Die herbeigelogene Klimakatastrophe treibt skurrile Blüten


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Im Kampf gegen die Klimakatastrophe sind kreative Ideen gefragt: Britische Forscher haben nun vorgeschlagen, CO2 mit künstlichen Bäumen aus der Atmosphäre zu holen. Die Kohlendioxid-Fänger könnten am Rand von Autobahnen stehen – und leicht modifiziert sogar als Werbeflächen dienen.

Der Erde drohen durch den Klimawandel dramatische Konsequenzen, sollten sich die düsteren Prognosen bewahrheiten, die Geoforscher zuletzt im Juni veröffentlicht hatten. Das beim G-8-Treffen in L’Aquila vereinbarte Zwei-Grad-Ziel sei kaum mehr zu schaffen, erklärten die Experten, darunter der Londoner Umweltökonom Nicolas Stern und der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Joachim Schellnhuber.

Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, daß sich Wissenschaftler immer stärker mit Geo-Engineering beschäftigen – also gezielten menschlichen Eingriffen in den Energiehaushalt der Atmosphäre. Die britische Institution of Mechanical Engineers hat jetzt eine Studie veröffentlicht, in der Forscher verschiedene Varianten diskutieren.

Das wohl spektakulärste Konzept darin sind künstliche Bäume – eine Idee, die schon seit Jahren unter anderem von Klaus Lackner von der University of Columbia in New York propagiert wird. Ein Team vom Rutherford Appleton Laboratory in Oxfordshire schlägt vor, die Anlagen beispielsweise am Rand von Autobahnen, um Städte herum oder im Meer aufzubauen.

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