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12.09.1917: Rothstein schlägt Saudi-Arabien als jüdischen Staat vor


Geschichte/Israel/Saudi-Arabien

Neben Palästina wurden offenbar auch weitere Staaten zur Errichtung eines jüdischen Staats vorgeschlagen, wie etwa Saudi-Arabien, Uganda, Argentinien, Russland und Zypern.

Jüdischer Staat in Saudi-Arabien Rothstein
Jüdischer Staat in Saudi-Arabien? Rothstein, Bild: Flaggen Großbritannien, Saudi-Arabien, Israel, alle gemeinfrei

Laut einem britischen Dokument aus dem Jahr 1917 sollen angeblich verschiedene Länder zur Errichtung des „jüdischen Staates“ in Frage gekommen sein. Favorit war in diesem Schreiben Saudi-Arabien.

Nur zwei Monate vor der Balfour-Deklaration, mit der sich Großbritannien mit der Errichtung eines jüdischen Staats in Palästina bereiterklärte, sollen Pläne auf dem Tisch gewesen sein, 120.000 israelitische Soldaten „in die türkische Provinz El-Hassa“, im heutigen Saudi-Arabien, zu entsenden, das Gebiet zu erobern und dort einen zionistischen Staat zu errichten.

Dies geht aus einem Brief von einem gewissen Dr. M. L. Rothstein an die Entente-Mächte Frankreich, Russland und Großbritannien hervor. Aus einem Antwortbrief an Rothstein wurde deutlich, dass die britische Regierung den Vorschlag ablehnte. „Die Regierung seiner Majestät bedauert, dass sie Ihren Vorschlägen nicht nachkommen kann“, hieß es darin höflich.

Balfour-Deklaration

Auch Uganda, Argentinien, Russland und Zypern sollen neben Saudi-Arabien für diese Zwecke vorgeschlagen worden sein. Nur Wochen später trieben die britischen Zionisten Chaim Weizmann und Lionel Walter Rothschild die Balfour-Deklaration voran.

Einen Monat später gab der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour seine bekannte Balfour-Deklaration aus. Darin bekräftigte er seine Unterstützung des Königreichs bei der Idee der Gründung eines „nationalen Zuhauses für das jüdische Volk dort, wo einst Palästina war“.

Über Rothstein

Über Rothstein selbst ist heute nicht viel bekannt. Er selbst bezeichnete sich bescheiden als „russischen Arzt“ und unterstrich die „moralischen Qualitäten“ seiner dem Zionismus anhängenden Familie. Wie groß sein Einfluss damals war ist unklar. Da die britische Regierung aber überhaupt auf sein Schreiben reagierte, lässt sich von einem gewissen gesellschaftlichen Stand ausgehen.

Rothsteins Sohn soll Frankreich gegenüber solidarisch und im „patriotischen Tod in der Schlacht von Verdun im Jahr 1916“ ums Leben gekommen sein.

Quellenangaben anzeigen
http://www.turkishpress.com/news/399745/http://english.alarabiya.net/en/News/mid…eals-1917-idea-to-do-so.htmlhttp://www.algemeiner.com/2014/04…ish-state-in-saudi-arabia-photos/http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13930125000735http://de.wikipedia.org/wi…on_Rothschildhttp://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Weizmannhttp://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration, http://de.wikipedia.org/wiki/…res_(Osmanisches_Reich)



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7 Comments

  1. Kann nicht viel über Rothstein über Google und Yahoo entdecken. Hier würde ich mich weiterführende Links freuen. Mir stellt sich die Frage welchen Einfluss dieser Herr hatte denn Briefe schreiben darf ja bekanntlich jeder.

  2. da ham die Juden aber ächt die Arschkarte von den Briten gezogen bekommen. Man stelle sich nur mal vor, die würden auf dem ganzen Öl sitzen statt diese Mullahs – nicht auszudenken wenn die ganzen Ölfelder jemand angezündet hätte.

  3. Dazu eine hoch interessante Abhandlung von
    Dr. Kamal Salibi, Prof. American University Beirut. „Die Bible kam von Arabia“. Salibi versucht zu beweisen, dass das Gebiet von Asir in Saudi Arabien, nördliche des Yemen, den biblischen Berichten und Beschreibungen entspricht und Ursprungsland der Juden ist. Die erste Auflage con 30.000Ex. wurde von den Saudis aufgekauft und eingestampft! Noch Fragen?

  4. Ja ich weiß,
    es gehört nicht hierher,
    trotzdem zwischen dem Ukraine Einsatz der Israelis und den Konflikt mit den Palestinensern besteht ein Zusammenhang.Ich wwll nicht …. sein
    Nach dem Ereignis 15.00 Uhr sprechen wir nochmal.

  5. hei Fränki, so geheimnisvoll?
    die Regierung des Staates in Nahost hat sich auffallend zurückhaltend in der UN Versammlung gezeigt, sehr zum Mißfallen der Geldgeber im wilden Westen. Aber da scheint es einige gemeinsame Leichen mit RUS zu geben. EIne könnte sein, dass der Bolschewismus eine Erfindung einer gewissen Glaubensgruppe sein soll, mit dem es vor 100 Jahren bereits gelingen sollte, die Menschheit zu unterwerfen, man könnte auch sagen NWO-alt. Immerhin mußten während dieser Zeit bis 1945 angeblich 20 Mio. Menschen ihr Leben lassen, da sie sich weigerten systemkonform zu werden, möglich, dass es mehr waren, ganz sicher sogar, denn 6 weitere wurden nach 1945 auf das Kto. Deutschlands gebucht – und immer schreiben die Sieger die Geschichte auf.

    Dass an dieser Doktrin, man könnte auch sagen Religion des kollektiven Schuldbewußtseins, nicht gerüttelt wird, regeln in der auf das deutsche Reich folgenden Besatzungszone West, sogar Gesetze. Laizismus gab es insofern in D nur bis 1945, hernach hat diese „Kirche“ Staat und Unternehmen strategisch, wie ein Virus, unterwandert.

    Noch darf man für ähnliches Vorgehen einer Glaubensgruppe diese in DE beim Namen nennen: „Scientology“; aber die ist nicht gemeint.

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