Schon mal gehört?
Ein Pferd als Senator?


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Im Alten Rom machte der römische Kaiser Caligula (37–41 n. Chr.) sein Lieblings-Rennpferd Incitatus zum Senator. Er behängte das Pferd mit wertvollstem Schmuck, Elfenbein und einem purpurnen Sattel. Sogar eine Marmor-Tränke erhielt das Ross vom Kaiser. Vor den Pferderennen ließ Caligula den Stall von Soldaten absperren, um Incitatus nicht in seiner Konzentration zu stören. Einige Historiker vermuten, dass Caligula geistig nicht ganz auf der Höhe war.

3 Kommentare

  1. Ist offensichtlich keine neue Masche, im Verhältnis zu Tieren zu übertreiben. Aber es ist auch bis heute bekannt.

    https://www.stern.de/wirtschaft/geld/lebensplanung/erben-vererben-testament-kurios-7035880.html#mg-0_1535201746719

    Nur zwei Beispiele aus dieser Fotoserie:
    Das ist Conchita – eine sehr vermögende Chihuahua-Dame. Die Besitzerin, Gail Posner, hatte ihrem Hund 2010 rund drei Millionen Dollar Barvermögen, ein 8,3-Millionen-Dollar-Anwesen und ein Diamantenhalsband vermacht. Der Sohn der Verstorbenen, Bret Carr, bekam deutlich weniger, nämlich nur eine Million Dollar. Die Hausangestellten der Lady teilten sich 27 Millionen Dollar.

    Oder:
    Als 2011 eine römische Frau mit 94 Jahren stirbt, hinterlässt sie ihrer Katze zwei Wohnungen, Ländereien in Kalabrien und ein Vermögen von rund 1,5 Millionen Euro. Allerdings sind Katzen in Italien nicht erbberechtigt (übrigens gilt das auch in Deutschland). Also erbte die Krankenschwester der Frau sämtliche Besitztümer – und musste sich nun um die Katze kümmern.

    Aber es geht nicht nur ums Erben. Da hat man eine Untersuchung angestellt, wie Otto Normalo eine unterschiedliche Zuwendung bei Tieren und Menschen an den Tag legt:

    https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article118937668/Tierliebe-geht-immer-ueber-Naechstenliebe.html

    In weiterer Form artet dieses – von manchen als Tierliebe bezeichnet – völlig unangebrachtes Verhältnis zu den Tieren in Tierquälerei aus:

    https://www.vol.at/animal-hoarding-wenn-tierliebe-zur-qual-wird-tier-messies-im-subara-laendle/4365025

    Hab den Artikel grad nicht zur Hand, ich erinnere mich aber daran, dass das erst kürzlich zu lesen war, wo eine Frau einen Frischling, der sich mittlerweile zum Eber entwickelt hat, täglich mit ins Bett nimmt, damit das arme Tier nicht alleine schlafen muss.

  2. Es muss so ungefähr Mitte der 90er gewesen sein, da hat der alte F.K. Flick seinem Hündchen ein eigenes, luxuriös eingerichtetes Zimmer spendiert und ihm (dem Hund, also nicht dem Zimmer!) vom Personal köstliche Speisen servieren lassen. – Obwohl so ein Hund ja ein richtiges Fell hat, ist er doch irgendwie ein armes Schwein.

    Einen tierischen Gruß in die Runde
    Joe

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