Goldman-Banker erhalten 11 Milliarden Euro


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Die Großbank Goldman Sachs schüttet ihren Mitarbeitern Bezüge in Höhe von rund 11 Milliarden Euro aus. In Großbritannien versprechen Politiker nun, das Unternehmen für die Rücksichtslosigkeit in den vergangenen Jahren „bezahlen“ zu lassen.

Goldman Sachs Headquarters
Bild: Wikipedia, Lizenz: public domain

Die windige US-Großbank Goldman Sachs genehmigt ihren Mitarbeitern saftige Einkommen in Höhe von insgesamt fast 11 Milliarden Euro, wie das britische Magazin The Mirror meldet.

Durchschnittlich erhielten die Banker in den vergangenen 12 Monaten somit 320.000 Euro pro Nase, und das obwohl das Unternehmen durch soziale Verantwortungslosigkeit und rücksichtslose Methoden maßgeblich zum seit acht Jahren laufenden Zeitlupen-Zusammenbruch der Weltwirtschaft beigetragen hat. Wütende Politiker haben nun versprochen, so das Magazin weiter, dass die Banker „dafür bezahlen werden.“

Karen Cook, Goldman Sachs-Chefin in Europa, streicht alleine rund 13 Millionen Euro ein. Im Jahr 2009 wurde das Geldinstitut in den Medien unter anderem als „riesiger Vampir-Tintenfisch“ beschrieben, der sich „um das Gesicht der Menschheit wickelt und unerbittlich alles in seinen Bluttrichter aufsaugt, was nach Geld riecht.“



Ende der 1990er-Jahre verhalf Goldman Sachs der griechischen Regierung mittels Devisen-Swaps zum Beitritt in die Eurozone. Bis ins Jahr 2037 muss Griechenland als Honorar jährlich Hunderte Millionen Dollar an die Bank überweisen. Zudem profitiert das Geldhaus von Katastrophen oder auch von Kursschwankungen, die es selbst verursacht.

3 Kommentare

  1. Die 11 Milliarden könnte man gerecht aufteilen unter dem Volk. Doch grosse verbrecher verdienen halt viel Geld und wollen nicht teilen.

  2. wenn sie wirklich zum crash „maßgeblich“ beigetragen haben, warum hat man sie dann nicht fallen lassen? oder waren die kräfte, die bestimmen, ob jemand fallengelassen wird oder nicht, vielleicht nicht ein bisschen maßgeblicher?

  3. Die Banken müssen soviel Kohle an Ihre Manager austeilen, sonst fällt das System zusammen da es auffallen würde.

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