Schon mal gehört?
Drogenhandel der CIA


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1996 fand der Reporter Gary Webb heraus, dass die CIA in Los Angeles Kokain an Gangs verkaufte, um Agenten und Guerillas in Nicaragua zu finanzieren.

1996 fand der Reporter Gary Webb heraus, dass die CIA in Los Angeles Kokain an verschiedene Gangs verkaufte. Spätestens seit den 1980er Jahren hatte der Geheimdienst insbesondere in afroamerikanischen Ghettos im großen Stil Drogen verkauft, um Agenten und Guerillakämpfer in Nicaragua zu finanzieren.

Die Zeitung Los Angeles Times wurde von der CIA beeinflusst und veröffentlichte Hetzartikel gegen den Reporter, der dadurch ruiniert wurde. Für das Jahr 2005 kündigte Webb eine umfangreiche Dokumentation über die Sache mit neuen Informationen an.

Doch dazu kam es nicht: Im Jahr 2004 wurde er tot mit zwei Kopfschüssen aufgefunden, angeblich hatte er Selbstmord begangen. Die LA Times entschuldigte sich für die Verbreitung der falschen Nachrichten und räumte ein, dass der Reporter recht gehabt hatte.

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