Deutsche Bank: Höhepunkt der Krise steht uns noch bevor


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Die Deutsche Bank hat in einem Bericht prognostiziert, dass der Welt der Höhepunkt der Krise noch bevorstehen wird, sobald die Finanzmittel für weitere Rettungen ausgehen. Steigende Kosten für Kreditausfallversicherungen würden darauf hindeuten, dass es in mindestens vier europäischen Staaten bald wieder Kreditklemmen geben könnte.

Das Schlimmste der globalen Krise steht uns noch bevor, wenn sich die Finanzmittel dem Ende neigen, um Staaten vor dem Bankrott zu bewahren. Die Deutsche Bank AG hat laut Newsmax in einem Bericht prognostiziert, dass die steigenden Kosten für Credit-Default-Swaps (CDS) darauf hindeuten, dass mindestens vier europäischen Staaten, die derzeit ihre Schulden umstrukturieren, erneut das Problem einer Kreditklemme bevorsteht.

Der Markit iTraxx SovX Western Europe Index, der die Situation von 15 Ländern widerspiegelt, darunter Spanien und Italien, sprang um 26 Prozent in die Höhe, als sich im vergangenen Monat die Krise wieder zu verschärfen begann. „Vieles hängt letztendlich davon ab, wie viel Gelddrucken wir noch vertragen können, da wir was Steuern angeht, alle Möglichkeiten bereits ausgeschöpft haben“, schrieben Analysten der Deutschen Bank in einem Bericht.

Die Ausfallraten seien aufgrund der „beispiellosen Intervention europäischer und amerikanischer Politiker zwischen 2007 und 2011“ verhältnismäßig gering geblieben. Der Höhepunkt der Krise stehe der Welt aber noch bevor, sobald kein Geld mehr für weitere Rettungen vorhanden ist.

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