Dänemark will über Anerkennung Palästinas abstimmen


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Nach Spanien, Frankreich, Großbritannien und Irland möchte nun auch Dänemarks Parlament in Kopenhagen über die Souveränität Palästinas symbolisch abstimmen. Schweden hat Palästina bereits im Oktober offiziell als Staat anerkannt.

Parlament-Daenemark

Dänemarks Parlament wird eine Abstimmung über die Anerkennung Palästinas durchführen und folgt damit ähnlichen Bewegungen in anderen europäischen Ländern. Die Abstimmung soll im Januar des kommenden Jahres stattfinden, ist jedoch leider nur symbolisch und daher nicht bindend. Am 11. Dezember wird eine Debatte unter dänischen Abgeordneten zum Thema stattfinden. Die Aktion wurde von drei linken Parteien in Dänemark ins Leben gerufen.

Am 30. Oktober hat das ebenfalls skandinavische Land Schweden den Anfang gemacht und als erste EU-Land seit Bestehen der Europäischen Union Palästina als eigenständigen Staat anerkannt. Israel und die USA kritisierten das Land dafür scharf, Außenministerin Margot Wallström wies die Kritik jedoch mit folgenden Worten zurück: Es sind nicht die USA, die über unsere Politik entscheiden.

Großbritannien, Frankreich und Irland haben bereits ähnliche symbolische Bewegungen gestartet. Anfang des Monats hat Spaniens Parlament mit überwältigender Mehrheit Palästina mit 319 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und einer Enthaltung symbolisch anerkannt. Auch EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat sich zum Ziel gesetzt, sich in ihrer fünfjährigen Amtszeit für ein eigenständiges Palästina einzusetzen.

Bild: Dänisches Parlament, Schloss Christiansborg, Autor: Heje, Lizenz: CC BY 3.0

5 Kommentare

  1. Jo, und da kommt immer wieder Freude in mir auf :-)!
    Aber die 51. Kolonie, der Administration der usa, hat vor lauter A…..kriecherei schon `nen braunen Hals. Und jetzt ratet `mal wer das sein könnte.

  2. @ michel , ich vermute einmal, dass du überhaupt keine Überblick hast.
    Dänemark zählt zu den rechtradikalsten Ländern der nördlichen Erdhalbkugel.

    Der Hassprediger Hassmussen ist ein Däne.

    Rudi Dutschke wurde in Dänemark von Rechtsradikalen erschossen.

    Rechtsradikale, die in Deutschland verfolgt werden, finden in Dänemark eine sichere Bleibe.

    Die ganzen skandinavischen Länder wie Dänemark, Norwegen und Schweden sind ein einziger rechtsradiler Sumpf – nur geben sie sich soooooo liberal und demokratisch, aber in Wahrheit sind sie alle ein verlogene Mischkote.

    Denk an den Kriegsnobelpreisträger – in Norwegen intronisiert.
    Denk an Julian Assange der in Schweden verfolgt wird.
    Denk an die deutschen Rockerbande, die in Dänemark frei agieren können.

    Drei scheinheilige Länder volle Rechtsextremer.

  3. Diese skandinavischen Länder sind ebenfalls die Multi-Kulti Zentrale der Kulturbereicherer, die öffentlich zum Mord an Andersgläubigen aufrufen, als Juden erkennbare Bürger tätlich angreifen. Jahrelang in der dortigen Presse zu lesen, vom deutschen Mainstream gedeckelt. In anderen EU Ländern ist es auch so. Es bilden sich Bürgerwehren, denn außer der Bedrohung der Andersgläubigen ist bei dieser Gruppe, (Angehörige einer so friedliebenden Religion) auch Raub und Diebstahl und Vergewaltigung voll normal. Und das es durch die Überfremdung dann zur Rechtsradikalität kommt, das wird man in Merkeltanien auch noch erleben. Spätestens, wenn man die Zustände wie in Aarhus und Stockholm hier auch hat, oder die Situation gewisser Distrikte in Paris. Der Beginn dieser Entwicklung ist ja schon im Gange. Stell dir vor, du lebst in einer deutschen Großstadt, und es gibt dort große Flächen, in die DU DICH NICHT MEHR HINEIN WAGST, es sei denn, du fährst mit deinen 30 Kumpels auf der Harley durch. Zustände, wie sie in den USA in den Cities voll normal sind, dort ist die Motivation aber anders, hat wenig mit Religionszugehörigkeit zu tun. In den USA nur 0,8 % Muslime in der Bevölkerung, und die wagen es nicht, sich so aufzuführen wie die Kulturbereicherer in EU Ländern.

  4. Eckart:
    Nun ja, Du wirst Deine Erfahrungen haben, wenn Du so argumentierst. Meine Erfahrungen sind andere.

    Erst mal zu Dutschke: Da liegst Du falsch. Auf Dutschke wurde im Jahre 1968 ein Attentat in Berlin verübt, verstorben ist er 11 Jahre später in Dänemark. Man brachte seinen Tod mit epileptischen Anfällen in Verbindung, die mit dem Attentat in Zusammenhang stehen (sollen).

    Ich habe in den skandinavischen Ländern – insbesonders auch Dänemark, – früher nie etwas von rechtsgerichteten Strömungen bemerkt, – zumindest nicht in einem Maße, daß das aufgefallen wäre. Durch den falschen Zuzugsliberalismus, insbesonders aus SO-Europa (Zigeuner aus RO und BUL dabei an vorderster Stelle) entstand ein Nährboden für Argumente, die von vielen „neutralen“ und bodenständigen Skandinaviern mitgetragen werden. Wenn ich nur an die Videos vom Vaterlandspark in Oslo denke, – was sich die Romas dort erlauben, – es ist beschämend.

    Das Beispiel mit Assange hinkt, – weil es hauptsächlich auf der USA-Hörigkeit von Schweden beruht. In dieselbe Schublade kommt der frühere Nato-Generalsekretär Rassmussen. Auch der ist kein Nationalist, sondern einfach nur ein Ami-höriger Rußlandhasser.

    Insofern muß man die Skandinavier (das sind schließlich fünf Länder) jeweils nach der Beeinträchtigung durch unüberlegte Überfremdung beurteilen. Aber dieses Problem hat man in ganz Europa, gerade, was die Roma aus SO-Europa betrifft, natürlich auch die Muslime. Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland, Holland, Belgien, Großbritannien usw. – ich könnte viele aufzählen.

    Da Island schon aus geografischen Gründen nicht so sehr in der Gefahrenzone der Überfremdung lag, war dort bislang eine andere Situation. Wenn sich da ein isländischer Schriftsteller eine Romangrundlage zurechtgestrickt hat, die wieder den Holocaust zum Inhalt hat, dann ist das ins Reich der freien Erfindung mit Zielrichtung der Verkaufserlöse seines Buches einzuordnen.

    Aber – im Kommentar zu diesem Roman – schreibt z.B. auch die „Neue Zürcher Zeitung“:

    „Erst seit kurzem ist Island ein Einwanderungsland. Heute stellen die Litauer die zweitgrösste Ausländergemeinde. Zur Jahrtausendwende lebten fünfzehn Litauer in Island, wenige Jahre später 1500, ein halbes Prozent der Bevölkerung. Bald war in Zeitungen von einer «litauischen Mafia» die Rede. «Die Litauer» folterten junge Leute, hiess es, um sie als Drogenkuriere einzuspannen, und schon ertönte der Ruf «Island den Isländern!». In der von Norđdahl zitierten Presse spielen die Litauer eine ähnliche Rolle wie die Muslime in rechtsradikalen Diskursen, etwa im Manifest des norwegischen Massenmörders Breivik.“

    Aber auch der Spiegel, der ja auf Rechtsradikalismus immer sofort abfährt, – differenziert:

    „Die rechtsradikale Szene in Dänemark gilt als vergleichsweise klein und bisher weniger gewalttätig im Vergleich zu den Nachbarländern Schweden und Deutschland.“

    Für mich steht eines fest: Dort, wo die Bevölkerung verschiedener Nationen in einem Staat seit Jahrhunderten zusammenleben, und die jeweilige Staatsführung ein vernünftiges Konzept, auch für Minderheiten, unter Beweis stellt, dort gibt es keine Nationalitätenkonflikte. Das sieht man nicht nur an der Schweiz, auch in Rumänien mit den hier lebenden Ungarn, Lipowenern (=russischstämmig), Serben (Banat) , etc. ist es nicht anders.

    Hätte es keinen von Wilson und Churchill unterstützen Nationalismus in der Tschechoslowakei gegeben, sowie keine Annektion des Sudetenlandes durch Hitler, dann würden auch heute noch die Sudetendeutschen neben den Tschechen wohnen, wie seit dem 13. Jhdt., als die Besiedelung anfing.

    Diejenigen, die eine unkontrollierte Überfremdung innerhalb kurzer Zeit in den europäischen Staaten zugelassen haben, ohne sich dabei um die Gefühle, Wünsche und Befürchtungen der eigenen Bevölkerung zu scheren, – die gehören vor Gericht gestellt. Wegen der Unruhen, die uns bevorstehen, wegen des Bürgerkrieges, in den es führen kann, bis zum Völkermord.

    Fazit: Ich halte die Dänen nicht für ein Sammelsurium von Rechtsradikalen, – die haben einfach nur die Schnauze voll von den Zuständen auf der Straße und in der Nachbarschaft – so wie viele Deutsche.

  5. [Diejenigen, die eine unkontrollierte Überfremdung innerhalb kurzer Zeit in den europäischen Staaten zugelassen haben, ohne sich dabei um die Gefühle, Wünsche und Befürchtungen der eigenen Bevölkerung zu scheren, — die gehören vor Gericht gestellt. Wegen der Unruhen, die uns bevorstehen, wegen des Bürgerkrieges, in den es führen kann, bis zum Völkermord. ]

    @helmut, genau so sehe ich es auch !

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