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Die Kola-Bohrung bis ins Erdinnere


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In den 1970ern begann die Sowjetunion mit der Kola-Bohrung, die bis ins Erdinnere gehen sollte. Sie schafften nur 12 km und stießen dort auf Temperaturen von 300°C.

Zu Beginn der 1970er Jahre wollte die Sowjetunion ein Loch bis zum Inneren der Erde bohren, das sogenannte Kola-Bohrloch. Kritiker befürchteten, dass durch das Bohrloch erhebliche seismische Kräfte freigesetzt werden könnten, was zu Erdbeben führen würde.

Die Sowjets kamen jedoch nur 12 Kilometer tief, was lediglich 0,2 Prozent der geplanten Strecke bis zum Mittelpunkt der Erde entspricht. 1992 beendeten die Sowjets ihre Bohrarbeiten, als sie in 12 Kilometer Tiefe auf extreme Temperaturen in Höhe von 300 °C stießen.

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