CIA-Psychologen wegen Entwicklung von Foltertechniken angeklagt


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Zwei Psychologen, die aufgrund der Entwicklung neuer Foltertechniken Millionen Dollar von der CIA erhalten haben, müssen sich vor Gericht behaupten.

Bild: Carlos Latuff
Bild: Carlos Latuff

Diese Woche reichte die American Civil Liberties Union (ACLU) Klage gegen zwei Psychologen ein, die sich für die Neuentwicklung und Integration harter Foltertechniken in ein CIA-Programm bereiterklärten. Die Techniken waren im Zuge des „War on Terror“ entwickelt worden, um Informationen von Gefangenen zu erhalten.

Die Klage wirft den Psychologen James E. Mitchell und John Bruce Jessen bzw. dem CIA-Folterprogramm, das auch Hungern, Waterboarding, Schläge und andere Misshandlungen beinhaltet, eine Verletzung des Völkerrechts vor. Die CIA hat den beiden Psychologen einem Bericht der International Business Times zufolge insgesamt 80 Millionen Dollar für die Entwicklung neuer Verhörmethoden bezahlt.

Für die Entwicklung wurden unter anderen Straßenhunde als Versuchsobjekte verwendet, meldet Pakalertpress. Die ACLU hat für die Klage Personen befragt, die sich den Foltertechniken ausgesetzt sahen. Etwa Ben Soud, der während einer US-Razzia in seinem Haus gefangen genommen wurde, wurde nach Afghanistan verschleppt und dort zwei Jahre lang auf verschiedene Weisen gefoltert.

Bekannte CIA-Foltertechniken sind auch Eisbäder, extremer Schlafentzug, rektale Fütterung, Stehen auf gebrochenen Füßen, Schläge in den Unterleib, Walling (gegen eine Wand schleudern) oder Scheinhinrichtungen. In einem Fall drohten CIA-Mitarbeiter einem Gefangenen, seine Kinder zu töten. In einem andere Fall drohten sie einem Häftling an, dass man seine Muter vergewaltigen würde.

6 Kommentare

  1. jürgen forbriger
    wieso nazistaat? morden und quälen konnten die amis auch ohne adolf schon, siehe südamerika, philippinen, deutschland usw..

  2. Jürgen Forbriger

    Die ersten Opfer solch systematischer Foltermethoden waren Deutsche. Nach der Niederlage 1945 in Deutschland, an diversen Orten, begann man mit der Entwicklung der Foltertechniken, die dann teilweise so „gut“ waren, daß diese noch 2001 ff. in Afghanistan, Irak und Co. verwendet wurden. Für das Tribunal in Nürnberg wurde gefoltert, für die kleineren Prozesse wurde gefoltert (z.B. Kampfgruppe Peiper wegen „Malmedy“).

    Selbst die GEZ hatte in den 2000’ern mehrfach darüber berichtet. Dokumentationen, die sich heute noch bei Youtube finden lassen sollten. Z.B:

    „Betrifft – Folterexperten, Die geheimen Methoden der CIA“

    Mutiert trifft es daher wirklich nicht. Es wurde nur endlich bekannt und konnte nicht mehr unterdrückt werden, wie im Fall der Deutschen 1945, deren Schreie die dt. Einwohnerschaft täglich hörte.

  3. Jürgen Forbriger

    Wer es immer noch nicht glaubt , die USA sind zum Nazistaat mutiert! Siehe Folterpraktiken!
    Jürgen Forbriger hören sie auf gegen Deutschland zu Hetzen

  4. Ich dachte immer, die Amis scheren sich einen Scheißdreck um Menschenrechte und Völkerrecht. Warum werden die dann angeklagt?

  5. Das ist ja schon ein himmeltrauriges Schauspiel. Zuerst heuert die USrael-Oberclique solche Psychologen an, um so richtig wirksam foltern zu können. Dann werden die gutbezahlten skrupellosen Psycho-Deppen offiziell vor Gericht gezerrt. Als hätte man damit Genüge für die menschenverachtenden US-Foltermethoden getan. De Facto gehört die ganze verantwortliche US-Regierung samt US-Geheimdienste vor Gericht, die solche Foltermethoden bewusst und willentlich durchführen liessen.

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