95% aller Auslandsstützpunkte der Welt gehören den USA


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Das US-Militär verfügt über rund 800 Militärstützpunkte im Ausland. Damit gehören 95 Prozent aller Auslandsbasen den USA. Mit Imperialismus oder einer Besetzung anderer Länder hat das allerdings nichts zu tun, sagt die US-Regierung.

F-15E Strike Eagle banks away from a tanker“ von (U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Tony R. Tolley) – http://www.lakenheath.af.mil/shared/media/photodb/photos/040719-F-9032T-012.jpg. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Die Vereinigten Staaten besitzen mehr als 800 Auslandsstützpunkte. Dies entspricht 95 Prozent aller im Ausland befindlichen Militärbasen der Welt. Gleichzeitig streitet die US-Regierung in Washington DC ab, eine imperialistische Großmacht zu sein und schon gar nicht hält man andere Länder besetzt, sondern ist mit ihnen „befreundet.“

Im Laufe der letzten 100 Jahre erhielten viele verschiedene Länder, zumeist gegen den Willen ihrer Regierungen, unliebsamen Besuch von US-Soldaten, darunter Kuba, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Honduras, Grenada, Haiti, Deutschland, Italien, Spanien, die Niederlande, Japan, Korea, die Philippinen, Afghanistan, der Irak, der Iran, Pakistan, Bahrain, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien, Libyen, Somalia, Djibouti oder Diego Garcia.

Zwar hat sich die Anzahl an US-Auslandsbasen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ungefähr halbiert, doch hat sich die Anzahl der Länder, in denen sich US-Soldaten aufhalten, im selben Zeitraum verdoppelt. Neben den USA mit ihren 800 Auslandsbasen wirken jene Länder, die die übrigen fünf Prozent einnehmen, etwas mickrig: So verfügt etwa Großbritannien über sieben Basen und Frankreich über fünf in den ehemaligen Kolonien. Russland hat acht Militärbasen in ehemaligen Sowjetrepubliken und eine in Syrien.



70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und 62 Jahre nach dem Koreakrieg existieren weiterhin 174 US-Stützpunkte in Deutschland, 113 in Japan und 83 in Südkorea.

5 Kommentare

  1. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne eine sehr erhellenden Vortrag von Andreas Popp posten, den sich jeder einmal anschauen sollte, um zu verstehen, was die illeganlen Amerikaner (legale Amerikaner = Indianer) uns ausgebürdet haben.

  2. Die USA haben in den letzten 60 Jahren mehr Kriegsverbrechen in der Welt begangen, als die Nazis, die sie dafür in Nürnberg gehängt haben.
    Aber- wie jedes Imperium vernichtet es sich auch selbst.
    Es ist nur noch die Frage, wie viel leidensfähiger die amerikanischen Bürger noch werden.
    Die KZs, Plastiksärge und DUM-DUM Munition hält die Regierung schon ausreichend für ihre Bürger bereit.
    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  3. THE USA ITS THE EVIL.
    Das Schlimmste ist allerdings deren Arroganz.

    Dazu sollten Sie das Büchlein „Die Arroganz der Macht von Senator J. William Fulbright“ rororo lesen. In dem gesamten Buch habe ich nur eine Fehleinschätzung gefunden, und zwar die Zuordnung der Staaten nach den Kriterien der puritanischen Aspekte (Seite 77).
    Über eines sollten wir uns allerdings im klaren sein, wenn China irgendwann mal die Weltmachtposition übernehmen sollte, wird es erheblich schlimmer.
    Dazu muss man nur einige wenige Exemplare dieses Volkes kennen lernen !

    Noch mal zum obigen Thema. Hier ein aufschlussreiches Video mit Ch. Hörstel :

    http://nuoviso.tv/geopolitik-2014-ukraine-syrien-iran-christoph-hoerstel/

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