

Fluorid verursacht Herzinfarkt und Schlaganfall: Eine Studie, die im Nuclear Medicine Communications Journal veröffentlicht wurde, kam zum Schluss, dass eine erhöhte Aufnahme von Fluorid mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden ist. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind Herzinfarkt, Schlaganfall oder pAVK (Schaufensterkrankheit).

Fluorid in Tees: Die meisten günstgen Tees in Supermärkten enthalten Fluoride. Nimmt man diese in großen Mengen zu sich, kann dies zu Zahn- und Knochenkrankheiten führen. Dies ergab eine Studie der Derby University, die in der Fachzeitschrift Food Research International veröffentlicht wurde.

2 Kommentare

  1. Das Fluorid in den meisten Zahncreme wird nicht systemisch aufgenommen. Nach dem Zähneputzen wird das üblicherweise ausgespült. Ich persönlich verwende seit langem Zahncreme mit Fluorid nur abends. Morgens verwende ich Fluorid freie Zahncreme. Problem gelöst.
    Alle schwarzen Tees enthalten Fluorid, aber man sollte auch keine 100 Teebeutel am Tag verwenden!
    In England und in Norddeutschland wird deutlich mehr Tee getrunken wie in Süddeutschland, aber ich habe nicht den Eindruck, dass diese Völkerschaften dümmer sind wie Kaffeetrinker.

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