UN-Ermittler auf Terrorliste gesetzt
Duterte: „Verfüttert die UN-Menschenrechtler an die Krokodile“


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Nachdem UN-Hochkommissar Zeid Ra’ad Al Hussein gesagt hatte, dass Duterte „sich einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen muss“, erwiderte dieser, dass UN-Menschenrechtler an Krokodile verfüttert werden sollten.

Duterte UN Krokodile
UNHRC, Bild: Gegenfrage.com

„Wenn diese Dummköpfe hierher kommen, gibt es hier Krokodile ? Solche, die Leute essen? Werft diese Hurensöhne zu ihnen“, sagte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte am Wochenende gegenüber Soldaten.

Duterte befindet sich derzeit in einem Ermittlungsverfahren des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), weil er während seines „Drogenkriegs“ in weniger als zwei Jahren die Ermordung von mindestens 4.000 Zivilisten durch die Polizei angeordnet hat, heißt es.

Der Independent berichtet, dass 2.290 Menschen bei Drogenverbrechen ermordet wurden und tausende weitere ungeklärte Todesfälle weiterhin ungestraft bleiben. Der Präsident gab der Polizei die Erlaubnis, die UN-Menschenrechtsermittler zu ignorieren.

„Wenn ihr ihre Fragen beantwortet, werdet ihr aufgezeichnet. Wenn ihr dort hin gerufen werdet, seid ihr daran gebunden, was ihr sagt. Also ist der beste Weg, einfach still zu bleiben. Sagt ihnen einfach: ‚Wir haben einen Oberbefehlshaber.‘ Habe ich es euch nicht gesagt? Ich übernehme die volle Verantwortung“, so Duterte.

„Wisst ihr, sie sagen, dass sie uns untersuchen. Mein Gott, ihr Dummköpfe! Wenn ihr uns untersucht, ist die Regel im Strafrecht , dass jede Aussage oder Antwort, die ihr gebt, gegen euch verwendet werden kann“, sagte der Präsident weiter.

Duterte setzt UN-Ermittler auf Terrorliste

Vor einigen Tagen ordnete der Präsident an, dass ein UN-Ermittler als Terrorist aufgeführt wird. Al Hussein sagte gegenüber der philippinischen Regierung, diese „sei verpflichtet, die Menschenrechte zu achten und mit den genannten Personen zusammenzuarbeiten“ als Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und Unterzeichner mehrerer Verträge.

Duterte fuhr fort, den philippinischen Polizeikräften zu sagen: „Diese Menschenrechtsgruppen wurden wütend, weil mein Rat lautet: ‚Beantworte keine Fragen von ihnen‘, und das aus einem bestimmten Grund – es ist legal. Das ist in der Verfassung selbst vorgesehen,“ so der Präsident weiter.

Er fügte hinzu: „Sie werden viele Schlupflöcher sehen, aber wenn du den Mund hältst, sag einfach: ‚Duterte hat es befohlen. Zerstört die Organisation.‘ Was ist daran falsch? Kann ich mein Land nicht schützen, indem ich Menschen töte und Ausrüstung zerstöre?“ Der Präsident versprach, dass er seine harte Linie gegen Drogengangs fortsetzen wird, bis er sein Amt verlässt.

Die ICC-Untersuchung wurde nicht nur durch die während Dutertes Präsidentschaft angeordneten Tötungen durch Sicherheitskräfte begonnen, sondern auch wegen über 1.400 Todesfällen, die er angeblich 23 Jahre lang als Bürgermeister von Davao City angeordnet hatte.

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telesur

16 Kommentare

  1. Ja- da hat der Mann sich aber viel vorgenommen.
    In den USA ist das besser organisiert, da erschießen sich etwa 30.000 Menschen jährlich gegenseitig.
    Etwa die gleiche Anzahl wird angeschossen und bleiben dann oft ein Leben lang verkrüppelt.
    Die Polizei erschießt so nebenbei alleine schon etwa 1000 Menschen im Jahr; oft unbewaffnete Schwarze.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Der Kerl ist eine Dumpfbacke. Wenn ein Sozialist wie er gegen Andersdenkende hetzt und zur Gewalt aufruft, dann ist das ohnehin symptomatisch.
    Denn es gibt nicht viele Sozialisten die von Demokratie etwas halten. Diese Leute halten nur dann etwas von demokratischer Verhaltenskultur wenn es denen in den Kram passt.
    Anstatt den USA jeden Tag zu danken, dass diese ihn noch nicht ins Jenseits befördert haben, z.B. in Richtung Krokodile, weil er nämlich US Konzerne entschädigungslos enteignete,
    klopft er solche Stammtisch Sprüche.
    Mit Venezuela geht es vermutlich erst dann aufwärts, wenn Duterte nicht mehr im Amt ist.

  3. @Markus
    Oh mein Gott! DUERTE nicht mehr im Amt in Venezuela? Da war er noch nie im Amt. Es bleibt hier weiterhin manchmal recht peinlich.

    @H.J. Weber
    In Sachen Tötungen durch Polizeibeamte in den USA die genauen Zahlen und den Details bei Interesse hier.

    https://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database#
    https://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database#

  4. Nun, ich schreibe hier am PC noch mehr und hatte gerade einen Artikel über Venezuela verfasst.
    Duterte ist der Chef von den Philippinen.

  5. Duterte ist Knallhart, aber die Drogenbosse und deren hörige Idioten sind wesentlich Härter und killen gnadenlos Leute um die nicht gehorchen wenn sie paar Kröten nicht bezahlen können !!!
    Also trifft es keine Unschuldigen, denn diese Pfeifen sind noch Grausamer !
    Aber kein Wunder wenn man weiss wer der gerößte Drogendealer ist, und dass International natürlich die CIA !!!
    Die lassen von den verblödeten US-Soldaten die Mohnfelder und sogar die Kokainfelder beschützen, die vernichten nur alles wo die selber kein Profit bekommen.
    Der >Kampf gegen die DrogenKampf gegen Musel-Terroristen> !
    Und die meisten Drogis sitzen in den eigenen Reihen in den USA, daher machen die auch eine solch abstruse Politik.

  6. Hallo Markus,

    vielleicht ist es nützlich immer alles vorher sauber zu recherchieren. Fehler passieren immer wieder und bei allen.
    Aber „peinlich“ war das nicht, peinlich ist etwas ganz anderes.

  7. wer glaubt denn an Einrichtungen, die von den USA oder NATO kontrolliert werden. die Amerikaner haben in den letzten 200 jahren selbst inzenierte kriege geführt und steht da einer vor gericht????
    der Verbrecher bush und der inselaffe blair haben den Irak zusammengebombt. sie suchen heute noch nach den massenvernichtungswaffen!
    diese faseleinrichtungen sind nur lügenschleudern und glauben tun dies nur minderbemittelte!

  8. Korrekt. Es ist nur so, dass sich der Stärkere oder die Sieger niemals zeitnah rechtfertigen müssen.

    Deshalb fuchst es mich noch heute, wenn ich bezüglich der beiden Weltkriege, die Deutschland verloren hat, die sehr oft aus dem Zusammenhang gerissenen Behauptungen lese, die wiederum nur aus der Siegerliteratur herstammen können.

    Die Angelsachsen waren schon immer groß im Erfinden von Gräuelmärchen und deshalb glaube ich auch keine Silbe von den jetzigen angeblichen russischen Giftgas gegen diesen Doppelagenten. Wo sind die Beweise?
    Die beiden Opfer liegen irgendwo in einem Krankenhaus und sind somit der Öffentlichkeit und deren Augenschein entzogen. Gleichzeitig läuft die weitere Eskalation in Richtung Russland.
    Dabei hat der britische MI 16 mit großer Sicherheit den hochbetagten Rudolf Hess im Spandauer Gefängnis, kurz vor seiner Freilassung ermordet. Dass jedenfalls schrieb sein Sohn, Rüdiger Hess, in seinem Buch zum Thema und er berief sich auf den marokkanischen Wächter von Rudolf Hess.
    Dieser musste, als zwei Briten zu Hess wollten, weggehen und durfte nicht anwesend sein.
    Eine halbe Stunde später war Hess tot, angeblich hatte er sich selbst an der Heizung aufgehängt.

  9. @ Markus
    Was Rudolf Heß betrifft, so stimmt es, das er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von englischen Agenten ermordet wurde. Was nicht stimmt ist, daß er weg gehen mußte. Abdullah wurde per Telefon zum
    Gefängnis gerufen und mußte vor dem Tor einige Zeit auf Einlaß warten. Ich hatte das Glück, zwei Mal Abdullah persönlich treffen zu können und mich von ihm über die Geschehnisse unterrichten zu lassen. Der Mann ist übrigens vom hiesigen System verfolgt und hat ein Einreiseverbot in sein Heimatland. Das System verträgt keine Wahrheit. Wer die Wahrheit spricht, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
    Ansonsten sei das Buch von Abdullah empfohlen. Dort ist alles Relevante aufgeschrieben.

  10. @ Fritz

    Danke, genau der Marokkaner hieß Abdullah.
    Aber Rüdiger Hess schrieb, dass er von Abdullah erfuhr, dass er die beiden britischen MI 16 Leute im Zimmer von Rudolf Hess
    allein lassen musste.
    Das macht auch Sinn, sonst hätte der MI 16 den Marokkaner wegen Mitwisserschaft verschwinden lassen müssen.

  11. Alles ein Riesen theater was hier läuft. Mit verblödeter Bevölkerung kann man alles machen… die glaubt alles ohne nachzudenken. Geschichte wiederholt sich. Kann man machen was man will! Auch in meinem Freundes und Bekanntenkreis gelte ich als verblendeter störenfried weil ich ständig Contra gebe zur öffentlichen Meinung. Niemand hinterfragt nix! Passt auf euch auf. Es wird grausig werden! Alles gute ein freind

  12. Dieser Duterte ist ja noch besser drauf als der libysche Gadaff!
    Ja Junge, heiz den Hunden gescheit ein, figg sie in den Asch und schmeiss die UN Lumpenbande raus!

  13. @ KW

    Wer selbst hier „Fake News“ produziert hat, z.B. die Behauptung, dass die westliche Ukraine selbst Waffen im Übermaß produzieren könne, sitzt selbst im Glashaus.

    Ich hatte damals, allerdings ohne jeden beleidigenden Unterton, darauf hingewiesen dass die Rüstungszentren der früheren Ukraine eben gerade in der Ostukraine liegen.
    Also dem Teil, der sich Jahre vorher von der Ukraine abgespalten und deshalb bekriegt wird.

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