Neurologe mit 50 Jahren Erfahrung: ADHS existiert nicht


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Ein Verhaltensneurologe aus Chicago mit 50 Jahren Berufserfahrung hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „ADHD does not exist“. Die Symptome dieser „sogenannten Krankheit“ seien auf falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und zu wenig Schlaf zurückzuführen.

ADHS gibt es nicht, behauptet ein
Facharzt in seinem Buch

ADHS gibt es nicht und die zugehörigen Medikamente fügen den Patienten mehr Schaden zu, als dass sie etwas nützen. Dies behauptet Dr. Richard Saul, Verhaltensneurologe aus Chicago, USA, mit 50 Jahren Berufserfahrung in seinem neuen Buch „ADHD does not exist“ (deutsch: ADHS existiert nicht, deutscher Titel: Die ADHS Lüge).

In einem Gastbeitrag in der britischen Zeitung Daily Mail schrieb er, dass sich die Krankheit bzw. die Diagnose in den letzten Jahren rund um den Globus wie ein Lauffeuer verbreitet habe. Mehr als 4 Prozent der Erwachsenen und 11 Prozent aller Kinder in den USA seien heute mit ADHS diagnostiziert worden – ein Sprung von mehr als 40 Prozent in den letzten zehn Jahren. Zwischen 2003 und 2008 habe sich die Anzahl ausgestellter Rezepte für Ritalin und andere Präparate bei Kindern verdoppelt und bei Erwachsenen vervierfacht.

Die häufigsten Symptome für eine ADHS-Diagnose seien Unruhe, Aufmerksamkeitsstörungen, impulsives Verhalten usw., so Saul weiter. Laut einer Studie aus Frankreich aus dem Jahr 2004 haben 84 Prozent aller ADHS-Kinder einen Eisenmangel, um Gegensatz zu 18 Prozent bei Kindern ohne diese Diagnose. In Sauls Buch werden mehr als 20 häufige Ursachen für die Symptome der sogenannten Krankheit aufgeführt, darunter falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und zu wenig Schlaf.

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