Europapolitiker: "EU drängt Griechenland zur Revolution"


Deutschland/Griechenland/Politik/Portugal/Spanien/USA

Nachdem die Eurogruppe das 130 Milliarden Euro schwere Rettungspaket freigegeben hat, fließen die ersten Gelder in das krisengeschüttelte Griechenland. Der Abgeordnete im Europäischen Parlament Paul Nuttall jedoch glaubt, dass die südeuropäischen Länder die Währungsunion verlassen sollten. Dass sich Deutschland und Griechenland eine Währung teilen sei „absolut lächerlich“.

Die Krise in Griechenland sei längst nicht vorbei, sondern stehe erst am Anfang, sagte der Europaabgeordnete Paul Nuttall (UKIP) im Interview mit RT. Die Menschen seien noch immer auf den Straßen um zu demonstrieren, die Selbstmordrate sei weiterhin hoch und es entstehe momentan eine Massen-Obdachlosigkeit in diesem Land. „Die EU drängt Griechenland zur Revolution“, unterstrich er.

Auf die Frage, was man tun und wie man Griechenland zurück auf den Pfad der Erholung bringen könne, erwiderte Nuttall, dass es für Griechenland nur den Weg gebe, sich aus der Gemeinschaftswährung zurückzuziehen und die Drachme wieder einzuführen. So könne Griechenland seine Währung abwerten und die Exporte beleben. Die ganzen Rettungsaktionen würden dem griechischen Volk überhaupt nicht zugute kommen, sondern hätten lediglich das Ziel, das Euro-Projekt selbst vor dem Scheitern zu bewahren.

Er fügte hinzu: „Der Kollaps der Eurozone ist zwar nicht das, was ich sehen möchte, aber so wird es kommen.“ Die Idee, dass Volkswirtschaften wie Spanien, Portugal und Griechenland in der Eurozone zusammen mit Deutschland existieren könnten, sei „absolut lächerlich“, so Nuttall.

httpv://www.youtube.com/watch?v=fGJD-7kKtxQ



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