An Krebs erkrankt: Landwirte verklagen Monsanto


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In den USA haben vier Landwirte aus Nebraska eine Klage gegen Monsanto eingereicht. Alle vier erkrankten an Krebs und alle vier benutzten Monsantos Roundup.

Monsanto, Bild von einer Demo in Berlin, eigene Fotografie
Monsanto, Bild von einer Demo in Berlin, eigene Fotografie

Vier Landwirte aus dem US-Bundesstaat Nebraska, welche allesamt an Krebs erkrankten, verklagen den Agrochemiekonzern Monsanto. Alle arbeiteten mit dem bekannten Monsanto-Herbizid Roundup und möchten nachweisen, dass dieses die Ursache für die Krebserkrankung ist und dass das Unternehmen die Öffentlichkeit über die Gefahren seiner Produkte absichtlich täuscht.

Die entsprechende Klage wurde am Mittwoch vor einem Bundesgericht in Lincoln, Nebraska eingereicht. Der in Roundup befindliche Wirkstoff ist Glyphosat und soll in der Lage sein, fast alles Unkraut zu zerstören. Entsprechendes Monsanto-Saatgut ist wiederum gegen das Unkrautbekämpfungsmittel immun. Gleichzeitig soll es für die Produktion von Lebensmitteln hingegen sicher sein, behauptet Monsanto.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung von der WHO ermittelte Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“. Der Stoff sei in Untersuchungen häufig mit Non-Hodgkin-Lymphomen in Verbindung gebracht worden, woran auch die o.g. Landwirte erkrankten, ebenso andere bösartige Krebsarten.

2 Kommentare

  1. Wann lernen wir dass die Natur in ihrer Perfektion mit nichts zu verbessern ist, sondern nur manipuliert wird. Mit Konsequenzen die für uns nicht abzuschätzen sind. Langsam aber sicher kommt die Zerstörung zum Vorschein.

  2. Wann ist es wohl so weit, dass auch einige Profiteure von Monsanto an Krebs erkranken und dann die Schuld nicht im Spiegel suchen?
    Es werden sich schon Schuldige finden, Hauptsache die eigene Kasse stimmt.

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