China investiert Milliarden in Ausbau iranischer Ölfelder


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Trotz der Sanktionen seitens USA und EU gegen den Iran hat China mit dem Ausbau iranischer Ölfelder begonnen. Der iranische Ölminister sagte am Sonntag laut iranischen Medien, dass bereits 20 Milliarden Dollar geflossen seien.

Iran ÖlIrans Ölminister Rostam Qasemi hat verkündet, dass China in den Ausbau zweier iranischer Ölfelder investieren wird, wo insgesamt 700’000 Barrel Öl produziert werden sollen. Während eines Besuchs in der Firma Petropars am vergangenen Sonntag hatte der Minister dies vor Journalisten bemerkt. Angeblich geht es dabei um die Ölfelder Azadegan und Yadavaran. China habe bereits 20 Milliarden Dollar investiert.

„Bisher wurden mehr als 20 Bohranlagen in den Ölfeldern Azadegan und Yadavaran installiert und laut unseren Planungen werden nach Fertigstellung des Ausbaus täglich 700’000 Barrel Rohöl gefördert“, erklärte Qasemi. Der Minister sagte, dass die Verträge für 12 neue Ölfelder in den vergangenen Monaten unterzeichnet worden seien und fügte hinzu: „Die Entwicklung einiger Bereiche, einschließlich der Ölfelder Azar und Changouleh, hat ebenfalls begonnen.“ Zudem seien notwendige Maßnahmen für die Entwicklung der Onshore-Felder Darchoein und Mansouri getroffen worden, sowie für das Offshore-Ölfeld Farzad A..

Das Ölfeld Yadavaran liegt in der südwestlichen Provinz Khuzestan an der Grenze zum Irak. Das Entwicklungsprojekt des Ölfeldes wird voraussichtlich in drei Phasen umgesetzt werden. Nach Abschluss aller Phasen werden dort rund 300’000 Barrel Öl täglich erwartet. Das Ölfeld Azadegan verfügt mit geschätzten 42 Milliarden Barrel über eines der weltweit größten Erdölvorkommen.

Der Iran hält die weltweit drittgrößten nachgewiesenen Ölreserven und die zweitgrößten Erdgasreserven. Insgesamt werden die Öl-Vorkommen auf mehr als 560 Milliarden Barrel geschätzt, 140 Milliarden Barrel davon aktuell förderbar.

3 Kommentare

  1. China zeigt, wie es angesichts eines durch die USA und die EU fortgesetzten Embargos, auch anders gehen kann. Die Volksrepublik schert sich einen Dreck um die „Scheinheilige Allianz“, die sich eigentlich selbst ins eigene Fleisch schneidet. Anstatt zu Verhandlungen mit Iran zu kommen, forcieren die USA ihre Bemühungen um einen baldigen Angriffskrieg gegen den Staat m Persischen Golf. Dass nun auch China ins Visier der kranken Macht rückt, ist seit langem kein Geheimnis mehr. Nur ist das Kräfteverhältnis ein wenig anders als noch vor wenigen Jahren. Man darf gespannt sein, wie sich die USA verhalten. Sie sind gut beraten, wenn sie durch einen überwiegend aus der Luft geführten Krieg die von China markierten (Investitions-)Gebiete nicht „berühren“.

  2. China wird den Ami mit seinem eigenen Altpapier, gen. greenback, ersticken. Wenn China die 2 Bill. $ auf den Markt wirft, verkauft selbst Saudi Arabien den Amis kein Öl mehr. Dann muss der Ami es sich holen und gerät heftig in die Zwickzwackmühle.

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