Russischer Uran-Deal brachte Bill & Hillary Clinton 2,85 Millionen ein


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Bill und Hillary Clinton haben im Zuge eines Uran-Deals mit Russland 2,85 Millionen Dollar an Spenden erhalten. Daran erinnerte Donald Trump am Donnerstag auf Twitter.

Clinton Uran Deal Russland
Hillary Clinton Fotomontage, Quelle: theconservativetreehouse.com

Bill und Hillary Clinton haben allein in den vergangenen 15 Jahren insgesamt 240 Millionen Dollar angehäuft. Unter anderem durch einen wenig bekannten Uran-Deal mit Russland, der dem Ehepaar insgesamt 2,85 Millionen Dollar einbrachte.

Nach Abschluss des Deals, angeblich gegen die Interessen der USA, flossen insgesamt fünf Spenden aus Russland auf Bankkonten der Clintons. Das Ganze fand zwischen den Jahren 2009 und 2013 statt, wie die New York Times im Jahr 2015 meldete.

Zunächst seien 2,35 Millionen Dollar von Uranium One an die Clintons geflossen, die von der Foundation nicht offengelegt wurden. Danach folgte eine weitere Überweisung in Höhe von 500.000 Dollar von einer russischen Investmentbank mit Verbindungen zu Uranium One.

Als US-Außenministerin verhinderte Hillary Clinton im Jahre 2010 nicht, dass Russland Zugriff auf 20 Prozent der US-Uranvorkommen bekam. Der russische Konzern Rosatom hatte das kanadische Unternehmen Uranium One übernommen und kontrollierte somit einen Großteil der globalen Uranproduktion.

Was hatten die Clintons damit zu tun?

Uranium One war auch in den USA geschäftlich aktiv. Da Uran die nationale Sicherheit betrifft, hätte die Übernahme u.a. vom US-Außenministerium genehmigt werden müssen. Und die oben genannten 500.000 Dollar hatte Bill Clinton für eine Rede in der besagten Bank in Moskau erhalten.

Am 15. Juni erinnerte US-Präsident Trump auf Twitter an den Deal: „Warum werden die Deals der Demokraten und der Clinton-Familie nicht genau angesehen, aber meine nicht vorhandenen Deals?“ Trump wird vorgeworfen, sein Amt als Präsident für private Geschäfte zu missbrauchen.

So hatte der US-Präsident im Jahr 2016 in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus ein Luxus-Hotel eröffnet und dort zuletzt u.a. saudi-arabische Regierungsvertreter untergebracht, die Hunderttausende Dollar ausgaben.

Quellenangaben anzeigen
twitter, ynw, newyorktimes

1 Kommentar

  1. Naja- die haben ja auch nicht gegen die Geheimdienste und die Wall Street gewettert.
    Wenn Zwei das gleiche tun, dann ist es immer noch lange nicht das Selbe.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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