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Christoph Columbus war ein brutaler Sklavenhändler


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Christoph Columbus war ein brutaler Sklavenhändler. Ihn als „Entdecker Amerikas“ zu bezeichnen, könnte falscher nicht sein.

Christoph Columbus gilt als der Mann, der im Jahr 1492 Amerika „entdeckt“ hat. Das ist jedoch in zweierlei Hinsicht falsch. Denn 1. waren bereits andere Seefahrer lange vor ihm dort, wie z.B. der Isländer Bjarni Herjólfsson im 9. Jahrhundert und viele andere Skandinavier nach diesem.

Und 2. lebten bereits Millionen Menschen dort, von einer „Entdeckung“ kann also eher weniger die Rede sein. Was allerdings weniger bekannt ist: Christoph Columbus war ein brutaler Sklavenhändler.

Nachdem er auf seiner ersten Reise Amerika „entdeckt“ hatte, das er für die Ostküste Indiens hielt (daher die Bezeichnung „Indianer„), verging nicht viel Zeit und er kam auf die Idee, die Ureinwohner Amerikas zu „guten Dienern“ zu machen und ihnen den christlichen Glauben aufzuzwingen.

Dies geht aus seinen Tagebüchern hervor. „Ich glaube, sie können sehr einfach zu Christen gemacht werden, denn sie scheinen keine Religion zu haben“, soll er darin niedergeschrieben haben.

Nach spanischem Recht war die Versklavung von Christen jedoch illegal, also beschloss er, die Indianer nicht zu bekehren. Auf seiner dritten Reise schrieb Columbus 1498: „Von hier aus könnte man im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit so viele Sklaven aussenden, wie verkauft werden können.“

Trotz alledem wird in den Vereinigten Staaten bis heute jedes Jahr am 12. Oktober der Columbus Day gefeiert.

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