Al Gore: Klimawandel ist Grund für Syrienkrieg und Brexit


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Der frühere US-Vizepräsident, Friedensnobelpreisträger und Klima-Multimillionär Al Gore sagte in London, dass der Klimawandel die „Hauptursache“ des Syrienkriegs sei und zum Brexit geführt habe.

Der Klimawandel „ist die Hauptursache für den Bürgerkrieg in Syrien und den Brexit“. Dies sagte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore während eines Interviews in London auf der Advertising Week Europe 2017. Bereiche des Mittleren Ostens und Nordafrikas seien „in Gefahr, unbewohnbar zu werden“.

Dem Syrienkrieg sei eine mit dem Klimawandel in Verbindung stehende Dürre vorausgegangen. „Die Wissenschaftler veröffentlichen diese Peer-Review-Studien seit mehreren Jahren und zeigen genau, warum es mit der Klimakrise zusammenhängt. Von 2006 bis 2010 wurden 60 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Syrien zerstört.“

„80 Prozent des Viehbestandes musste getötet werden.“ Die Dürre im östlichen Mittelmeer sei die schlimmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 900 Jahren, fügte er hinzu. „Und 1,5 Millionen Klimaflüchtlinge wurden in die Städte in Syrien getrieben, wo sie auf Flüchtlinge aus dem Irak-Krieg trafen.“

Wikileaks habe interne Gespräche der syrischen Regierung enthüllt, in denen vor einer „sozialen Explosion“ gewarnt wurde. „Es gibt auch andere Ursachen für den Bürgerkrieg, aber das war der wichtigste.“ Dies habe zu dem unglaublichen Flüchtlingsstrom nach Europa und letztendlich zum Brexit geführt.

4 Kommentare

  1. Ich weiß nicht.
    Seit 17 Jahren lebe ich in Südspanien und es wird nicht nur gefühlt immer kälter. Die Gemüsepreise steigen sprunghaft, weil wegen den niedrigen Temperaturen die Gemüse nicht so wachsen wie es sein sollen. Aktuell hatten wir heute Morgen über Málaga Eis auf den Autoscheiben und vor einigen Jahren ist uns der Wasserzähler kaputtgefroren.
    Wenn die Erdtemperatur um 3 Grad ansteigen würden, dann hätten wir aktuell 13 Grad in Südspanien und im Hochsommer nicht 35 sondern 38 Grad.
    Na und?
    Geschätzte 40.000 Gewächshäuser dehnen sich in der spanischen Provinz Almeria über mehr als 350 Quadratkilometer aus.
    Und die Treibhäuser werden sicherlich nicht gebaut, weil es zu warm ist in Spanien, für den Gemüseanbau.
    Spanien hat seine Infrastruktur in Richtung Wasserwirtschaft im Griff.
    In über 1.200 Stauseen wird in der Regenzeit das Wasser gespeichert, dass in den trockenen Zeiten benötigt wird.
    Was man mit Wasser in einer Wüste machen kann, haben die Israelis sehr deutlich gezeigt.
    Was könnte man in ganz Sibirien für Ernten einfahren, wenn die Temperaturn sich wirklich erhöhen würden.
    Ich denke, es gibt keine menschengemachte Erderwärmung, sondern nur eine menschengemachte Hysterie, an der einige Leute und die Industrie viel Geld verdienen.
    Die Gebiete die ich kenne und in denen eine intensive Wasserbewirtschaftung betrieben wird, würden sich über ein paar Grad Erderwärmung freuen.
    Was könnten wir aber tatsächlich an CO2 einsparen, wenn wir wegen gestiegener Temperaturen alleine in Deutschland die Treibhäuser nicht mehr beheizen müssten und die Wohnungen auch deutlich weniger Heizenergie benötigen; auch die Holländer würden sich freuen, wenn sie die Treibhäuser ohne Heizung betreiben könnten.
    Man sollte auch nicht vergessen, dass CO2 Dünger für Pflanzen ist.
    Allen sehr üppigen Pflanzenwuchs und eine demensprechende Tierwelt, kenne ich nur aus Gebieten, in denen es wesentlich wärmer ist als in Südspanien.
    Und die großen Wüsten dieser Welt gab es schon, als der Neandertaler noch sein Feuer in der Höhle hatte.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Die gewaltigen Gewächshäuser südlich Almeria bis Marbella habe ich auch gesehen. Die Seiten bestehen aus Plastik, welcher durch den Wind recht oft aufgelöst oder beschädigt wurde. Spanier habe ich dort selten arbeiten sehen. Es sind Afrikaner, die dort gemächlich die Tomaten ernten und anderes Gemüse. Das Ganze hatte einen eher düsteren Eindruck auf mich gemacht. Die Temperaturen, da bist Du für die Region Andaluz zuständig und besser informiert wie wir alle.
    Das Klima selbst wechselt etwa alle 700 Jahre von der Kaltperiode („Eiszeit“) und der Warmperiode.
    Der Unterschied lag in den letzten 1400 Jahren bei etwa 1,9 Grad Celsius. Das ist nämlich alles. Wir rutschen deshalb um das Jahr 2100 herum langsam in die nächste „Eiszeit“.
    Aber da Du hoch über Malaga wohnst (624 m über MH) ist es dort kälter wie unten in Malaga.
    Ich hatte vor etwa 15 Jahren im März im Tramuntana Gebirge von Mallorca plötzlichen dichten Schneefall.
    Und das bei Bergabfahrt und Sommereifen. Wir haben deshalb angehalten und zwei Stunden gewartet. Dann war die Straße wieder schneefrei.
    Dieser Al Gore ist zweifelsfrei ein Spinner. Der wusste vor zwanzig Jahren noch nichts vom Klima, hat den auch nicht interessiert. Vor etwa 10 oder 12 Jahren sprang er auf den Zug der Klimaspinner auf.
    Das was auffällt ist: die Klimaspinner reden nicht mehr davon, dass es angeblich immer wärmer würde, denn da lässt sich leicht das Gegenteil beweisen. Temperaturanstieg in den letzten 500 Jahren betrug deutlich unter 2 Grad.
    Deshalb benutzen die Klimaspinner den Begriff „Klimawandel“ und dieser ist so albern, dass man schon nicht mehr lachen kann. Denn das verlässlichste am Klima war schon immer der Wandel!
    Der Krieg in Syrien wurde durch die Bewaffnung der Opposition durch die Saudis, durch Israel und die USA entfacht. Mit dem Wetter hat das absolut nichts zu tun.

  3. Hallo Jürgen Borowski,
    da gibt es keine Einwände.

    Nur- heute stehen die arbeitsuchenden Spanier Schlange an den Treibhäusern um Almeria und arbeiten für das Geld, das früher die Afrikaner bekommen haben.
    Und die Treibhausbesitzer verlegen immer mehr ihre Treibhäuser nach Marokko, wo sie dann wegen der großzügigen Regelungen der EU, so produzieren können, als wenn sie in der EU produzieren würden.
    Die in Marokko gezüchteten Früchte dürfen sogar als Ursprungsland Spanien ausweisen, weil der Besitzer der Plantage Spanier ist.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  4. Danke für die Info, Helmut.

    Diese Idiotie mit dem Klimawandel kann jeder sogar bei Wikipedia nachlesen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

    Das Problem ist, das die Leute sich unter „Eiszeit“ vorstellen, dass es lausig kalt würde. Dem ist aber nicht so.
    Die maximale Temperaturdifferenz (als mittlere Erdoberflächentemperatur gemessen) schwankte in den letzten 1400 Jahren um maximal 2 Grad.

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