China will Syrien beim Wiederaufbau unterstützen


China/Politik/Syrien

China hat sich dazu bereiterklärt, Syrien beim Wiederaufbau des Landes zu unterstützen. Zwar sei der Islamische Staat besiegt, allerdings bleibe der Terrorismus noch immer ein Problem.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
China Syrien Wiederaufbau
China Syrien Wiederaufbau, Bild: Gegenfrage.com, Flaggen gemeinfrei

China kündigte am Dienstag an, beim Wiederaufbau in Syrien zu helfen. Dies sagte der chinesische Sondergesandte für Syrien Xie Xiaoyan gegenüber Reportern. Syrien habe den Islamischen Staat besiegt.

„China ist bereit, am Wiederaufbau Syriens nach dem Krieg teilzunehmen. Wir setzen unsere Unterstützung fort, um unser Potenzial auszuschöpfen“, sagte er. Der Diplomat betonte jedoch, es bestehe die Notwendigkeit, die Bedrohung durch den Terrorismus vollständig zu beseitigen, anderenfalls könne sich dieser erneut ausbreiten.

„Obwohl die Terrorgruppe des Islamischen Staats besiegt wurde, gibt es in Syrien verbliebene Mitglieder sowie andere Terrorgruppen wie Jabhat al-Nusra oder die Unabhängigkeitsbewegung Ostturkestans. Diese existieren weiterhin, so dass der Krieg gegen den Terror noch lange nicht beendet ist“, so Xiaoyan. Er forderte auch andere Länder auf, bei der Bekämpfung des Terrorismus zusammenzuarbeiten.

Friedensverhandlungen in Sotschi, Russland

Die Friedensverhandlungen zwischen der syrischen Regierung und der sogenannten Opposition fanden diese Woche in der russischen Urlaubsstadt Sotschi statt. Russland und der Iran vermittelten in den Gesprächen.

Unter den 1.600 geladenen Teilnehmern waren „alle Schichten der syrischen Gesellschaft vertreten“, versicherte Moskau. Die Teilnehmer der Gespräche wollten eine friedliche Lösung des tödlichen Konflikts erreichen, der den arabischen Staat seit fast sieben Jahren lähmt.

Beide Seiten waren sich darin einig, dass es „einige Länder gibt, die sich gegen Sotschi aussprechen und gegen eine politische Lösung sind“.

Quellenangaben anzeigen
telesur, presstv

1 Comment

  1. Bisher hat sich allerdings China nach der Devise gehalten:
    wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass.
    Das Geschäft ging immer vor. Wach wurden chinesische Militärs immer nur dann, wenn es darum ging bei umstrittenen Inseln, bei denen gerade Rohstoffe gefunden wurden, die chinesische Flagge zu hissen und die 24 Meilen Zone sofort für sich zu reklamieren.
    Auch im syrischen Bürgerkrieg hielt sich China, abgesehen von wohlfeilen Sprüchen zum Gewaltverzicht, vornehm zurück. Die Drecksarbeit mit den IS Terroristen musste Russland weitgehend allein machen.
    Aber gut. Sollte sich das jetzt ändern, die Amerikaner und die Türken sind ja noch im Lande, dann kann das nur nützlich sein.

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