Citigroup-Ökonom: Bargeld-Verbot "einzige Möglichkeit"


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Ein Ökonom der Großbank Citigroup sagte, dass Bargeld das „größte Problem“ sei für die derzeitige Geldpolitik der negativen Zinsen. Bargeld ist anonym und „Anonymität ist ein Symbol der Freiheit“, schreibt ein US-Blog.

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Der bekannte Citigroup-Ökonom William Buiter sagte, die einzige Lösung für die durch Negativzinsen verursachten „Probleme“, sei die Benutzung von Bargeld abzuschaffen. Das „Problem“, welches hier gemeint ist, ist, dass die Bürger offenbar keine Notwendigkeit mehr sehen, ihr Geld zur Bank zu bringen.

Bloomberg zitierte Buiter: „Wenn sich wirtschaftliche Bedingungen verschlechtern, reagieren sie darauf, indem sie die Zinsen senken, um die Wirtschaft anzukurbeln. Aber, wie es in der ganzen Welt in den letzten Jahren geschehen ist, kommt irgendwann ein Punkt, an dem die Zentralbanken nicht weiter machen können – die Zinsen auf Null sind. Geht es weiter nach unten, ist das mit Problemen behaftet, von denen in der Wirtschaft das größte das Bargeld ist.“



Natural News schreibt in einem aktuellen Beitrag, dass westliche Nationen wie derzeit vor allem Frankreich, unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung Bargeld kriminalisieren. „Sie lassen keine gute Krise ungenutzt verstreichen“, so das Magazin.

„Anonymität ist ein Symbol der Freiheit und hält Schurkenregierungen davon ab, in privaten Aktivitäten der Bürger herumzuschnüffeln.“