Eine oder keine Gefahr?: Uranmunition


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Muslim-Markt: Prof. Günther begleitete ihren Film wissenschaftlich und mußte dafür sogar ins Gefängnis. Was war geschehen?

Frieder Wagner: Ja, das ist richtig. Prof. Günther mußte einmal sogar ins Gefängnis, aber nicht deshalb, weil er die Ächtung dieser Waffe gefordert hat, sondern weil er, um zu beweisen, daß diese Geschosse abgereichertes Uran enthalten, ein solches 300 Gramm Geschoß in die Bundesrepublik eingeführt hat.

Er hat es an drei Berliner Universitäten untersuchen lassen und als sich dann herausgestellt hat, daß es tatsächlich abgereichertes Uran ist und dieses eben radioaktiv und hochgiftig ist, hat ihn ein Berliner Gericht 1992 wegen „Freisetzung ionisierender Strahlung“ zu 3.000 DM Geldstrafe verurteilt. Weil ja die Alliierten im Irak 1991 etwa 320 Tonnen davon eingesetzt hatten und dafür nicht bestraft wurden, wollte er auch nicht zahlen. Darum kam er dann fünf Wochen ins Gefängnis. Ist das nicht absurd? Ein Arzt und Wissenschaftler wundert sich 1991, daß im Irak Kinder an hoch aggressiven Leukämien sterben, nachdem sie mit solchen Geschossen gespielt haben. Er bringt ein solches Geschoß in die BRD, ein Geschoß, das nach Haager und Genfer Konvention gar nicht radioaktiv und hochgiftig sein darf. Er läßt es untersuchen, ein deutsches Gericht läßt es auch untersuchen und verurteilt den Wissenschaftler letztlich zu fünf Wochen Gefängnis. Aber die Alliierten behaupteten drei Jahre weiter, bis 1995, daß diese Geschosse gar kein Uran enthalten

Quelle: Muslim-Markt

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