Ex-Mossad-Chef: Netanjahus Rede ist "Bullshit"


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Dagan, früherer Mossad-Chef und heutiger Kritiker der israelischen Regierung, bezeichnete die Rede von Ministerpräsident Netanjahu vor dem US-Kongress über eine angebliche Bedrohung durch den Iran als „Bullshit“.

Faucht und hetzt: Benjamin Netanjahu
Bild: ScrapeTV

Der ehemalige Mossad-Chef Meir Dagan hat die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahus vor dem US-Kongress über das iranische Atomprogramm als „Bullshit“ bezeichnet. Dagan hatte acht Jahre lang die Spitzenposition des windigen Geheimdienst Israels und ist heute ein scharfer Kritiker seiner Regierung.

„45 Jahre lang habe ich diesem Land gedient – jedes einzelne davon habe ich der Wahrung der Sicherheit als jüdischen und zionistischen Staates gewidmet. Ich will nicht, dass dieser Traum platzt“, äußerte sich Dagan. Er sah sich die Übertragung des Interviews in Gegenwart eines Kanal 2-Reporters an, wie die Times of Israel meldet. Als Reaktion darauf beschuldigte Netanjahus Likud-Partei Dagan der „Täuschung der Öffentlichkeit“ und unterstrich, dass der Ministerpräsident „unermüdlich in seinen Bemühungen der Gewährleistung der Sicherheit Israels“ arbeitete.

Netanjahu reiste ohne Einladung des Weißen Hauses nach Washington und hielt vor dem Kongress eine Rede über die Gefahr durch das Atomprogramm des „seit 36 Jahren immer aggressiver werdenden Regimes“ der Islamischen Republik Iran. 58 Kongress-Abgeordnete verließen laut CNN bereits vor Beginn der Rede den Saal, doch auch in Israel wird Netanjahu dafür scharf kritisiert.

Anmerkung: Der Iran hat in den vergangenen 250 Jahren keinen einzigen Krieg begonnen.

9 Kommentare

  1. @Kaiser Wilhelm
    Sitemap funktioniert wieder, allerdings nur für die letzten 1000 Artikel. Mehr geht momentan noch nicht, ich arbeite dran.

  2. Der Iran ist eines der ganz, ganz wenigen Länder auf dieser Welt, die noch nie ihre Nachbarn militärisch überfallen haben.
    Die USA hatten seit ihrer Gründung vor 239 Jahren, 222 Jahre, in denen sie zumindest in einem Krieg verwickelt waren.
    Genauer gesagt: In den 239 Jahren gab es nur 17 Jahre, in denen die USA nicht in einen Krieg verwickelt waren.
    Man sollte sich daher einmal fragen, wo der wirkliche Kriegstreiber sitzt.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  3. @Bürgender – Danke, hab es gerade getestet. Ich habe da aber noch eine
    andere Sache, die man ändern sollte. Melde ich dir noch.

  4. ,denn nur 58 Kongressabgeordnete verliessen vor Netanjahus Rede den Saal. Alle Kongressabgeordneten haetten den Saal verlassen muessen. Jemand, der sich selbst einlaedt, haette man auch alleine im Saal vor leeren Stuehlen sprechen lassen sollen. Dies haette eine Signalwirkung ergeben.

  5. http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/US-Israel/jewsens.html

    Obama sinngemäß laut Aussage wollte die jüdische Macht im Congress brechen.

    Unmittelbar nachdem er 2008 Präsident wurde, hat er die vorher im
    Wahlkampf verkündeten Pro-Israel Texte seiner Reden vergessen, und nicht
    mehr pro Israel gehandelt. Alles nachlesbar, genau wie alle
    seine Versprechungen, die er auch nicht einhielt.

    http://www.discoverthenetworks.org/viewSubCategory.asp?id=1642

    YES WE CAN!

    Ja, können wir auch in D! Wir (die Politiker) können euch den größten Scheiß vor der Wahl erzählen. Ihr glaubt ihn, und wählt uns. Und das Ding
    in Serie. Alle 4 Jahre ne neue Folge dieser Komödie, ihr Deppen.

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