BRICS bieten Griechenland Unterstützung an


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Die Troika, bestehend aus EU, EZB und IWF, muss sich gegenüber Griechenland zukünftig wohl etwas zusammenreißen. Denn auch die Entwicklungsbank der BRICS-Staaten hat ihre Hilfe angeboten. Ministerpräsident Tsipras wird sich im Juni mit den BRICS-Regierungen über eine mögliche Zusammenarbeit austauschen.

„Griechenland könnte das sechste Mitglied der BRICS werden“, meldet TeleSur. Dies ist möglicherweise etwas über das Ziel hinausgeschossen, doch wird Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras angeblich am kommenden Weltwirtschaftsforum in St. Petersburg teilnehmen, nachdem er von Russlands stellvertretendem Finanzminister Serguei Storchak dorthin eingeladen wurde.

Tsipras hatte beim Telefongespräch deutliches Interesse an einer Teilnahme gezeigt. Das BRICS-Treffen findet im Juni statt und Griechenland würde sich bei einer Inanspruchnahme von Hilfsleistungen dazu verpflichten, der Entwicklungsbank der BRICS-Staaten beizutreten. Die Bank ist eine neue Initiative, die BRICS-Staaten dabei helfen soll, ihre Abhängigkeit vom IWF zu verringern. Derzeit verfügt die Organisation Devisenreserven in Höhe von 100 Milliarden Dollar, welche von den Mitgliedsstaaten bereitgestellt werden.



Die BRICS-Staaten sind eine Koalition der Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika und könnten nach Ansicht einiger Analysten den Westen eines Tages als Wirtschaftsmacht Nr. 1 ablösen.

17 Kommentare

  1. China ist schon Wirtschaftsmacht Nr. 1, Indien Wirtschaftsmacht Nr. 3 vielleicht Nr. 2- Das BIP der USA ist mir unrealistisch, die sind pleite.

    M

  2. Jeder der sich aus dem Dunstkreis der USA zurück zieht, arbeitet am Weltfrieden !
    Dennoch kann es nur ein erster Schritt sein, denn es stellt sich immer noch die Frage : Warum geht die neue griechische Regierung nicht an ihre Bodenschätze ?
    Sind sie am Ende genauso korrupt wie ihre Vorgänger ?

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  3. Die fabelhaften Bodenschätze Griechenlands gehören wirklich ins Reich der Fabeln und sollen weismachen, daß Gr zur Rückzahlung von Krediten der abenteuerlichsten Höhe fähig sein wird. Gäbe es sie, wären schon vor 40 Jahren die Ölkonzerne etc. in Griechenland aktiv geworden, zumal unter der Militärdiktatur, die den USA überall besonders lieb ist.

  4. Hallo Grillbert, Das Fördern dieser Energien wollte eine Kanadiche Firma 2010 Übernehmen, das wurde denen direkt von den USA und Israelichen Administrationen Untersagt. (Laut der Zeitung HINTERGRUND )

  5. Hallo Herr Körner.
    Genau das habe ich mir schon gedacht. So oder so ähnlich wird es sein.

    Auch ein Hallo an Herrn Köbele.
    Nach langen Rechergen habe ich ermittelt, dass besonders in aussichtsreichen Gebieten die Bohr und oder Schürfrechte bereits lange vergeben sind und zwar an US/UK Gesellschaften. Diese Gesellschaften sitzen nun auf ihren Schürfrechten und warten auf die Dinge die da kommen. Das kann stimmen oder auch nicht. Wenn sie allerdings abwarten, dann sicher unter Absprache mit ihren Regierungen, denn nach einem Bankrott Griechenlands können sie unkontrolliert „Wilde Sau“ spielen, so wie die USA in Lybien und im Irak.
    Da aber Griechenland noch ein souveräner Staat ist, könnten sie „noch“ diese Schweinebande enteignen und unmittelbar mit der Förderung beginnen. Vorher einige russische Fregatten in ihre Häfen einladen um diesen Vorgängen den ernsthaften Hintergrund zu verleihen. Das würde auch aus dieser Richtung Kredite sprudeln lassen.
    Es kann aber auch sein, dass Sie Recht haben und die Bodenschätze nur sehr dünn sind. Besonders verwirrend ist in dem Zusammenhang das gegenwärtige Überangebot dieser Produkte auf dem Weltmarkt. Ein Krieg mit dem Iran würde eine weltweite Unterversorgung hervorrufen und dann wären die griechischen Lagerstätten heiß begehrt.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

  6. Ein kurzer Blich darauf, wer bei „Weltbank“ und „IWF“ das Sagen hat und man sieht nur Nasen!
    Kein Wunder, wenn sich da immer mehr aus dem Würgegriff der Ferengi befreien wollen.

  7. Griechenland ist unverzichtbarer Bestandteil der verbrecherischen US und NATO Kriegspolitik gegen Russland. Wird es also ernsthaft dieser Fessel entweichen, wird es einen Putsch des Militärs, von den USA und deren Sprechpuppe Merkel inszeniert geben. Das hatten wir doch schon mal.

  8. @ Anonymous

    So? Sind die chinesischen Privatleute und die Unternehmen etwa nicht bis zur Halskrause (und darüber) verschuldet?

  9. @ Marina

    Danke. Aber soweit ich sehe, handelt es sich hierbei um „öffentliche Schulden“. Davon war bei mir ausdrücklich nicht die Rede. Sondern, natürlich von Unterehmens und Privatschulden.
    Und davon sind die Wirtschaftsteile der Zeitungen voll.
    Woher kommt denn wohl die Angst vor einem Crash in China mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft?

  10. Es steht der 18.Juni an. Da wird der Untersuchungsausschuß seinen Abschlußbericht vorlegen,was die Ursache und Entstehung der gr. Schulden betrifft. Das dürfte Schäuble überhaupt nicht gefallen, zumal auch die deutsch-griechischen Waffenverkäufe unter die Lupe genommen werden, – einschl. deren korruptiven Anhaftungen.

  11. @ Grillbert

    In langen Recherchen herausgefunden?
    Bei mir geht das schneller: ich nehme das Buch von Dirk Müller
    („cashkurs“) zur Hand und finde im entsprechenden Kapitel sofort, wer die Förderrechte in der griechischen Ägäis schon vor Jahren kaufte.

  12. @ Kuno
    Wieder ein echter „Kuno“ !
    Ich verwende niemals nur eine Quelle.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

  13. Natürlich, Grillbert, wenn Du lange gesucht hast, dann hast Du ganz sicher vile Internetseiten besucht.
    Aber damit ist es bald vorbei. Denn viele Webseitenbetreiber überlegen, die Kostenloskultur abzuschaffen.
    Dann ist es vorbei mit den Links. Wenn nämlich auf de blauen Link geklickt wird, öffnet sich garnichts, weil nämlich erst bezahlt werden muss.
    Das betrifft vor allem die großen Verlage. Es ist doch ein Unding, dass die Einen für die gedruckte Ausgabe bezahlen und die Anderen (mit der allerdings reduzierten) Onlineausgabe nichts bezahlen. Die Diskussion fing vor einigen Jahren an und ebbt seitdem nicht ab.
    Irgendwann kommt es, noch in diesem Leben.

  14. Grillbert:

    Wenn man dieser Seite Glauben schenken will, dann stimmt es nicht.
    http://freiheitdurchwissen.blogspot.ro/2013/10/griechenland-und-seine-bodenschatze.html

    Die darin enthaltene Kernaussage:
    „Spannend wird die Geschichte 1968. In jenem Jahr übertrug die griechische Militärjunta, die sich durch ihre Rolle als Bollwerk gegen den Kommunismus großer Unterstützung durch die USA erfreute, mehreren US-amerikanischen Firmen die Förderrechte auf insgesamt etwa 60.000 Quadratkilometern. Darunter finden sich namen wie Esso (Exxon), Texaco, Chevron, Conoco oder das britische Unternehmen BP.

    Die Abgaben in Form von Anteilen an der Produktion, die diese Firmen wie beispielsweise auch die Oceanic Exploration Company an Griechenland hätten zahlen müssen, waren durchaus überschaubar. Die Verträge hatten eine Laufzeit von 26 Jahren zuzüglich einer Verlängerungsoption um weitere 10 Jahre.
    Rechnen wir doch einmal zusammen: 1968 + 26 + 10 = 2004.“

    Und noch was anderes:
    „In diesem Umfeld der extrem hohen Ölpreise lohnte es sich, die Vorkommen in Griechenland unter die Lupe und den Bohrmeißel zu nehmen. Genau das geschah. Die amerikanischen Ölunternehmen um Oceanic begannen mit den Untersuchungen und ersten Ölförderungen im Bereich Thassos. Dabei wurden auf Anhieb große Öl- und Gasvorkommen in einem Bereich entdeckt, in dem die Wassertiefe nur 50 Meter beträgt, manche Fundstellen lagen sogar an Land.“

    Denke, dass es aber auch noch andere Quellen im Net gibt.

  15. @ helmut

    Da Öl und Gas wirtschaftlich, d.h. möglichst billig, gefördert werden muss, geht es hier nicht um Ölvorkommen. Da sind die Saudis billiger!
    Sondern es geht um Gasvorkommen. Und hier haben wir zusätzlich die politische Komponente „Unabhängigkeit von Russland“.
    Öl wird dort niemand fördern wollen, wenn die Saudis zum Bruchteil des Preises fördern können.

  16. @ Kuno
    Saudi Arabien blufft meiner Meinung nach mit ihren Ölvorkommen.
    Ich habe 1971/73 im Ölgeschäft gearbeitet (Dubai und Saudi). Da hatten die Saudis an ihrer Golf-Küste an verschiedenen Stellen Förderprobleme und das ist bereits über 40 Jahre her.
    Nun sicher geht es ihnen nicht so dreckig wie den Amis, die bekanntlich die letzten Tropfen mit Hilfe von Chemikalien aus dem Gestein zerren müssen.

    @ helmut
    Guter Beitrag ! Einige dieser Halodri-Firmen hatte ich auch gefunden.
    Dennoch wird mir zu wenig über diese Seite von Griechenland berichtet.

    MfG grillbert.

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