5,8 Milliarden Dollar: US-Wahlen teuer wie nie zuvor


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Wie auch in früheren US-Präsidentschaftswahlen haben auch dieses mal wieder Banken, Industrielle und Multimillionäre ihre Finger im Spiel. Satte 5,8 Milliarden Dollar an Unterstützung und Wahlkampfspenden sollen hauptsächlich von sogenannten SuperPACs bis Ende der Wahlen in die Kassen der beiden Einheitsparteien fließen – zumindest nominal betrachtet mehr als jemals zuvor in der Geschichte.

Eigentlich egal, wer im Weißen Haus sitzt:
Robama (Demoblikaner) oder Obomney (Replikant)

Nach jüngsten Schätzungen sollen sich die Kosten für die Präsidentschaftswahlen 2012 in der Summe auf 5,8 Milliarden Dollar belaufen. Dies berichtet das US-Magazin USA Today. Somit ist dieser Wert im Vergleich zu den Wahlen vor vier Jahren von 5,4 Milliarden Dollar erneut um 7% gestiegen. Diese Wahlen sind somit – zumindest nominal – so teuer wie nie zuvor.

Zum Vergleich: Die Kosten für die ebenfalls laufenden Präsidentschaftswahlen in Venezuela wurden im Staatshaushalt 2012 mit 220 Millionen Bolivares Fuerte (zugegeben etwas knapp) kalkuliert, ca. 51 Millionen Dollar. Solch horrende Summen, die für die US-Präsidentschaftswahlen aufgewendet werden, sind ein weiterer Beweis dafür, dass es mit der Demokratie in den USA nicht gerade gut bestellt sein kann.

Ein Großteil des Geldes stammt aus sogenannten SuperPACs (Political Action Commitee), privaten Lobbygruppen und Einzelspendern, die sich auf die Unterstützung bzw. Bekämpfung  eines bestimmten Kandidaten konzentrieren. Meist handelt es sich bei den privaten Spendern um Hedgefonds, Multimillionäre, Banken und Industrielle (eine Liste aus früheren Wahlen siehe hier).

Für die SuperPACs gibt es zwar klare Regelungen, doch kommen 25% der Spenden dennoch insgesamt von nur 5 Einzelpersonen: von Bau-Tycoon Harold Simmons aus Texas, Kasino-Mogul Sheldon Adelson aus Las Vegas und dessen Frau Miriam; dem Baulöwen Bob Perry aus Houston sowie PayPal-Mitbegründer Peter Thiel.

Generell muss man sich die Frage stellen, was Wahlspenden in Milliardenhöhe in einem Land verloren haben, das sich plakativ „Demokratie“ auf die Fahnen schreibt. Die großen Unternehmen und privaten Spender sind sicherlich nicht an Demokratie, sondern an ihren laufenden Investitionen interessiert. Zu Obamas Hauptspendern im Wahlkampf 2008 gehörten übrigens Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Citigroup, UBS, Google und Microsoft. In dieser Reihenfolge.

10 Kommentare

  1. ja es ist wirklich ganz egal wer im weissen haus sitzt, der präsident hat überhaupt nix zu melden. nicht umsonst sind schon viele schauspieler später in den usa politiker geworden.

  2. @Alesi – Voll korrekt – Auch die Summe (als Summe) das sind nur -Peanuts- bedenklich ist, wie im Artikel beschrieben, woher das Geld stammt. 61 Milliarden US$ kostet innerhalb weniger Jahre alleine die waffentechnische Umrüstung der Flugzeuge eines bestimmten Typs. Und wer das meiste Geld aufbringt und wer am besten lügen kann, der darf dann 4 Jahre den Kaspar der -Puppet-Masters- mimen. Das ganze Wahlkampftheater ist Hollywood.

  3. @Guanche – Danke für den Link – Angelesen bis zu der Stelle

    …..in an unprecedented show of force as Israel and Iran move towards the brink of war.

    Nicht Isreall und Iran bewegen sich an den Rand eines Krieges. Das macht nur Israel alleine. Wenn Israel nicht angreift, passiert gar nichts. Man beachte den versteckten Neusprech der Lügenmedien!

  4. @Guanche — Ja, es ist schon möglich, dass Syrien Chemie-Waffen besitzt.
    Na und? Die Israelis doch auch. Und deswegen sollen ja bereits illegal und entgegen dem Völkerrecht Special Forces undercover im Land sein. Und wofür? Um zu verhindern, dass diese Waffen in die Hände der Islamisten gelangen, also die Jungs mit den grünen Kopftüchern.

    Conrebbi war mir unbekannt – Kurz mal geprüft. Weil wohl überwiegend YouTube für mich unbrauchbar, aber die Themen die da sind kann ich bei Bedarf ggf. besser ermitteln, als wie aus einem Video.

  5. Hey, warum ist hier immer mein Name weg oh Herr? Und Gott sprach zu mir : Weil du deinen Namen nicht eingibst, du Doofnuss

  6. @ Kaiser Wilhelm

    Letztendlich ist die Frage, „wer besitzt keine Chemiewaffen“ einfacher zu beantworten, ich glaube da brauchen wir uns nichts vormachen, die Antwort lautet….es gibt nicht eine Armee, die keine besitzt, egal in welcher Form und Umfang !

  7. je teurer umso besser, weil
    1. die Bevölkerung dann schneller leidet und vielleicht endlich kappiert
    2. das Geld fehlt für Wichtiges und USrael dadurch schneller degeneriert
    3. das Geld fehl um Waffen zu bauen und Krieg zu führen, was gut ist für die Welt
    4. die eitlen Gockel besser aussehen in dem Altpapier
    5. die Kohle sowieso weg ist

    der Ami arbeitet an seiner Pleite, Regierung und Opp. arbeiten fleißig mit.

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