Die Situation in Griechenland kurz zusammengefasst


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Hört, sieht und liest man Meldungen über Griechenland, geht es meist um den Finanzmarkt, um Aktien oder um Schuldenschnitte. Aber wer schert sich um die Familien, die Rentner und die kleinen Einzelhändler? Einige Zahlen und Fakten.

griechenlandflagge
Griechenlands Flagge steht für Gottes Weisheit, Freiheit und das Land, Lizenz: gemeinfrei

Der Anteil in der griechischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze lag 2010 bei 27,6%, 2011 bei 27,7%, 2012 bei 31% und 2013 bei 34,6%. Die Mindestlöhne fielen zwischen 2010 und 2014 um 26%, Durchschnittslöhne um 38% und Renten um 45%. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen sank in diesem Zeitraum um 30%. Gleichzeitig fiel das Bruttoinlandsprodukt um 25%.

Lag die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2010 noch bei 30%, stieg diese bis 2014 auf satte 55% an. 1 Million arbeitsfähige Griechen verloren in diesem Zeitraum ihren Arbeitsplatz, die Arbeitslosenrate kletterte auf 25,7%.

Diese dramatischen Entwicklungen haben natürlich auch soziale Auswirkungen: So schoss die Zahl der Selbstmorde im Land seit 2010 um 35% in die Höhe. Die Anzahl diagnostizierter Depressionen erhöhte sich um 270%. Und fast ein Viertel der griechischen Bevölkerung, 2,5 Millionen Menschen, hat keine Krankenversicherung mehr, eine Erhöhung um 500% seit 2010.

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7 Kommentare

  1. Für die Zensur:
    Ja, die Alternative wäre noch weitere hundert Milliarden pro Jahr in das Land pumpen.
    Wer soll den Lebensstandard auf Pump finanzieren?
    Wer wie in Bulgarien und Ungarn regiert und Steuern eintreibt, kann nicht wie in Deutschland leben.
    Übrigens, die Renten werden in Deutschland auch gesenkt.
    Man rechnet dem Michel nur vor, dass sie steigen.
    Bis 2030 werden die Renten auf 43% vom Netto gesenkt.
    Wer dann zu den 20% der deutschen Bevölkerung gehört, die nicht mehr als 2.000 Euro verdienen, hat dann etwa 770.00 Euro Rente, minus Krankenkasse, Pflegeversicherung und den Zuzahlungen bei den KK.
    *Aber auch nur*, wenn er **45** Jahre gearbeitet und Beiträge von etwa *800,00 Euro* monatlich in die Sozialkassen gezahlt hat, und nicht wie griechische Beamte mit 56 in Rente gehen.
    Wie viel zahlen Griechen im Monat an Sozialbeiträge?

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Ja und nicht nur Griechenland,andere Länder wie Spanien ,Zypern oder Portugal werden ihnen folgen .Das ganze EU ist nur ein Schwindel der Obrigkeit von USA und Merkel und CO.Ich kann Griechenland nur raten sich aus dieser Zwangsjacke zu befreien und wieder Selbständig zu werden auch wenns am Anfang schwer wird .Wenn nötig sich auch Rußland zurate ziehen !!!!

  3. Das beschreibt auch den Zustand der realexistierenden Merkel-BRDDR.
    „Unser Wohlstand“ ist eine Seifenblase, auf Pump finanziert.
    Von Gierchenland unterscheidet sich der hiesige Laden nur dadurch, daß die Blase noch nicht geplatzt ist!
    Dank Durchhalte- und Siegespropaganda der Wahrheitsmedien.
    Noch.

  4. Solange ich mich mit der Politik beschäftige und zurückdenken kann, haben auch die „kleinen Leute“ in diesem korrupten Land , bis zum Euro, immer von den Machenschaften der Regierenden ihren Vorteil bezogen. Bedenke ich die Erfahrungen bei Griechenlandreisen, wo bei uns immer die Frage auftauchte, wie kommen die hier zurecht, wenn man den ganzen Tag vor dem halbfertigen Haus sitzt und den Rosenkranz durch die Finger gleiten läst. Woher, außer von den Touristen, kommt das Geld, sich solch ein Schlaraffenland mit solch einer Einstellung, etwas zu schaffen? Wieso muß ein solches Land sich Gemüße aus dem klimatisch schlechter ausstaffierten Land Deutschland kaufen, anstatt selbst was anzubauen?
    Wer nicht bereit ist, etwas zu tun, dem ist nicht zu helfen.
    Mehr möchte ich dazu nicht anführen, obwohl es noch weitere Beispiele zur Bewerkstelligung des Lebens gibt, welche dort fehlen.

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