Detroit, USA: Polizeichef ruft Bürger zu Selbstschutz auf


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In Detroit hat die hoffnungslos überlastete Polizei die Bürger dazu aufgerufen, sich gegen die explodierende Gewalt in der Stadt selbst zur Wehr zu setzen. In vielen Fällen bleibe keine Zeit um den Notruf zu wählen, so der Polizeichef.

Amerikanisch rustikal
USA, Bild: Wikipedia

Detroits Polizeichef James Craig hat die Bürger aufgerufen, sich selbst gegen Verbrecher in der Stadt zu schützen. Die Gangster sollten bewaffnete, gesetzestreue Einwohner ebenso fürchten wie die Polizei, sagte er am Freitag gegenüber einem Reporter des Lokalsenders WDIV.

Die Bürger seien genervt und verängstigt und hätten darum das Recht ihre Familien und sich selbst zu schützen, so Craig weiter. „Wenn man mit einer unmittelbaren Bedrohung konfrontiert wird, bleibt keine Zeit um den Notruf zu wählen. Wenn es eine Bedrohung gibt, muss darauf reagiert werden.“ Kriminelle sollten sich in Detroit darauf einstellen, es mit der Polizei zu tun zu bekommen, „die sie finden wird“, sowie auf gute Bürger, die der Gewalt entsprechend begegnen werden.

Detroit, die ehemalige Industriestadt mit inzwischen nur noch 700’000 Einwohnern (1950 waren es 1,8 Millionen Einwohner), hat im Zuge der Geldsystemkrise einen grandiosen Abstieg durchlaufen: 53,6 Prozent aller dort wohnenden Kinder leben in Armut, die Mordrate stieg allein 2011 um 79 Prozent an und ist nun 11-mal so hoch wie in New York City, die Arbeitslosigkeit stieg 2009 um 50 Prozent und Tötungen aus Notwehr liegen um 2’200 Prozent über dem nationalen Durchschnitt.

Bis nach einem Notruf die Polizei eintrifft, dauert es in Detroit durchschnittlich 58 Minuten und nur 8,7 Prozent aller Straftaten werden aufgeklärt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=dZ5uDPL6RDE

7 Kommentare

  1. An Detroit sieht man auch sehr deutlich wie wichtig die hochbesteuerte Mittelschicht für eine ganze Gesellschaft ist. Bricht die weg wie in Detroit fällt auch alles andere auseinander. Hungernde Minderheiten und unterbesetzte Polizeistationen sind das Ergebnis.

  2. @Thomas – Und stell dir mal vor : In der deutschen Qualitätslügenpresse wurde
    da völlig anders dargestellt vor wenigen Monaten. Da war die Rede davon, dass nun junge Leute und Künstler nach Detroit kommen, Selbständige und Alternative. Multikulti & Friede Freude Eierkuchen.
    Entgegen der Meinung der grünen Berufsumarmer in D funktioniert Multi-Kulti in den USA eben nicht, jedenfalls nicht so, wie die besser gestellten Mitglieder der Partei sich das vorstellen. Natürlich fährt man schon mal über die nicht gekennzeichnete Grenze in das Gebiet der Bürger mit anderem Migrationshintergrund, das läuft besonders gut in Chicago. Man kommt aber nicht zu Kaffee & Kuchen sondern zum Drive-by-Shooting. Ist nicht nur in den USA beliebt. In Paris gibt es das auch schon lange, dort werden aber diese Cross-Motorbikes bevorzugt.

  3. Die Polizei ist NIE da wenn man sie braucht. Die kommt schon „im normalen Leben“ immer erst wenn man ausgeraubt oder Tod ist. Ich finde das Konzept „wehrloser Bürger“ und „hochgerüsteter Staat“ sowieso unlogisch. Wer seine Bürger ausrauben will (Steuern), der muss sie entwaffnen. Jeder Bürger hat aus meiner Sicht das Recht eine Waffe zu tragen und sich zu verteidigen. Auch und grade gegen den Staat.

  4. @Thomas – 1:1 Artikel aus den Lügenmedien (auch Spiegel) der im Original auf sicher von AP oder Reuters ist. Alternativ vom Spiegel Korrespondenten der ja da drüben in USA hockt. In Bezug auf die Holzkasperbuden-Bauweise in den USA hatte ich vor Tagen eine schöne Photoserie. Noch geiler (fand ich schon immer geil) sind diese Wassertanks auf den Hochhäusern in New York. Unveränderte Optik seit dem Wyatt Earp Deputy Marshall in Tomstone / Arizona war. Quasi baugleich mit den Tanks an der damaligen Eisenbahn mit denen die Lokomotiven zu saufen bekamen. Sehr schön zu sehen auch in Google Maps (Satellite)

    Und wer es nicht glaubt wie es in den USA aussieht, der kann ja mit dem
    Google Männlein die Straßen entlang laufen fast überall in den USA. Das
    ist der Urlaubsersatz für Hartz 4 Bezieher, als soziale Leistung kaum noch
    zu überbieten.

  5. @Thomas – Schon vor sehr langer Zeit gab es Berichte, dass unbewohnte
    Gebiete (ganze Viertel) gebulldozert wurden und dort Grünzeugs gepflanzt
    wurde, also so was wie endlose Parks entstanden, um Besucher nicht zu
    sehr zu erschrecken. Das könnte der Grund sein, dass die Totalpleite
    auftrat. Damit hatten sie wohl bei der FED ihr Kreditlimit erreicht.
    In Kalifornien sind schon eine hohe Anzahl der vielen kleinen privaten
    Flugpisten verschwunden (pleite) – Ohne Moos nix los – No money no honey

    @Bürgender : Super Bildunterschrift – Amerikanisch rustikal (gröööhl)

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