Schon mal gehört?
Bismarck, der erste Nationalsozialist?


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Im Jahr 1887 veröffentlichte das Deutsche Adelsblatt einen Artikel mit der Überschrift „Fürst Bismarck der erste Nationalsozialist“. Dabei handelte es sich um die erste bekannte Verwendung dieses Begriffs.

„Noch sind die Worte „National“ und „Sozial“ für die große Masse leere Phrase“, so im Bericht weiter, „zur lebensvollen Idee vermögen sie sich erst durch das Opfer für den Nächsten erheben“. Weiter steht geschrieben, dass „gegenüber dem Anarchismus nur ein Parteiprogramm überhaupt noch Sinn hat, nämlich das des Nationalsozialismus gemäß dem Programm seines ersten, für den praktischen Verwirklichungszweck zielbewussten Repräsentanten, des Fürsten Bismarck.“

Der Begriff „Nazi“ war übrigens ursprünglich eine Abkürzung des Vornamens Ignaz. Politisch fand er erstmals im Jahr 1903 für die „Nationalsozialen“ Verwendung. Später wurde er zumeist abwertend für die Nationalsozialisten genutzt.

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2 Kommentare

  1. Deutschland war vor 1914 ohnehin das sozialste Land Europas und der Erde. Der gesetzliche Urlaub mit voller Lohnzahlung wurde im Deutschen Reich um 1912 eingeführt.
    Die Gewerkschaften lügen heute noch, dass diese ausschließlich der Gewerkschaft zu verdanken sei.
    In den Lebenserinnerungen von Kaiser Wilhelm aus dem Jahre 1922 habe ich aber gelesen, dass die Gewerkschaft den Urlaub zwar gefordert, aber die letztendliche Entscheidung ob dieses dem Parlament zur Beschlussfassung vorgelegt werde, beim Staatsoberhaupt (also Kaiser Wilhelm II) lag.
    Und wenn ich heute die Sprüche des DGB lese, welche die entscheidende Rolle des Kaisers nicht einmal erwähnt, dann bin ich ausgesprochen verstimmt.

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